Tuina-Massage: Was ist das?

Woher kommt der Begriff?

Der Rücken einer Frau während einer Tuina Massage

Die Tuina Anmo-Massage (Chinesisch: tui = schieben; na = greifen) gehört zu den fünf Grundpfeilern der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und ist eine eigenständige, ganzheitliche Massageform. Diese medizinische Art der Behandlung ist älter als die Akupunktur. Die Wurzeln der Tuina-Massage reichen bis 1.600 Jahre vor Christus zurück.

Diagnose vor der Tuina-Massage

Die Tuina-Massage wird auf den Grundlagen der ganzheitlichen Chinesischen Medizin angewendet und schließt den ganzen Körper in die Behandlung mit ein. Die Untersuchung umfasst die Zungen- und Pulsdiagnose, die Befragung des Patienten nach seinen Lebensumständen sowie die Untersuchung der schmerzenden Körperteile. Nicht betroffene Körperpartien werden bei den Tests genauso untersucht wie die Beschaffenheit von Haut und Gewebe. Auch technische Diagnoseverfahren wie die Computertomographie oder Röntgen werden berücksichtigt.

Die oberste Priorität bei der Erstellung eines Behandlungsplanes ist in der Tuina immer die Verknüpfung von

  • Körper
  • Seele
  • Bewegung
  • Atmung und
  • Berührung

Wann ist eine Tuina-Massage sinnvoll?

Die Tuina-Massage hat sich zum Beispiel bei Arthrose, rheumatischen Erkrankungen, Darmstörungen, Migräne oder Erschöpfungszuständen bewährt. Für Kinder wurde eine besonders sanfte Methode der Massage entwickelt, die zum Beispiel bei Schlafstörungen, Hyperaktivität oder Allergien eingesetzt werden kann. Auch gesunde Menschen profitieren von einer Tuina-Massage. Sie reduziert Stress und wirkt regenerierend.

Wie wirkt die Massage?

Im Anschluss an die persönliche TCM-Diagnose wird die Massage angewendet, um Blockaden des in den Meridianen fließenden Qi (Lebensenergie) zu lösen. So soll die Massage unter anderem die Prinzipien Yin (steht auf körperlicher Ebene für die Körpersäfte und Körpermasse) und Yang (steht für Körperwärme und Körperkraft) harmonisieren und das Immunsystem stärken. Daneben entspannt die Tuina-Massage Muskeln, Sehnen und Faszien, lindert Schmerzen und löst Stauungen.

Wie wird eine Tuina-Massage durchgeführt?

Tuina basiert auf der Massagetechnik AnMo, dem Drücken (An) und Streichen (Mo) und umfasst sehr viele verschiedene Grifftechniken. Dazu gehören zum Beispiel das Streichen entlang des Muskel- und Meridianverlaufs, das Pressen von Akupunkturpunkten, das rhythmische Klopfen mit der Handkante und rollende oder reibende Bewegungen. Griffarten, Intensität und Geschwindigkeiten der Tuina-Massage richten sich nach der individuellen Diagnose. Bei Bedarf werden auch Ernährungsempfehlungen in das Konzept aufgenommen.

Unterschieden wird zwischen ableitenden und stärkenden Massagetechniken. Die ableitenden Massagen fördern die Ausleitung von Stoffwechselprodukten aus dem Körper und werden langsam und sanft gegen den Meridianverlauf durchgeführt. Sie wirken beruhigend. Die stärkenden Massagetechniken zeichnen sich durch schnelle, kräftige Griffe und Schläge entlang der Meridiane aus und haben eine anregende Wirkung. Neben dieser großen Anzahl an Grifftechniken gibt es parallel zur Tuina-Massage noch zahlreiche andere Therapieformen zur Verbesserung des Gesundheitszustandes und des Wohlbefindens:

  • Schröpfen oder Schröpfmassage
  • Gua Sha: „Scrabben“ oder schaben an der Haut bei Muskelschmerzen oder Verspannungen der Muskulatur
  • Laserakupunktur an den Akupunkturpunkten regt das Immunsystem an, wirkt entzündungshemmend auf das Gewebe sowie muskelentspannend
  • Moxibustion: wirkt erwärmend, verdauungsfördernd, hilft bei Müdigkeit und beruhigt die Nerven, regt die Produktion von roten und weißen Blutkörperchen an und verbessert die Durchblutung des Gewebes

Unterschied zur klassischen Massage

In der klassischen Massage arbeitet man in erster Linie an Muskeln, Bändern, Gelenken und Faszien. Die Durchblutung wird gefördert, Verklebungen gelöst und Schmerzen gelindert. Die Tuina beruht auf der Meridianlehre der Traditionellen Chinesischen Medizin. Hier ist das Ziel, Gesundheit zu bewahren und die Abwehrkräfte zu stärken, in dem das Gleichgewicht von Yin und Yang, der gleichmäßige Fluss der Energie sowie der gleichmäßige Fluss von Blut und Säften in den Meridianen gefördert wird.

Wie lange dauert eine Tuina-Massage?

Eine Tuina-Massage dauert zwischen fünfzehn und zwanzig Minuten. Für größere Bereiche, wie zum Beispiel den Rücken, können auch dreißig Minuten angesetzt werden.

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Traditionelle Chinesische Medizin: Was ist das?

Ursprung der TCM

Schriftliche Aufzeichnungen über die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) reichen in China ungefähr drei Jahrtausende zurück. Es handelt sich hierbei fast ausschließlich um literarische Werke von Gelehrten, die sich bemühten, den reichen Erfahrungsschatz der Praktiker in eine philosophische Theorie zu fassen. Zahlreiche Theorieschulen setzten sich im Laufe der Zeit teilweise erbittert auseinander. Eine einheitliche Medizin, wie heute oft dargestellt, gab es demzufolge in China nicht.

Heute gilt die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) als eine Variante der chinesischen Medizin, die sich seit den Siebzigern des letzten Jahrhunderts unter dem Wohlwollen der kommunistischen Partei Chinas sowohl in China als auch im Westen weiterentwickelt hat. Die TCM beinhaltet eigene Diagnose- und Behandlungstechniken, darunter

Qi Gong und Tai Chi entstanden außerhalb des Medizinsystems als Mittel zur Vorbeugung und Selbstbehandlung. Auch heute ist das Wissen um die richtige Ernährung, eine spezielle Diätkost und die Wirkung von Heilkräutern in China noch weit verbreitet.

Welche Diagnosetechniken gibt es?

Die Diagnostik in der Traditionellen Chinesischen Medizin besteht aus drei Methoden:

  • Die Befragung ähnelt der im Westen üblichen Befunderhebung. Zusätzlich werden die äußere Erscheinung, Gestik und Verhalten, Gesichtsausdruck sowie Veränderungen an Haut, Haaren, Nase, Lippen undAusscheidungsprodukten betrachtet. Durch Hören werden Atem und Redeweise beurteilt, durch Riechen alle vom Patienten ausgehenden Gerüche. Durch Abtasten werden druckempfindliche Strukturen ermittelt, die bei einer späteren Akupunkturbehandlung eine Rolle spielen.
  • Bei der Zungendiagnostik wird die Beschaffenheit des Zungenkörpers, die Konsistenz der Zunge und des Zungenbelags ermittelt. Dabei werden bestimmte Zonen unterschieden, die den inneren Organen zugeordnet werden.
  • Für die Pulsdiagnostik ertastet der Behandler mit dem Zeige-, Mittel- und Ringfinger die Schlagader auf dem rechten und linken Handgelenk. Bei oberflächlichem, mittlerem und tiefem Fingerdruck werden insgesamt 28 verschiedene Pulsqualitäten unterschieden.
Mann beim Zubereiten einer Arznei für die Traditionelle Chinesische Medizin

Sobald die Diagnose feststeht, wird normalerweise eine Arzneimischung verordnet, die meistens das Zentrum der Behandlung bildet. Die Arznei wird über den Tag verteilt eingenommen und die Wirkung nach einigen Tagen überprüft. Wenn nötig, wird eine Änderung der Rezeptur vorgenommen.

Wenn es der TCM-Behandler für notwendig erachtet, nimmt er zusätzlich eine Akupunktur oder Moxibustion vor. Es können aber auch eine spezielle Ernährung oder Bewegungsübungen wie Qi Gong empfohlen werden.

Die Behandlungsschwerpunkte der Traditionellen Chinesischen Medizin sind:

  • Schmerzen
  • funktionelle Störungen
  • chronische Leiden

Prinzipiell werden aber alle Krankheiten behandelt.

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Tiroler Steinöl: Was ist das?

Was ist Tiroler Steinöl?

Frau cremt ihre Beine mit Tiroler Steinöl ein

Mehr als 180 Millionen Jahre alt ist der Ölschiefer (Formation Lias), aus dem das schwarze, stark riechende Tiroler Steinöl gewonnen wird. Er bildete sich aus fossilen Ablagerungen des Ur-Mittelmeeres Thetis und wurde bei der Entstehung der Alpen im Bächental (Karwendel, Achensee/Tirol) auf 1.800 Meter Seehöhe empor gedrückt. Der Ölgehalt beträgt 4 bis 6 Prozent. Die im Ölstein (Dirschenitschiefer – nach dem Riesen Thyrsus benannt) vorkommenden Wirkstoffe, das „heilsame Erbe des Meeres“, stammen von vorzeitlichen Meerestieren und Pflanzen.

Wie wird das Öl hergestellt?

Für die Produktion des Tiroler Steinöls werden Ölschiefer aus dem Ölstein gesprengt. Zerkleinert werden diese in einer Schwelanlage und dann in einer Steinölbrennerei auf etwa 450 Grad Celsius erhitzt, damit das Schiefergas entweicht und zu Schieferöl destilliert werden kann. Mithilfe einer Sulfonierung wird es dann zu Tiroler Steinöl weiterverarbeitet.

Wofür wird Tiroler Steinöl verwendet?

Bereits seit Jahrhunderten gehört das Öl zur Volksmedizin Tirols. Heute wird das Produkt vor allem für medizinische und kosmetische Zwecke produziert, da die Herstellung des Öls aus Ölschiefer nicht besonders ergiebig ist. Tiroler Steinöl wird daher insbesondere bei folgenden Beschwerden und Leiden eingesetzt:

  • Behandlung von Hautproblemen wie Akne oder Schuppenflechte
  • bei Blutergüssen und Hautabszessen als sogenannte Zugsalbe
  • bei Rheuma
  • Gelenkleiden
  • Schmerzen des Bewegungsapparats

lm kosmetischen Bereich ist es insbesondere aufgrund seiner harmonischen Zusammensetzung und seines hohen Schwefelgehalts beliebt. Eingesetzt wird es beispielsweise als

  • Ölbad
  • Lotion
  • Seife
  • Shampoo
  • Handcreme
  • Duschgel
  • Fußbalsam
  • Körpermilch
  • Haussalbe
  • Hautbalsam
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Tepidarium: Was ist das?

Was ist ein Tepidarium?

Ein Tepidarium ist ein Entspannungsraum mit Wärmeliegen aus Stein, Keramikfliesen oder Marmor. In ihm herrscht eine gleichmäßige, angenehme Wärme. Besucher des Tepidariums sind in der Regel leicht bekleidet und tragen einen Bademantel.

Was bewirkt eine Auszeit im Tepidarium?

Pärchen entspannt auf Mosaik-Liegen im Tepidarium

Der Aufenthalt im Tepidarium ist schonend und anregend zugleich. Durch die körperähnliche Raumtemperatur wird ein gesundes Fieber erzeugt, welches das Immunsystem stärkt ohne den Kreislauf zu belasten. Ein Besuch in dem Wärmeraum wirkt vorbeugend sowie heilend und bietet eine ideale Entspannungs- und Regenerationsmöglichkeit für Jung und Alt. Die Temperaturen liegen zwischen 30 und 40 Grad Celsius, das Raumklima ist mit einer Luftfeuchtigkeit von 20 Prozent trocken.

Ein Besuch sollte etwa 30 Minuten umfassen, wenn gewünscht kann er jedoch auch länger andauern. Um einen nachhaltigen Effekt zu erzielen, werden zwei bis drei Besuche pro Woche empfohlen.

Wann hilft eine Auszeit im Tepidarium?

Neben einem allgemeinen wohltuenden Effekt auf Körper, Geist und Seele wirkt ein Tepidarium auf folgende Aspekte positiv ein:

  • Entspannung der Muskulatur
  • Stärkung des Immunsystems
  • Prävention neuer Krankheiten
  • Bewältigung des Alltagsstress
  • Förderung des allgemeinen Wohlbefindens
  • Allgemeine Regeneration
  • Verbesserung der Durchblutung
  • Begünstigende Wirkung auf die Heilung von Gefäß- und Stoffwechselkrankheiten, schwachen Infektionen sowie Rheuma
  • Anregung von Entgiftungs- und Entschlackungsprozessen
  • Infektionen der Atemwege

Geschichte des Tepidariums

Die Geschichte des Tepidariums reicht lange zurück. In der Antike war es bereits Teil der römischen Badekultur. Die Thermen der damaligen Zeit folgten immer einem festen strukturellen Aufbau. Das Tepidarium verband das Caldarium, ein Heißbaderaum mit Wasserbecken, mit dem Frigidarium – einem Kaltbaderaum, der ebenfalls mit Wasserbecken ausgestattet war. Meist verfügte das Tepidarium über kein Becken und isolierte den warmen Bereich der Therme vom kühlen. Dies beschreibt auch der Wortursprung, denn es stammt vom lateinischen „tepidus“ und bedeutet soviel wie lauwarm.

Was tun bei Erkältung?

Sollte bei akuten Erkältungen von Besuchen des Tepidariums abgesehen werden, kann es im Anschluss an eine Erkrankung eine sehr wohltuende Wirkung auf den ganzen Organismus haben. Die Muskulatur entspannt sich bei der angenehmen Wärme und das Immunsystem wird sanft gestärkt.

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Tecaldarium: Was ist das?

Was ist ein Tecaldarium?

Der Begriff Tecaldarium setzt sich aus den beiden Worten Tepidarium und Caldarium zusammen. Das Tecaldarium ist ein Wärmeraum, der mit einer Vielzahl von Badeformen ausgestattet wird, die vom Benutzer vorgewählt werden können. Sie bestimmen selbst, welche Klimaform Ihnen gut tut und zu welchem Bad Sie gerade Lust haben.

Was ist ein Tepidarium?

Ein Tepidarium ist ein Entspannungsraum mit Wärmeliegen aus Stein, Keramikfliesen oder Marmor. In ihm herrscht eine gleichmäßige, angenehme Wärme. Besucher des Tepidariums sind in der Regel leicht bekleidet und tragen einen Bademantel.

Was ist ein Caldarium?

Das Caldarium ist ein keramikgefliester Wärmeraum mit einer Temperatur von 40 bis 50 Grad Celsius. Die milde Strahlungswärme, die von den beheizten Wänden, Sitzbänken und vom Fußboden ausgeht, erwärmt den gesamten Raum. Diese werden mithilfe von Hypokausten, also einer alten römischen Warmluftheizung, erhitzt.

Wirkung des Tecaldariums:

Ähnlich wie bei einem Saunagang ist die Wirkung des Tecaldariums, dass der Körper sich entspannt, die Durchblutung verbessert wird und Giftstoffe aus dem Körper geschwemmt werden. Auch Muskelverspannungen können sich lösen und das Immunsystem gestärkt werden. Im Tecaldarium ist es aber im Gegensatz zur Sauna weniger heiß und weniger feucht. Auch Menschen mit Atemwegserkrankungen oder Kreislaufproblemen können hier einen Besuch genießen.

Wichtig: Menschen mit gesundheitlichen Problemen sollten vor der Nutzung eines Tecaldariums immer ihren Arzt konsultieren.

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Thalasso-Therapie: Was ist das?

Was ist eine Thalasso-Therapie?

Der Begriff leitet sich von den griechischen Worten „thalassa“ (Meer) und „therapeia“ (Pflege) ab. Wörtlich heißt Thalasso-Therapie „Heilbehandlung durch das Meer“.

Dem griechischen Arzt Hippokrates wird die Entdeckung zugeschrieben, dass Wunden an den Händen der Fischer ohne Infektionen abheilten. Daraus schloss er, dass das Meer aktive Heilkräfte haben müsste und verordnete seinen Patienten Meerwasserbäder und -umschläge. Damit wird Hippokrates – neben vielen anderen Naturheilverfahren – auch die Begründung der Thalasso-Therapie zugeschrieben. Über viele Jahrhunderte geriet diese Form der Therapie jedoch in Vergessenheit, unter anderem deswegen, weil im Mittelalter Wasser als Auslöser von Pest- und Syphilis-Epidemien galt.

Erst die Entdeckung des Londoner Arztes Richard Russel im Jahr 1750, dass am Meer lebende Menschen seltener erkrankten als Menschen im Landesinneren, steigerte die Popularität der Thalasso-Therapie. Von England aus verbreiteten sich Seebäder über den Kontinent.

Frau entspannt in einem Meerwasser-Becken während einer Thalasso-Therapie

Die moderne Thalasso-Therapie konnte aber erst durch die wissenschaftlichen Entdeckungen des französischen Biologen René Quinton begründet werden. Er bewies, dass die positiven therapeutischen Effekte des Meerwassers auf die Ähnlichkeit seiner Zusammensetzung zum menschlichen Blutplasma zurückzuführen sind. Durch Meerwasserbäder und Meerwasserbehandlungen können also unsere Vorräte an lebenswichtigen Mineralstoffen und Spurenelementen wieder aufgeladen werden.

Anwendungen mit Meerwasser und Algen

Das Potenzial der Thalasso-Therapie liegt in zwei Komponenten: dem heilenden Salz im Meer und den lebenswichtigen Mineralien in den Algen.

Meerwasser

Meerwasser beinhaltet ein beträchtliches Quantum an Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen, auf denen die medizinische und kosmetische Wirkung beruht. Die moderne Thalasso-Therapie findet heutzutage sowohl direkt am Meer als auch in Meerwasserbecken in Thalasso-Zentren statt. Nach wie vor gelten direkte Meerbäder als die aktivste Form einer Thalasso-Kur, allerdings wird heute meistens frisches Meerwasser zu den Thalasso-Zentren gepumpt, mehrmals gefiltert und auf circa 33 Grad Celsius erwärmt. Die Erwärmung des Meerwassers führt zusätzlich zur Entspannung der Muskulatur und wirkt schmerzlindernd auf Gelenkerkrankungen. Somit wird der Indikationsbereich noch einmal erweitert. Die Therapie besteht zum Beispiel aus Wassergymnastik im Meerwasserschwimmbecken oder auch Massagebädern, bei denen die Haut durch kleine Düsen in erwärmten Meerwasser massiert wird.

Algen

Das zweite, wichtige Feld in der Thalasso-Therapie sind Algen. Algen werden vor allen Dingen in Form von Packungen und Wickeln, aber auch als Bad und in der Nahrung verabreicht. Meeresalgen sind reich an essentiellen Aminosäuren, Carotin und Vitaminen sowie mehr als fünfundvierzig Mineralien und Spurenelemente. Sie kommen in der Medizin zur Reduzierung von Stress und zur Rheumabehandlung sowie in der Kosmetik und zum Beispiel zur Cellulite-Reduktion zum Einsatz.

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Thai-Massage: Was ist das?

Was ist eine Thai-Massage?

Überall in Thailand, in Hotels, auf den Märkten und am Strand, werden Massagen angeboten. Sie sind in dem südostasiatischen Land ein selbstverständlicher Bestandteil des Alltags und dienen der Gesundheitsvorsorge. Familienangehörige und Freunde massieren sich oft gegenseitig. Der thailändische Name für die traditionelle Thai-Massage lautet Nuad Phaen Boran, das bedeutet „uralte heilsame Berührung“.

Woher stammt die Thai Massage?

Frau entspannt während einer Thai-Massage

Uralt ist diese Massagetechnik tatsächlich, allerdings liegen ihre Ursprünge nicht in Thailand, sondern in Indien. Dort wurde sie vor vielen Jahrhunderten von buddhistischen Mönchen entwickelt – möglicherweise, damit sie sich von ihren langen Meditationssitzungen erholen konnten. Mönche, die von Indien nach Myanmar übersiedelten, brachten sie dann auch ins alte Siam. Auch heute noch ist die Thai-Massage dem Buddhismus verbunden. Massageschulen befinden sich häufig auf dem Gelände von Tempeln: die Meister benötigen für die Ausübung ihrer Kunst Achtsamkeit, Gleichmut, Mitgefühl und Freude.

Wie läuft die Thai Massage ab?

Die Thai-Massage ist kraftvoll und dyamisch, sie wird bekleidet auf einer Matte erlebt. Durch Dehnungs- und Streckungstechniken am gesamten Muskelapparat auf der Grundlage von Yoga wird die lokale Durchblutung der Haut, des Bindegewebes und der Muskulatur erreicht. Es handelt sich stets um eine Ganzkörperbehandlung, die ein tiefes Gefühl der Entspannung hervorruft.

Die Anwendung basiert auf dem ayurvedischen System der Energielininen. Zehn davon werden in der Thai-Massage bearbeitet. Auf diese Weise sollen die Menschen mit Prana, der Lebensenergie, versorgt werden. Für Prana sorgt auch der Atem, daher versucht man mit Dehnpositionen, die auch die Muskeln entspannen, und Druckmassagen, die gleichzeitig die Blutzirkulation anregen, eine verstärkte Atmung hervorzurufen. Positive Effekte sind auch im Hinblick auf Beweglichkeit und Körperhaltung festzustellen.

In Thailand findet die klassische Massage des Landes auch bei Krankheiten Anwendungen, zum Beispiel bei

  • Kopfschmerzen
  • Übelkeit
  • Verstopfung
  • Rückenschmerzen oder
  • Schlafstörungen
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Tai Chi: Was ist das?

Was ist Tai Chi?

Frau praktiziert Tai Chi im Sonnenuntergang

Tai Chi ist eine aus China stammende Bewegungskunst mit meditativem Charakter und wurde ursprünglich als Kampfkunst entwickelt. Tai Chi Chuan bedeutet soviel wie „Das höchste Letzte“ oder „Die große, ultimative Faust“. Heute wird es ist es vor allen Dingen wegen seiner wohltuenden Einflüsse auf die Gesundheit, zur Entspannung oder zur Meditation praktiziert. Der eigentliche Aspekt der Kampfkunst tritt dabei in den Hintergrund oder verschwindet ganz.

Wie wird die Bewegungskunst praktiziert?

Das Grundgerüst des Tai Chi Chuan bilden 13 Bewegungsformen, sogenannte Bewegungsbilder. Jedes Bewegungsbild besteht aus einer extrem langsamen und meditativen Abfolge bestimmter langsamer, aber auch kraftvoller Körperbewegungen, die ineinander fließen und mit dem Bewusstsein und der Atmung koordiniert werden. Für die Ausführung der Übungen ist eine hohe Konzentration notwendig und es braucht Geduld und Ausdauer, bis die Bewegungsbilder perfekt eingeübt sind.

Was bewirkt Tai Chi?

Das Ziel dieser Übungen ist es,

  • blockierte Energien zu lösen
  • Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen
  • Aggressionen abzubauen und
  • Ruhe in sich zu finden

Es sollen nicht nur Muskeln und Gliedmaßen trainiert werden, sondern auch Konzentration und Ausdauer. Herz und Kreislauf sollen angeregt und Stress abgebaut werden.

Der Grund hierfür findet sich in der ganzheitlichen chinesischen Medizin. Da wir aus Körper, Geist und Seele bestehen, muss zunächst dem Körper gegeben werden, was er braucht, nämlich Bewegung. Diese Bewegung sollte so natürlich und fließend sein wie möglich. Durch diese angepasste und weiche Form der Bewegung sollen die Gelenke geschmeidig gehalten werden und an Elastizität gewinnen. Durch die richtige Ausübung der Bewegung wird, in Kombination mit der richtigen Atmung das Qi aktiviert. In der chinesischen Sichtweise symbolisiert Qi die Lebensenergie.

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T-Bow: Was ist das?

Was ist ein T-Bow?

Der T-Bow ist eine beidseitig einsetzbare Bogenwippe, die in der Schweiz entwickelt wurde.

Was kann ich damit trainieren?

Mit diesem multifunktionalen Therapiebogen lassen sich Kraft, Ausdauer, Koordination, Beweglichkeit und Stabilisation in einem Gerät trainieren. Auch für ein Herz-Kreislauf-Training ist die Bogenwippe ideal. Dreht man den T-Bow um und benutzt ihn als Schaukel, ist er optimal für die Durchführung von einfachen und effektiven, gelenkstabilisierende Übungen. Stabilität erhält der T-Bow durch vier Gummifüße und eine gummierte Oberfläche, die ein Wegrutschen verhindern.

Bei einem Training mit dem Therapiebogen kann man unterschiedliche Übungsschwerpunkte setzen. Ein klassisches T-Bow-Workout beinhaltet Cardio-, Balance- und Kraftübungen zu gleichen Teilen.

Ein T-Bow-Training Stretch hat einen kürzeren Cardio-Anteil, mehr Kraft- und Balanceübungen und einen langen Stretchteil. Dieses Workout wirkt vorbeugend bei einseitigen Sitzbelastungen im Alltag.

Auch ein intensives Pilates-Training mit vielen unterschiedlichen Übungsvariationen ist mit einem T-Bow möglich. Dabei sorgt der Bogen für eine optimale Stabilisierung der Lendenwirbelsäule und auch die Rumpfmuskulatur wird optimal trainiert.

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Svedana: Was ist das?

Was ist Svedana?

Svedana ist in der indischen Gesundheitslehre Ayurveda der Sammelbegriff für die therapeutische Anwendung von Hitze, damit die Poren und Kanäle des Körpers sich öffnen können. Durch Hitzeanwendungen werden viele Giftstoffe und Ablagerungen ausgeschieden. Schwitzen wird im Ayurveda als wirkungsvoll bei vielen gesundheitlichen Problemen angesehen. Svedana wirkt reinigend und empfiehlt sich besonders nach einer Abhyanga-Massage.

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