Die Schwedische Massage gilt als bewährte klassische Ganzkörper-Massage und wird deshalb in der Regel auch von Ärzten verschrieben. Mit verschiedenen manuellen Techniken wie Streichen, Kneten, Klopfen und Schütteln des Körpers werden insbesondere Muskelverspannungen und -verhärtungen behandelt – eine typische Rückenmassage. Neben einer Anregung des Lymphflusses erfolgt durch die Schwedische Massage auch der schnellere Abtransport von Schlackenstoffen.
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Schrothkur: Was ist das?
Was ist eine Schrothkur?
Johann Schroth entdeckte, dass Fasten die körpereigenen Abwehr- und Selbstheilungskräfte mobilisiert. Die Schrothkur basiert immer auf den folgenden vier Maßnahmen:
Schroth´sche Diät
Schroth´sche Packung
Schroth´sche Trinkverordnung
Wechsel aus Ruhe und Bewegung
Die Ernährung soll reizarm sein, damit der Verdauungsprozess möglichst unbelastet abläuft. Packungen stärken die körpereigenen Abwehrkräfte, während die Mischung unterschiedlicher Getränke die Gewebsdrainage unterstützt und aktivierend auf die Selbstheilungskräfte wirkt. Die Schrothkur ist somit auch eine Fastenart.
Wie Sebastian Kneipp erprobte auch der Fuhrmann Johann Schroth (1798 – 1856) seine Anwendungen zunächst an sich selbst. Er hatte beobachtet, dass kranke Tiere die Nahrungsaufnahme verweigern und das Trinken drastisch einschränken. Daraus schloss er, dass durch Fasten die körpereigenen Abwehr- und Selbstheilungskräfte mobilisiert werden. Fasten bedeutet also Entlastung und Freisetzen dieser Energien, sodass der Körper auf natürliche Art und Weise von innen heraus regenerieren kann.
Die Schroth´sche Diät:
Die Schroth´sche Diät ist der wichtigste Bestandteil der Schrothkur. Die Kost soll so reizarm wie möglich sein, um den Verdauungsprozess so einfach und unbelastet wie möglich ablaufen zu lassen. Nur gekochtes und gedünstetes Gemüse und Obst in Form von Kompotten soll den Darm – im Gegensatz zur Rohkost – entlasten. Zusätzlich werden Reis, Graupen, Körner, Grieß, getrocknete Pflaumen und Aprikosen und Kurgebäck angeboten.
Wie läuft eine Schrothkur ab?
Täglich außer sonntags wird der Gast von eigens hierfür ausgebildeten „PackerInnen“ morgens ab 4 Uhr mit einer Tasse heißem Kräutertee geweckt. Circa 10 Minuten später wird der von der Nachtruhe durchwärmte Körper in ein feuchtkaltes Leintuch gewickelt und mit trockenen, warmen Decken zugedeckt. Um eine rasche Erwärmung zu erzielen, werden bis zu 3 Wärmflaschen mit in die Packung gegeben. Die Packung soll unter anderem die körpereigenen Abwehrkräfte fördern, schmerzlindernd sowie krampflösend wirken und beruhigend sowie ausgleichend auf die inneren Organe wirken.
Im rhythmischen Wechsel, nach ärztlicher Verordnung, werden Heilwasser, Tees und Fruchtsäfte sowie trockene, naturreine Weiß- und Rotweine angeboten. Dies soll zu einer intensiven Gewebsdrainage und zur Aktivierung der Selbstheilungskräfte führen.
In angemessenem Verhältnis tragen Ruheund Bewegung, vorzugsweise in der freien Natur, dazu bei, Körper und Geist optimal zu regenerieren.
Wie lange geht die Kur?
Im Idealfall sollte eine Schrothkur einen Zeitraum von zwei bis drei Wochen umfassen. In der ersten Woche der Schrothkur baut der Körper insbesondere Wasser, Eiweiß und Kohlenhydrate ab. Der gesamte Stoffwechsel stellt sich erst nach etwa einer Woche um. Eine umfassende Wirkung erleben die Teilnehmer von Schrothkuren nach drei Wochen.
Sinn und Wirkung einer Schrothkur:
Indikationen für die Schrothkur sind unter anderem:
Diabetes
Erkrankungen von Herz und Herzkranzgefäßen
Gicht
Gewichts- und Verdauungsprobleme
allergische Hauterkrankungen und Hautleiden
Migräne
Bluthochdruck
Durchblutungsstörungen
Akne
Rheuma
Neurodermitis
Die Schrothkur sollte von einem Kurarzt begleitet werden, der eine individuelle Kurverordnung erstellt und den Gast während seiner Behandlung anleitet.
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Schröpfen: Was ist das?
Was bedeutet Schröpfen?
Die Bezeichnung „Schröpfen“ hat sich aus dem althochdeutschen Wort „screfan“ entwickelt. Dies bedeutet so viel wie „kratzen“ oder eine „Verletzung setzen“. Schröpfen gehört zu den ältestenHeilmethoden. Das erste historische Zeugnis für die Verwendung von Schröpfköpfen fand sich als Emblem auf einem Arztsiegel aus der Zeit um 3.300 vor Christus in Mesopotamien.
Die Schröpfbehandlung gehört zu den Ausleitungsverfahren. Es meint die örtliche Blutableitung mit Hilfe eines auf die Haut aufgesetzten Schröpfkopfes.
Durchführung und Wirkung:
Durch den entstehenden Unterdruck werden die behandelten Hautpartien stärker durchblutet (unblutiges Schröpfen, Schröpfmassage) oder eine Ableitung von Blut (blutiges Schröpfen) bewirkt. Als Schröpfköpfe werden meistens glockenförmige Becheraus Glas oder Plastik mit etwa fünf bis zehn Zentimeter Durchmesser eingesetzt. In den Schröpfköpfen wird mithilfe eines Ballons oder Vakuumgerätes ein Unterdruck erzeugt. Die Schröpfbehandlung soll belastende Stoffe aus dem Körper entfernen, Verspannungen lösen oder die Energiebalance im Körper wiederherstellen.
Unterschiedliche Schröpf-Methoden:
Unblutiges Schröpfen
Beim unblutigen Schröpfen wird vor der Behandlung der zu behandelnde Bereich mit Rotlicht aufgewärmt. Dann werden, meistens am Rücken entlang der Wirbelsäule, sechs bis zehn Schröpfköpfe auf die Haut aufgesetzt. Durch den Unterdruck weiten sich die feinen Blutkapillare der Haut und nach wenigen Minuten entstehen zuerst blaue Flecken und dann Blutergüsse. Bleiben die Schröpfköpfe länger auf der Haut, können auch blutige Blasen entstehen. Die Behandlung dauert zehn bis fünfzehn Minuten.
Schröpfmassage
Die Schröpfmassage ist eine Variante des unblutigen Schröpfens. Dabei wird zunächst die Haut auf dem Rücken eingeölt. Der Behandler schiebt auf dieser Zone eine kleine Schröpfglocke hin und her. Die Behandlung wird abgebrochen sobald sich Haut rötet und damit eine stärkere Durchblutung anzeigt. Bei der Schröpfmassage entstehen keine Blutergüsse. Sie kommt ausschließlich bei kosmetischen Behandlungen zum Einsatz.
Blutiges Schröpfen
Für das blutige Schröpfen wird die Haut kreuzförmig eingeritzt. Nach dem Aufsetzen füllen sich die Schröpfköpfe aus den Schnitten mit Blut. Innerhalb von zehn bis zwanzig Minuten werden auf diese Weise pro Schröpfkopf etwa fünfzig Milliliter Blut abgeleitet. Die Behandlung ist schmerzhaft und die Haut wird ohne medizinische Notwendigkeit verletzt.
Trotz der langen Tradition des Schröpfens gibt es für die Wirksamkeit keine Nachweise.
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Serailbad: Was ist das?
Was ist ein Serailbad?
Beim Serailbad wird nach einer kurzen Aufwärmphase im Hamam eine reichhaltige Heilschlammpackung aufgetragen. Ist die Packung auf der Haut angetrocknet, muss sie in einem Dampfbadwieder aufgeweicht werden, bevor sie mit warmem Wasser abgespült wird. Die Haut fühlt sich nach dieser Anwendung sanft und weich an. Die Prozedur gleicht der des Rasulbades.
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Sauna: Was ist das?
Was ist eine Sauna?
Die Sauna gibt es in unterschiedlichen Abwandlungen bereits seit vielen tausend Jahren auf der ganzen Welt. In Deutschland etablierte sich die Sauna erst nach dem zweiten Weltkrieg. Die Form der Sauna, die am häufigsten genutzt wird, haben die Finnen in Mitteleuropa bekannt gemacht. Sie heißt daher auch „Finnische Sauna“. Während es in den ersten Jahrzehnten primär um das körperliche Wohlbefinden ging, steht heutzutage die ganzheitliche Erholungfür Körper, Geist und Seele im Vordergrund. Neben der klassischen Finnischen Sauna finden die Besucher heute in den Wellnessabteilungen oder in den Saunalandschaften vieler Thermen auch oft ein Hamam, ein Rasubald, eine Kräutersauna oder eine Infrarotkabine.
Wie wirkt ein Saunabesuch auf den Körper?
Ein klassischer Saunagang gliedert sich in zwei Phasen:
die Aufheizphase und
die Abkühlphase
Aufheizphase
In der Aufheizphase kommt die Haut unmittelbar nach dem Betreten der Sauna durch die aufgeheizte Luft mit der extremen Hitze in Berührung. Da Luft aber ein schlechter Wärmeleiter ist, entsteht die eigentliche Wärmeübertragung durch den Hautkontakt mit dem Holz in der Sauna. Dieses lädt sich bis zu 100 Grad Celsiusauf und gibt die Wärme gleichmäßig in Form von Strahlungsenergie an die Raumluft ab und heizt den Körper entsprechend auf.
Damit der Körper die extreme Temperatur in der Sauna ertragen kann, wird viel Blut in die Randzonen des Körpers in Arme, Beine und die Haut gepumpt. Denn bereits nach wenigen Minuten in der Saunakabine steigt die Temperatur an der Hautoberfläche bis auf 42 Grad Celsius an. Auch die Kerntemperatur des Körpers steigt langsam auf 38,5 Grad Celsius. Um bei einer solchen Temperatur Kreislaufproblemen vorzubeugen, arbeitet der Organismus auf Hochtouren und unternimmt alles, damit die Temperatur wieder auf 37 Grad Celsius sinkt:
der Herzschlag wird erhöht und
die Atemwege erweitert
Dadurch wird das Blut über die Lungen reichlich mit Sauerstoff versorgt und Gehirn und Herz werden stärker durchblutet. Der Körper beginnt zu schwitzen und über die gesamte Hautoberfläche breitet sich eine schützende Isolationsschicht aus. Dieses Luftpolster schirmt die Hitze bis zu einem gewissen Punkt ab. Dadurch kühlt die Hautoberfläche ab und die Körpertemperatur sinkt wieder auf 37 Grad Celsius.
Die anregende Wirkung der Sauna besteht also darin, dass der gesamte Organismus auf Hochtouren arbeitet, um die Hitze zu bewältigen. Neben der Anregung entsteht gleichzeitig ein Gefühl der Entspannung, da die Muskulatur in der Sauna überwärmt wird. Hierdurch kommt die Muskelarbeit fast vollständig zum Erliegen, da der Körper jede Muskelarbeit einstellt, durch die noch zusätzlich Hitze produziert werden könnte.
Abkühlphase
Nach dem Saunagang ist eine Abkühlung an der frischen Luft und unter der kalten Dusche genauso wichtig wie der Saunagang selbst. An der frischen Luft kühlen die Atemwege ab und die Lungen erhalten frischen Sauerstoff. Da Luft aber ein schlechter Wärmeleiter ist, kann auf die kalte Dusche nicht verzichtet werden. Erst unter einem kalten Wasserstrahl gibt der Körper 20 mal mehr Wärme ab als an der Luft. Deshalb sind Kaltwasseranwendungen wie ein Kaltwasserkübel, eine kalte Dusche oder ein eiskaltes Tauchbecken nach jedem Saunagang unbedingt notwendig, um die Körpertemperatur möglichst schnell zu normalisieren. Dabei ist die extreme Kälte nach dem Saunieren sowohl Anregung als auch Entspannung. Zunächst kommt es zur Anspannung, da sich die Muskulatur zusammenzieht und die Blutgefäße sich schlagartig verengen. Wie in der Sauna schlägt das Herz kurzfristig wieder schneller, Gehirn und Herz werden erneut stärker durchblutet.
Nach der kalten Dusche sollte auf jeden Fall noch ein warmes Fußbad genommen werden. Durch ein warmes Fußbad nach dem Saunagang erweitern sich die verengten Gefäße wieder und die überschüssige Restwärme wird aus dem Körperkern nach außen geleitet. Der Körper kann nun vollkommen entspannen. Das Fußbad nach der Sauna sollte circa 10 bis 15 Minuten dauern, wobei die Temperatur langsam auf 40 Grad Celsius ansteigen sollte. Es empfiehlt sich, danach einen Ruheraum aufzusuchen, um sich zu entspannen. Wichtig ist dabei, dass der Körper nicht auskühlt. Jede Ruhephase sollte doppelt so lang sein wie der Saunagang selbst.
Lesetipp: Damit der Sauna-Besuch Ihnen selbst und allen anderen Gästen Spaß macht, sollten Sie einige Dinge wissen und beachten. Wir haben mit einem Sauna-Experten gesprochen und Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um das Thema Sauna erhalten Ab in die Sauna: 11 Dinge, die Sie wissen und beachten sollten
Welche Aufgüsse gibt es?
Während eines Saunagangs gibt es meistens drei Aufgüsse. Dabei sollte man mindestens fünf Minuten vor dem ersten Aufguss in der Sauna sein, um leicht anzuschwitzen und zur Ruhe zu kommen.
Auch der Aufguss wird in Ruhe vorgenommen. Dabei nimmt man mit einer Schöpfkelle etwas Aufgusswasser aus dem Aufgusseimer und gibt ihn langsam über die heißen Saunasteine des Saunaofens. So können sich Wasser und Duft optimal in der Sauna verteilen. Wie viele Kellen aufgegossen werden, hängt von der Größe der Sauna und den persönlichen Vorlieben ab. In einer Sauna für zwei Personen reichen ein oder zwei Kellen. In einer großen Sauna mit vielen Menschen, wie man sie zum Beispiel in großen Saunawelten findet, kann auch ein ganzer Aufgusseimer verwendet werden.
Nachdem der Aufguss auf den Steinen verteilt wurde, wartet man noch etwa eine Minute, bis der Duft bei allen Besuchern angekommen ist. Dann nimmt der Saunameister ein Handtuch und verteilt die Luft im oberen Bereich der Sauna. Dabei schwingt er das Tuch kreisförmig, ähnlich wie ein Lasso. Anschließend nimmt er das Tuch an zwei Enden, bringt es über seinen Kopf und führt es schlagartig abwärts, so dass ein starker Luftstrom entsteht. Jeder Gast in der Sauna sollte drei Luftstöße erhalten.
Der zweite und dritte Aufguss verläuft genau wie der erste. Allerdings kann man beim zweiten Aufguss bereits einen anderen Duft verwenden und beim dritten Aufguss, falls gewünscht, etwas mehr Wasser aufgießen und stärker verwedeln.
In den Saunen der großen Saunalandschaften und Saunawelten werden die unterschiedlichsten Aufgüsse angeboten. Hierzu zählen zum Beispiel:
aromatisierte Aufgüsse mit ätherischen Ölen
Salzaufgüsse oder
Honigaufgüsse
Die gesundheitlichen Vorteile:
Der Besuch in der Sauna hat aber nicht nur eine entspannende, sondern auch eine heilende Wirkung. Dies haben zahlreiche Studien nachgewiesen. Folgende Heilaspekte machen einen regelmäßigen Besuch in der Sauna sinnvoll:
Stärkung der Abwehrkräfte: Durch die starke Durchblutung des Gewebes und der Atemwege steigen dort die körperlichen Abwehrkräfte sprunghaft an. Regelmäßige Besuche in der Sauna beugen Erkältungen vor und stärken das Immunsystem.
Steigerung der Leistung: Durch regelmäßiges Saunieren wird das allgemeine Leistungsvermögen gesteigert, da durch den extremen Wechsel von Hitze und Kälte eine Vielzahl von Hormonen ausgeschüttet werden, die den Fettstoffwechsel ankurbeln, die Allergiebereitschaft hemmen und Entzündungsvorgänge unterdrücken.
Verbesserung der Atmung: In der Sauna entspannt nicht nur der Geist, sondern auch die Atemmuskulatur und die Bronchialwege weiten sich um ca. 15%. Darüber hinaus werden die Schleimhäute der Atemwege bis zu 7x stärker durchblutet als normal. Dies wirkt sich besonders heilsam bei Asthma aus.
Entgiftung des Körpers: Eine Übersäuerung des Körpers ist verantwortlich für eine Vielzahl von Krankheiten. In der Sauna werden diese Schadstoffe durch das Schwitzen über Haut und Nieren abgebaut und entsorgt.
Entlastung von Herz und Kreislauf: Ein regelmäßiger Saunabesuch stellt eine ideale Unterstützung für die Gefäße und den Kreislauf dar, da sich durch das regelmäßige Schwitzen die Blutgefäße und der Kreislauf regenerieren. Das Herzinfarktrisiko nimmt ab.
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Reiki: Was ist das?
Was ist Reiki?
Das aus dem Japanischen stammende Wort „Reiki“ (im Westen „Ree Ki“ ausgesprochen) wird häufig übersetzt mit „universelle Lebensenergie“. Reiki ist eine sehr alte Heilmethode, die schon vor mehr als 2.500 Jahren in alten Sanskrit-Sutras erwähnt wird. Wiederentdeckt wurde die Methode im 19. Jahrhundert von Dr. Mikao Usui. Seither wird auch vom Usui-System des Reiki gesprochen. Es beruht auf der Vorstellung, dass universelle Lebensenergie von einem Menschen auf den anderen durch einfaches Handauflegen übertragen werden kann. Reiki wird als eine kosmische, das Universum durchströmende Energie bezeichnet. Diese Vorstellung einer universellen Energie ist in vielen Kulturen bekannt. Im Christentum zum Beispiel als „Heiliger Geist“, bei den Ägyptern als „Ka“ und bei Hippokrates als „Heilkraft der Natur“.
Wie wirkt Reiki?
Reiki soll Körper und Geist in Einklang bringen. Gemäß der Reiki-Lehre wirkt es auf der körperlichen, geistigen, emotionalen und seelischen Ebene und soll dadurch die Selbstheilungfördern. Reiki geht davon aus, dass entlang der vorderen Körpermitte sieben Engergiezentren – die sogenannten Chakren – liegen. Durch das Auflegen der Hände wird die Lebensenergie weitergegeben und der gestörte Energiefluss wieder aktiviert. Da der Reiki-Gebende sich nur als Kanal für diese Energie versteht, wird ihm keine Kraft entzogen, sondern auch er soll gestärkt aus der Behandlung hervorgehen. Dabei erzeugt Reiki wie eine Massage oder autogenes Training eine tiefe Entspannung im Körper des Behandelten.
Wie läuft die Behandlung ab?
Bei einer Reiki-Behandlung liegt der Patient bekleidet auf einer Matte. Dabei legt ihm der Behandelnde die Hand auf die Stirn, um sich auf ihn einzustellen. Um die Chakren mit Energie zu versorgen, werden anschließend auch Kopf, Hals, Brustkorb, Schultern, Hüfte und unterer Rücken berührt. Laut Dr. Usui ist die Energie des Reiki weitgehend autonom: Es soll bei der Heil-Behandlung automatisch dorthin fließen, wo es gebraucht wird und auch dann wirken, wenn der Behandelte selbst nicht daran glaubt. Zugleich ist Reiki an keine Religion oder Glauben gebunden, so dass jeder Mensch es unabhängig von seiner Weltanschauung erlernen kann. Wissenschaftliche Belege für die Wirksamkeit von Reiki gibt es bisher jedoch nicht.
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Sanarium: Was ist das?
Was ist ein Sanarium?
Das Sanarium ist eine Abwandlung der traditionellen finnischen Sauna. Sie lässt sich zwischen der klassisch heißen und trockenen Sauna sowie den Dampfbädern einordnen. Sanarium ist eine geschützte Marke der Firma Klafs. Sie steht für ein besonderes Saunamodell, auf das die Firma einen Patent angemeldet hat. Umgangssprachlich werden die Begriffe Sanarium und Biosauna oft synonym verwendet.
Wie funktioniert ein Sanarium?
Das Sanarium kann als eine „sanfte“ Niedertemperatur-Sauna mit circa 50 Prozent Luftfeuchtigkeit und Temperaturen um circa 60 Grad Celsius beschrieben werden. Aus diesem Grund ist sie auch insbesondere für Saunaanfänger geeignet. Der Aufenthalt wird außerdem von Menschen vertragen, denen die klassische Sauna nicht gut bekommt. Aufgüsse mit verschiedenen ätherischen Ölen und Aromen unterstützen das Wohlgefühl während des Besuchs. Außerdem wird häufig die Farblichttherapie eingesetzt, die mithilfe der Kraft der Farben das Wohlbefinden zusätzlich positiv beeinflusst.
Wie lange ins Sanarium?
Die Aufenthaltsdauer im Saunarium sollte nicht länger als 30 Minuten betragen.
Was bewirkt ein Aufenthalt?
Ein Besuch des Sanariums hat zahlreiche positive Wirkungen auf den gesamten Körper. So fördert die Wärme die Mobilität von Muskeln und Gelenken, stärkt das Immunsystem und wirkt entspannend auf Lunge und Bronchien. Außerdem senkt das besondere Klima in der Sauna den Blutdruck und pflegt die Haut. So reinigt ein Besuch die Haut, speichert Feuchtigkeit besser und unterstützt die Aufnahme von Mineral- und Nährstoffen.
Weitere Vorzüge, die sich beim Besuch eines Sanariums ergeben:
entspannende Wirkung
Stärkung des Immunsystems
Regeneration des Körpers
Verbesserung des Hautbilds
Kräftigung des Kreislaufs
Durch die für eine Sauna milden Bedingungen haben Auszeiten im Sanarium nicht nur präventivegesundheitliche Vorteile, sondern eignen sich auch zur Verbesserung unterschiedlicher Erkrankungen. Dazu zählen:
Stoffwechselstörungen
Störungen der Durchblutung
Chronische Rückenschmerzen
Verspannung der Muskulatur
Beschwerden desHerz-Kreislauf-Systems
Es gibt jedoch auch körperliche Erkrankungen, bei denen ein Besuch des Sanariums vermieden werden sollte. Zu diesen gehören:
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Rosinenübung: Was ist das?
Was ist die Rosinenübung?
Die sogenannte Rosinenübung ist eine der bekanntesten, wenn nicht sogar DIE bekannteste Achtsamkeits-Übung. Bei der kleinen Ess-Meditation wird eine Rosine oder ein anderes Lebensmittel, wie beispielsweise eine Cranberry oder Nuss, ganz bewusst mit allen Sinnen wahrgenommen. Dabei geht es darum, sich die Gedanken und Gefühle in einem Augenblick bewusst zu machen und diese zu beobachten ohne sie zu verändern oder einzugreifen. Außerdem zeigt die Rosinenübung, dass Meditation nicht im Schneidersitz erfolgen muss und wie lehrreich jeder Augenblick sein kann.
Mit der Übung lässt sich zum einen die Idee des achtsamen Essens sehr gut vermitteln. Darüber hinaus werden grundlegende Aspekte der Achtsamkeit deutlich und erfahrbar. Bekanntheit erlangte die Rosinenübung vor allem durch das MBSR-Programm (Mindfullness-Based-Stress-Reduction) von Jon Kabat-Zinn. Er war und ist maßgeblich daran beteiligt, Achtsamkeit in die westliche Welt zu bringen.
Info vorab:
Rosinen gehören nicht zu Ihren favorisierten Lebensmitteln? Letztlich ist die Rosine nur symbolisch und damit austauschbar. Man kann die Rosinen problemlos durch vergleichbare Lebensmittel ersetzen.
Rosinenübung: Wie ist der Ablauf?
Nehmen Sie sich eine Rosine und begeben Sie sich an einen ruhigen Ort. Die Übung selbst führen Sie Schritt für Schritt durch. Akzeptieren Sie alle entstehenden Sinnesempfindungen, Gedanken und Gefühle, und geben ihnen Raum. Sollte die Aufmerksamkeit von der Rosine weg wandern, führe Sie sie einfach wieder zu ihr zurück.
Das Sehen
Beginnen Sie mit dem Sehen. Nehmen Sie die Rosine einmal ganz bewusst wahr. Entdecken Sie sie aus verschiedenen Blickwinkeln und verschiedenen Entfernungen. Nehmen Sie an, dass Sie eine Rosine zum ersten Mal in Ihrem Leben betrachten. Nehmen Sie sich die Zeit und studieren Sie die Rosine hinsichtlich Farbe, Form, Oberfläche, Schattierungen und Glanz. Wie würden Sie diese Rosine jemand Fremden beschreiben?
Das Tasten
Nun ertasten Sie die Rosine. Dafür schließen Sie am besten die Augen. Nehmen Sie die Rosine zwischen Daumen und Zeigefinger und versuchen Sie zu beschreiben, wie sich die Rosine anfühlt. Einige Wörter, die Ihnen dabei in den Sinn kommen könnten, sind zum Beispiel: weich, elastisch, rau, trocken, glatt, klebrig, dünn oder prall. Was ändert sich, wenn Sie die Rosine drücken? Welche Art von Wahrnehmungen kommen Ihnen in den Sinn?
Das Riechen
Beschnuppern Sie die Rosine und seien Sie offen für die Worte, die Ihnen durch den Kopf gehen. Gibt es Unterschiede zwischen den Empfindungen der beiden Nasenlöcher? Ändert sich die Intensität des Geruchs? Mögliche Düfte könnten beispielsweise sein: süßlich, fettig, scharf, firn, säuerlich.
Das Hören
Auch wenn es Ihnen zunächst seltsam vorkommen sollte, nehmen Sie die Rosine an ihr Ohr und achten auf Geräusche, die die Rosinen möglicherweise macht. Kann man überhaupt etwas hören? Oder vielleicht nur, wenn man sie bewegt? Wie würden Sie die Töne beschreiben? Als Knistern, quietschen, schmatzen oder ganz anders? Ist der Ton zart oder dumpf? Hören Sie auch mit dem anderen Ohr.
Schmecken
Jetzt führen Sie die Rosine an die Lippen. Dort ertasten Sie die Rosine zunächst noch einmal. Fühlt sich das anders an als wenn Sie die Rosine mit den Fingern berühren? Legen Sie die Rosine anschließend auf Ihre Zunge. Erspüren Sie ihr Gewicht und wie sich erste Geschmacksnuancen ausbreiten. Bewegen Sie die Rosine mit der Zunge durch den Mund und nehme Sie ihre Oberfläche wahr. Verändert sich die Konsistenz? Beginnen Sie dann, die Rosine langsam zu zerkauen. Kauen Sie ausgiebig ohne dem möglichen Schluckreflex gleich nachzugeben. Bleiben Sie offen und neugierig für alle Sinneswahrnehmungen. Registrieren Sie die entstehenden Empfindungen und Geschmacksnoten.
Bereiten Sie schließlich das Herunterschlucken bewusst vor und beobachten Sie den Vorgang genau. Spüren Sie die Bewegung beginnend an Zunge und Gaumen, hinten am Rachen, bis hinunter zum Magen? Verfolgen Sie die Rosine auf ihrem Weg.
Kehren Sie dann mit Ihrer Aufmerksamkeit noch einmal in den Mundraum zurück. Ist wirklich die ganze Rosine weg oder sind noch Reste im Mund? Spüren Sie dem Geschmack, der noch im Mundraum verbleibt, nach.
Eine Schlussfolgerung
Die Rosinenübung kann uns Essen wieder bewusst machen. Statt nebenbei etwas in uns hineinzustopfen nehmen wir den Vorgang der Nahrungsaufnahme bewusst und deutlich wahr. Und auch, wenn wir jetzt natürlich nicht jede Mahlzeit auf diese Art und Weise zelebrieren können, so hilft uns die Übung vielleicht doch, die Mahlzeiten ruhiger anzugehen, zwischendurch einmal inne zu halten und der Nahrungsaufnahme nachzuspüren. Ziel ist es, eine neugierige, fokussierte, nicht wertende Haltung zu praktizieren. Dem Essen mit einem unvoreingenommenen Anfängergeist begegnen. Das sind die Achtsamkeits-Prinzipien, die in allen Lebensbereichen anwendbar sind.
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Qi Massage: Was ist das?
Was ist eine Qi Massage?
Nach asiatischem Verständnis fließt in unserem Körper Energie das Qi (gesprochen: Chi) in vorgegebenen Bahnen (sogenannte Meridiane). Entstehen gesundheitliche Beschwerden und Beeinträchtigungen, gilt das Qi als gestört, weil es nicht ungehindert fließen kann. Das Ziel ist, durch die Regulierung der Meridiane wieder ein harmonisches Gleichgewicht herzustellen und tiefe Entspannung zu erreichen, um Beschwerden zu lindern und Krankheiten zu heilen.
Zusätzlich zu den Meridianen gibt es sogenannte Energiepunkte, die bei Massagen auf bestimmte Körperregionen, Organe oder Beschwerden wirken sollen – ähnlich wie zum Beispiel bei der Fußreflexzonen-Massage. Die Qi Massage (oder auch Tuina Massage) hat zum Ziel, die Energiepunkte so zu stimulieren, dass die Lebensenergie wieder frei fließen kann und durch diese Stimulation zusätzliche Effekte auf die Gesundheit und das Wohlbefinden ausgeübt werden.
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Qi Gong: Was ist das?
Die Geschichte des Qi Gong:
Die Wurzeln des Qi Gong reichen bis weit in die Geschichte Chinas zurück. Die ersten sicheren Berichte stammen aus der Zeit zwischen 770 und 221 vor unserer Zeitrechnung. Es ist eine der ältesten chinesischen Meditations- und Therapietechniken. Die Ausbreitung des Buddhismus in China führte auch zur Ausbreitung des Qi Gong. In der traditionellen Form geht es um die „Lenkung des Qi“. Qiwird als eine universelle, geistige Kraft vorgestellt, die sowohl das Universum als auch alle Wesen beseelt. Im Wesentlichen gibt es zwei Qi Gong-Formen: eine mit relativ vielen Bewegungsabläufen und das völlig regungslos durchgeführte „stille Qi Gong“.
Warum sollte man die Übungen praktizieren?
Allen Arten von Qi Gong liegt die Vorstellung zugrunde, dass Körperfunktionen nur dann richtig ablaufen können, wenn das Qi ungehindert fließen kann. Demnach liegen Krankheiten einer Blockade des Qi zugrunde. Auch emotionale Unausgeglichenheit führt der Lehre nach zu einem Stau des Qi. Dieser soll durch die konzentrierten Bewegungsübungen des Qi Gong aufgelöst werden.
Bei dieser Technik wirken drei Elemente zusammen:
die bewusste Atmung
die Bewegung
die Lenkung der Vorstellungskraft
Die verschiedenen Bewegungen lenken die Atmung, die meditative Vorstellung und das Qi durch die Organe. Sie sollen Umwelteinflüsse verblassen lassen und die innere Entspannung fördern. Für die Qi Gong-Übungen dienen Vorstellungen aus der Natur als gedankliche Hilfen. Viele Übungen tragen den Namen von Tieren und sollen deren Bewegungsablauf versinnbildlichen. Mit den langsamen Bewegungen sollen aufgewühlte Emotionen beruhigt werden.
Bei welchen Beschwerden hilft Qi Gong?
Qi Gong hat sich als begleitende Behandlung bewährt bei:
Bluthochdruck
zur Reduzierung der Medikamentendosierung bei Asthma
zur Senkung der Nebenwirkungen einer Krebsbehandlung
Daneben soll sich die Konzentrationsfähigkeit verbessern.