Welchen medizinischen Ansatz verfolgt Medical Wellness?
Medical Wellness – eine im deutschen Sprachraum entstandene Begriffs-Kombination – im Sinne der Präventivmedizin zu betreiben, heißt zunächst einmal, die individuellen Risikofaktoren genauer zu analysieren, als dies im ärztlichen Praxisalltag üblich und möglich ist. Daraus lassen sich dann fundierte Anweisungen für eine gesunde, ganzheitlich orientierte Lebensführung erarbeiten. Es schlägt damit die Brücke zwischen subjektivem Wohlbefinden, Prävention und ärztlich begleiteter Gesundheit.
Der Unterschied zur klassischen Medizin?
In der klassischen, kurativen Medizin steht die Heilung von Krankheiten beziehungsweise Behandlung von Symptomen im Vordergrund (Pathogenese). In Medical Spas geht es dagegen vor allem um die Förderung der Eigenverantwortung und um das Gesundsein (Salutogenese). Medical Wellness soll mit Maßnahmen der Verhaltensmedizin vorsorgen und Wellness- und Gesundheitsurlauber gesund erhalten. Dieser für das deutsche Gesundheitswesen neuartige Ansatz ist von serviceorientierten, motivierenden und einschlägig qualifizierten Mitarbeitern aus dem Medizinsektor zu leisten.
Eigenverantwortung im Fokus
Medical Wellness kann jedoch stets nur als Teilbereich innerhalb einer umfassenden Wellness-Bewegung verstanden werden, wie diese seinerzeit von amerikanischen Ärzten ins Leben gerufen wurde. Sie prägten die bekannte Definition, welche die Eigenverantwortlichkeit für die Gesundheit in den Vordergrund stellt und heute mehr denn je gilt: “Wellness ist ein aktives Bemühen um die eigene Gesundheit mit dem Ziel, dauerhaft ein Gleichgewicht von Körper, Geist und Seele herzustellen, einen ausgeglichenen Zustand von Wohlbefinden und guter Gesundheit.”
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Massagen: Was ist das?
Wie wirken Massagen?
Auch, wenn sich die Menschen schon lange der wohltuenden Wirkungen von Massagen bewusst waren, wurde die Massage erst im 20. Jahrhundert als Heilverfahren anerkannt. Inzwischen gehören Massagen zum Alltag in Massage-Praxen, Wellnesshotels und Day-Spas, in denen man aus einer stetig wachsenden Vielzahl seine bevorzugte Behandlung auswählen kann.
Jede Massage kann durch die warmen Hände und sanften Berührungen des Masseurs ein Wohlgefühl hervorrufen und damit beruhigend wirken. Außerdem werden durch die angenehmen Hautreizungen Hormone ausgeschüttet, die Glücksgefühle erzeugen können. Daneben lösen Massagen je nach Intensität und Massagetechnik Verspannungen und verbessern die Durchblutung der Muskeln. Hierbei kommt es auf die Geschwindigkeit an, in der massiert wird: Schnellere Massagetechniken haben eine anregende Wirkung. Je langsamer massiert wird, desto entspannender ist die Anwendung.
Unterschiedliche Massagen:
1. Massagen als Heilverfahren
Medizinische Massagen werden von Physiotherapeuten oder gelernten Masseuren durchgeführt. Dies unterscheidet sie von den so genannten Wohlfühlmassagen, die auch eine angelernten Kraft, z.B. eine Kosmetikerin, ausführen darf. Bei medizinischen oder auch klassischen Behandlung steht in der Regel das Durchkneten der Muskulatur im Fokus. Diese Körperbehandlungen sind in der Regel intensiver als Wohlfühlmassagen und können bis in die tieferen Gewebe- und unteren Muskelschichten einwirken.
2. Wohlfühlmassagen
Bei Wohlfühlmassagen geht es – wie es das Wort schon sagt – um ein sinnliches Erlebnis für Körper und Geist. Die Behandlungen werden oft in Kombination mit bestimmten Produkten, wie zum Beispiel bestimmte Öle, durchgeführt. Düfte und Kerzen sorgen währenddessen für eine angenehme Stimmung. Zu diesen Massage-Arten zählen die asiatischen Massagen wie beispielsweise die Thai-Massage, die Chinesische und Japanisch Massage, die Ayurveda-Massage, die Shiatsu-Massage sowie die hawaiianische Lomi-Lomi-Massage und die Hot-Stone-Massage.
Wer sollte eine Massage durchführen?
Bei allen Massagen ist es wichtig, dass sie von qualifizierten Therapeuten mit einer anerkannten Ausbildung durchgeführt werden. Genießen wiederum kann die Massage prinzipiell jeder. Bei einer Schwangerschaft oder Erkrankungen sollte man dies jedoch dem Masseur vorher mitteilen, damit er die individuellen Voraussetzungen berücksichtigen kann.
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Magnetfeld-Therapie: Was ist das?
Was ist eine Magnetfeld-Therapie?
Bei der Magnetfeld-Therapie werden natürliche oder künstliche Magnete oder Magnetfeldgeräte eingesetzt, um mit permanenten oder pulsierenden Magnetfeldern von außen auf den Körper einzuwirken. Dies soll Beschwerden und Krankheiten lindern und heilen. Schon die ägyptischen Priester nutzten die „kosmische“ Kraft magnetischen Metalls, vor allem zur Behandlung von Erkrankungen. Auch von Hippokrates gibt es Beschreibungen über Heilungen mit Magneten.
Die heutige Theorie besagt, dass die Magnetfeldwirkung alle Körperzellen aktiviert und eine Sauerstoffanreicherung im Gewebe bewirkt, wodurch der Zellstoffwechsel verbessert wird. Die Knochenbildung soll sich anregen lassen, das Hormon- und Immunsystem stimulieren, das Nervensystem beruhigen. Für diese Wirkungen fehlen zwar weitgehend wissenschaftliche Belege, die positive Wirkung ist jedoch sicherlich vom Empfinden des Einzelnen abhängig.
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Lymphdrainage: Was ist das?
Was bedeutet manuelle Lymphdrainage?
Der dänische Physiotherapeut Emil Vodder entwickelte die manuelle Lymphdrainage. Während seiner Tätigkeit an einem Institut für physikalische Therapie in Südfrankreich beobachtete er, dass Kurpatienten mit chronischen Erkältungskrankheiten oft stark geschwollene Lymphknoten am Hals aufwiesen. Entgegen der damals gängigen Lehrmeinung massierte Vodder diese vergrößerten Knoten mit vorsichtigen Dreh- und Pumpbewegungen. Die Patienten wurden gesund. Aus dieser Erfahrung heraus entwickelte Vodder die manuelle Lymphdrainage als Entstauungstherapie. Staut sich Gewebsflüssigkeit, wird die Lymphdrainage angewandt, um den Abfluss der Gewebsflüssigkeit zu unterstützen.
Wie wirkt die Lymphdrainage?
Das Lymphgefäßsystem ist neben dem Blutkreislauf das wichtigste Transportsystem im Körper und spielt auch für das Immunsystem eine wichtige Rolle. Lymphgefäße durchziehen den menschlichen Körper wie ein Netz. Sie sammeln, transportieren und filtern in Gewebeflüssigkeit gelöste „Abfälle“ wie Eiweiße, Stoffwechselschlacken und Entzündungsprodukte.
Dazwischen sind immer die Lymphknoten als sogenannte Filter platziert. Sie sind meist bohnengroß und sitzen beispielsweise nahe der Venen sowie in den Bereichen der Brust, des Halses, der Achselhöhlen, der Ellbogen und der Knie. In den Lymphknoten befinden sich weiße Blutkörperchen und Zellen, die Keime töten.
Reinigung des Bluts
Bei Erkältungen schwellen die Lymphknoten an, weil sich hier an diesem vermehrt weiße Blutkörperchen bilden. Ist der Lymphabfluss behindert, kann sich die Flüssigkeit im Gewebe stauen. Dies kann zu Schwellungen unter der Haut führen. In diesem Fall spricht man einem von Lymphödemen.
Diese können entweder angeboren sein oder durch eine andere Krankheit entstehen. Die Lymphdrainage hilft immer dann, wenn sich Lymphflüssigkeit im Gewebe staut und nicht abfließen kann. Dies kann zum Beispiel auch nach einer Operation der Fall sein.
Positive Effekte der manuellen Lymphdrainage
Entstauung des Lymphflusses
Schmerzlinderung
Muskelentspannung
Stärkung der Abwehrkräfte
Inwiefern sich eine Lymphdrainage tatsächlich positiv auf die Abwehrkräfte und das Immunsystem auswirkt, ist jedoch wissenschaftlich umstritten.
An welchen Körperstellen kann sie durchgeführt werden?
Lymphödeme können an den unterschiedlichen Gliedmaßen auftreten, zudem ist die Bildung von diesen ebenfalls im Gesicht möglich. Da die oberflächlichen Lymphbahnen nahe unter der Haut verlaufen, können rhythmische, kreisende und pumpende Bewegungen den Abfluss anregen. Außerdem kommen sogenannte Schröpf- und Drehgriffe zum Tragen. Je nach Art des Lymphödems kommen noch andere Griffe hinzu. Die Handgriffe müssen sehr sanft erfolgen. Das unterscheidet das Verfahren von einer Massage, bei der das Gewebe fest durchgeknetet und bearbeitet wird, um die tieferliegende Muskulatur zu lockern.
Auch Menschen, die ein Lipolymphödem haben, profitieren von den sanften Handgriffen. Diese meist angeborene Krankheit geht mit einer vermehrten Fettablagerung in den Beinen einher. Dadurch staut sich Lymphe. Zudem macht eine Lymphdrainage nach Sportverletzungen oder bei einer Venenschwäche Sinn.
Wer führt die mdizinische Massage durch?
Lymphdrainagen führen meist ein Masseur oder ein Physiotherapeut durch. Hierfür muss eine spezielle Weiterbildung absolviert werden. Auch ist eine Lymphdrainage immer nur ein Baustein einer Therapie. Sie läuft meisten parallel zu Krankengymnastik und Kompressionstherapie ab. Hierbei wird zum Beispiel ein Arm bandagiert oder ein Kompressionsstrumpf getragen, nachdem der Lymphfluss angeregt wurde.
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Levitiertes Wasser: Was ist das?
Was ist levitiertes Wasser?
Als levitiertes Wasser (auch: belebtes, vitalisiertes oder informiertes Wasser) wird durch verschiedene Weisen behandeltes Wasser bezeichnet, welches Gesundheitszustand und Stimmung seiner Konsumenten verbessern soll. Wissenschaftliche Hinweise auf tatsächliche Veränderungen des Wassers gibt es nicht, jedoch wird es von vielen als sehr gut trinkbar und wohlschmeckend empfunden.
Geschichte des levitierten Wassers
Ingenieur, Wasserforscher und Physiker Wilfried Hacheney (1924-2010) entwickelte das Verfahren. Dabei versteht er das Levitieren als Gegenteil zur Gravitation. Beim Levitieren werden die Wassermoleküle ultraintensiv verwirbelt. Dafür nutzt man eine 1987 entwickelte Levitationsmaschine. Seine These, dass levitiertes Wasser belebend sei, baut darauf auf, dass das stark gefilterte Leitungswasser nicht mehr so frisch wie Quellwasser sei. Das liegt daran, dass dieses nur mit hohen Druck durch die Leitungen gepresst werden kann. Wasser vertrage aber den dafür notwendigen Druck nicht, so dass dies die Struktur des Wasser verändert. In der von Hacheney entwickelten Maschine werden die unnatürlichen Einflüsse durch Verwirbelung wieder aufgehoben. Und die von Hacheney beschriebenen groben Wasser-Cluster werden wieder in feinere, dem Quellwasser nahe kommende, Kleinst-Cluster zerlegt. Physikalisch gesehen soll diese Zerstäubung unter anderem eine erheblich größere Oberfläche zum Abtransport von Giftstoffen über die Nieren ermöglichen.
Wirkung des behandelten Wassers
Anhänger Hacheneys sprechen dem levitierten Wasser zahlreiche positive Effekte zu. Dazu gehören beispielsweise
eine erhöhte Konzentrationsfähigkeit
Verbesserung der Verdauung
positive Wirkung bei Bluthochdruck
Senkung des Cholesterinspiegels
Verbesserung des Blutbildes
Es gibt keine wissenschaftlich bestätigten Untersuchungen für diese These der Wasseraufbereitung
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Lehmpackung: Was ist das?
Warum eine Lehmpackung?
Die lokale Lehmanwendung aktiviert die regionale Durchblutung, den Stoffwechsel, die Verdauung und das Lymphsystem. Die Lehmpackung wird von einer Therapeutin je nach Indikation als kühle (z. B. bei Entzündungen) oder warme Packung (z. B. bei Muskelverspannungen) aufgetragen. Regelmäßig durchgeführt – sinnvoll sind mindestens fünf Anwendungen in Serie – verbessern Lehmpackungen die Blutzirkulation und damit die Sauerstoffversorgung und Funktionalität von Gewebe und Gelenken. Weiterhin entgiften und entsäuern sie den Organismus, stabilisieren und kräftigen, helfen bei rheumatischen sowie degenerativen Erkrankungen und lindern Haut- und Krampfaderleiden. Sie dienen als ein gutes Gefäßtraining, steigern die Vitalität und fördern die körpereigenen Abwehrkräfte.
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Laconium: Was ist das?
Was ist ein Laconium?
Mit Laconium wird eine trockene Saunaform bezeichnet, die Temperatur liegt bei circa 55 Grad Celsius.
Wie wirkt die Wärme auf den Körper?
Nach kurzer Zeit wird der Körper so erwärmt, dass er durch intensives Schwitzen optimal entgiftet wird. Die Durchblutung wird angeregt und der Abbau von Stoffwechselschlacken beschleunigt, zusätzlich werden die körpereigenen Abwehrkräfte mobilisiert.
Das regelmäßige Schwitzen im Laconium hilft zudem, Stress nachhaltig abzubauen. Die Herztätigkeit wird angeregt und der Blutdruck reguliert. Das Resultat ist ein Gefühl von Frische und tiefer seelischer und körperlicher Entspannung. Die Aufenthaltsdauer im trockenen Schwitzraum wird nach dem eigenen Wohlbefinden festgelegt, die entschlackende Wirkung setzt aber bereits nach 15 bis 20 Minuten ein.
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Kräuterstempelmassage: Was ist das?
Die Geschichte der Kräuterstempelmassage:
In vielen fernöstlichen Kulturen zählt die Kräuterstempelmassage zu den traditionellen Heilmethoden. Im indischen Ayurveda gehören Kräuterstempelmassagen mit den unterschiedlichsten Ölen zu den typischen Behandlungen, sie werden hier als Pinda Sveda oder Pinda Sweda bezeichnet. Aber auch innerhalb der traditionellen Thai-Massage hat diese Behandlungsart mit heißen Kräutersäckchen einen hohen Stellenwert und kann auf eine jahrtausendealte Tradition zurückblicken.
Unabhängig vom kulturellen Ursprung steht bei der Behandlung mit heißen Kräuterstempeln immer der ganzheitliche Ansatz im Mittelpunkt. Es werden also nicht nur die körperlichen Beschwerden behandelt, sondern auch die geistig, mentale und seelische Ebene mit einbezogen. Die Kräuterstempelmassage wirkt also nicht nur rein entspannend, sondern soll darüber hinaus auch Blockaden lösen und der Harmonisierung der „Doshas“ dienen. Der Begriff „Dosha“ ist ein wichtiger Begriff im Ayurveda, die Doshas bestimmen die Konstitution jedes einzelnen Menschen und regulieren seine geistigen und körperlichen Funktionen.
Wie funktioniert die Kräuterstempelmassage?
Die Kräuterstempelmassage findet auf einer bequemen Liege beziehungsweise auf einer Matratze am Boden statt, wenn die Behandlung in einem Thai-Massage-Studio durchgeführt wird. Bei der traditionellen Thai-Massage wird die Behandlung ausschließlich mit im Wasserdampf erhitzten Kräuterstempeln durchgeführt, wohingegen im indischen Ayurveda die Kräuterstempel in erwärmtem Öl getränkt werden, das dann auch zur Massage weiterverwendet wird. Auch während der Massage müssen die Kräutersäckchen immer wieder erhitzt werden. Die Kräuterstempel sind Seiden-, Baumwolle- oder auch Leinentücher, die mit ausgewählten Kräutern gefüllt sind.
Welche Kräuter werden verwendet?
Die Zusammensetzung der Kräuterstempel kann individuell auf die Bedürfnisse des Einzelnen abgestimmt werden. So gibt es Mischungen zur Entschleunigung, zur Entgiftung oder Regeneration. Johanniskraut, Lindenblüte oder Baldrian wirken beruhigend, eine Mischung aus Melissenblättern, Kamillenkraut und Zitronenschalen ist hingegen erfrischend und anregend.
Wie ist der Ablauf der Massage?
Eine Kräuterstempelmassage kann in drei Abschnitte eingeteilt werden. Die Entspannungsphase, die direkte Kräuterstempelmassage sowie die Nachruhephase.
Zu Beginn wird im Rahmen der Entspannungsphase der zu massierende Bereich vollständig mit Öl eingerieben. Dies hat bereits eine sehr entspannende Wirkung und leitet in einem fließenden Übergang die Kräuterstempelmassage ein. Für diese ist es nötig, dass der Körper der zu behandelnden Person bereits eingeölt ist, damit die Stempel im folgenden über den Körper geführt werden können. Die Kräuterstempelmassage zeichnet sich unter anderem durch thermische Reize sowie durch die unterschiedlichen Berührungen durch den Masseur aus. So streicht, tupft und klopft er mit den Kräuterstempeln über den zu behandelnden Bereich. Dabei führt er die Bewegungen im Wechsel von Schnell zu Langsam durch, mit kreisenden Bewegungen und durch klassische Massagegriffe. Je kühler die Stempel werden, umso intensiver und langsamer kann der Therapeut die Bewegungen durchführen. Die Stempel werden zwischendurch immer wieder neu aufgewärmt. Nach der Behandlungphase mit den Kräuterstempeln beginnt die Nachruhe- und Nachfühlphase.
Wie lange dauert eine Kräuterstempelmassage?
Für eine Kräuterstempelmassage sollte man etwas mehr Zeit einplanen – die Behandlung dauert durch das wiederholte Erwärmen der Kräuterstempel in Kombination mit klassischen Massagegriffen etwas länger. Eine Massage mit Kräuterstempeln dauert insgesamt meist zwischen 60 und 90 Minuten.
Was bewirkt die Massage?
Eine Kräuterstempelmassage hat eine wohltuende Wirkung auf den gesamten Körper. Zu den positiven Effekten zählen unter anderem:
Lockernde Wirkung bei Muskelverspannungen
Erholung bei Stress
Linderung von Rücken- und Nackenproblemen
Förderung der Durchblutung und des Stoffwechsels
Entschlackung
Entspannung von Körper, Geist und Seele
Pflegende Wirkung der Haut
Stärkung des Immunsystem
Aktivierung von Reflexzonen
Stärkung der Selbstheilungskräfte
Pflege der Haut
Zudem haben Kräuterstempelmassagen auf verschiedene Beschwerden eine verbessernde Wirkung. So hilft sie unter anderem bei
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Komedo: Was ist das?
Was ist ein Komedo?
Ein Komedo ist eine verstopfte Pore in der Haut. Hautreste und Öl vermischen sich und blockieren den Follikel, was zu einem Komedo führt. Es gibt zwei verschiedene Arten von Komedonen, die identifiziert werden können: Mitesser und Whiteheads. Ein Whitehead ist von Haut bedeckt, wohingegen ein Mitesser nicht bedeckt ist. Das Wort “comedo” leitet sich vom lateinischen Wort “comedere” ab, was wörtlich “aufessen” bedeutet.
Komedonen können bei uns ohne Akne auftreten. Akne impliziert eine chronisch entzündliche Erkrankung, die sowohl Komedonen als auch Pusteln (Pickel) umfasst. Abhängig von der Menge der Komedonen und Pusteln wird entschieden, ob ein Hautzustand als Akne klassifiziert wird.
Komedonen betreffen nicht nur junge Männer und Frauen in der Pubertät, sondern können auch kurz vor der Menstruation auftreten oder Frauen mit einem polyzystischen Ovarialsyndrom betreffen. Auch eine ungesunde Ernährung und das Rauchen können möglicherweise das Erscheinungsbild von Komedonen begünstigen.
Wie entstehen die Mitesser?
Anders als oft angenommen, ist es in der Regel keine schlechte Hygiene oder Schmutz verursachende Komedonen, sondern eher Oxidation. Das Berühren oder Waschen der Haut mit falschen Produkten kann das Erscheinungsbild von Komedonen begünstigen. Wenn Sie an Komedonen leiden, wird empfohlen, Reinigungs- und Make-up-Produkte auf Wasserbasis anstelle von Produkten auf Ölbasis zu verwenden.
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Knieguss: Was ist das?
Wie läuft ein Knieguss ab?
Unter einem Knieguss versteht man das Begießen des Fußes, Unterschenkels und des Knies mit kaltem Wasser. Für einen Knieguss benötigt man lediglich kaltes Wasser und einen Brauseschlauch. Ein Knieguss ist Teil der Kneipp(therapie). Kleidungsstücke, die die Beine einschnüren, müssen abgelegt werden. Es wird am rechten Fußrücken begonnen, wo der Wasserstrahl zwei- bis dreimal von der Ferse bis zu den Zehen hin- und hergeführt wird. Danach geht es außen am rechten Unterschenkel hoch zur Kniekehle, wo circa zehn Sekunden gewartet wird, bis sich der Wassermantel gebildet hat.
An der Innenseite geht es dann am Unterschenkel zurück zum Fuß. Dieselbe Prozedur erfolgt am linken Fuß und Unterschenkel. Anschließend Rückkehr zum rechten Fuß. Hier wird der Wasserstrahl jetzt am Unterschenkel vorne außen parallel zum Schienbein bis zur Kniescheibe geführt. Hier verweilt man ebenfalls zehn Sekunden bis zur Ausbildung des fächerförmigen Wassermantels und kehrt dann an der Innenseite zum Fuß zurück. Das gleiche erfolgt auf der Vorderseite des linken Fußes und Unterschenkels. Das Schienbein selbst wird nicht direkt begossen, dafür aber zum Abschluss die Fußsohlen.
Bei welchen Beschwerden kann ein Knieguss helfen?
Durch den Knieguss werden auch einige Heilanzeigen hervorgerufen. Beispiele dafür sind unter anderem:
Abhärtung
Hilfe bei Kopfschmerzen und Schlafstörungen
Durchblutungsanregungen bei Kreislaufstörungen
Kräftigung des Nervensystems
Krampfadernvorbeugung
Hilfe bei Muskel- und Gelenkrheumatismus, Gicht oder