Die Moxibustion (auch Moxa-Therapie, Moxa oder moxen) ist Teil der Traditionellen Chinesischen Medizin, einem seit langer Zeit bewährten Behandlungssystems. Moxibustion hat ihren Ursprung in den kalten Bergregionen Nordchinas und dient dazu – den Prinzipien der Traditionellen Chinesischen Medizin folgend – genau diagnostizierte Kälte- und Leerezustände des Körpers zu behandeln.
Dazu werden vorher definierte Punkte auf der Körperoberfläche entlang der Meridiane durch Erwärmen stimuliert. Das Erwärmen erfolgt über Hitze, die in unterschiedlicher Form vom Abbrennen des Moxakrauts stammt – eine Heil- und Gewürzpflanze, die langsam und gleichmäßig abbrennt und eine milde und tiefenwirksame Wärme erzeugt. In China gilt die Moxibustion als eine der Akupunktur gleichrangige Therapie bei einigen Indikationen.
Was ist Moxakraut?
Bei dem für die Moxibustion angewandten Moxakraut handelt es sich um getrockneten Beifuß. Diese beinhaltet sowohl ätherische Öle als auch viele weitere wertvolle Produkte wie Cholin, verschiedene Vitamine, Tanin, Kaliumchlorid, Eisen und Magnesium.
Wie wirkt Moxibustion?
Der chinesischen Vorstellung nach vertreibt die von außen zugeführte Wärme die energetische Kälte und Nässe, fördert den Qi-Fluss und stärkt das Yang. Dieses Prinzip der chinesischen Philosophie steht für Körperwärme und Körperkraft. Moxibustion dient nicht nur der Behandlung von Krankheiten, sondern ebenso der Vorbeugung. Nach westlicher Vorstellung verbessert die Moxibustion die Durchblutung des Gewebes, regt den Stoffwechsel an und stärkt das Immunsystem. Basis jeder Moxibustionsbehandlung ist eine ausführliche Diagnose auf Grundlage der Traditionellen Chinesischen Medizin.
Wie funktioniert Moxibustion?
Während man in China und Japan die Moxa-Kegel heute noch teils direkt auf die Haut aufsetzt (direkte Moxibustion) und die dabei entstehenden Blasen als Teil der Therapie sieht, wird in Europa die schonendere, indirekte Moxibustion beispielsweise mit Beifuß beschichteten Moxa-Pflastern durchgeführt.
Anwendungsformen:
Behandlung mit Moxa-Kegeln
Bei dieser Form werden Ingwerscheiben auf den Therapiepunkten platziert, auf denen kleine Kegel aus Moxa angezündet werden. Diese verglimmen langsam. Fühlt der Behandelte Hitze, verschiebt der Therapeut die Kegel zum nächsten sensiblen Punkt. Jeder Therapiepunkt wird mehrfach behandelt, bis eine deutliche Rötung der Haut zu sehen ist.
Moxa-Zigarre
Bei dieser Form führt der Therapeut die Moxa-Zigarre mit der glühenden Spitze immer Richtung der entsprechenden Therapiepunkte. Bei einem Abstand von etwa einem halben Zentimeter hält er die Distanz, bis der Patient an dieser Stelle Hitze empfindet. Dieses Verfahren wird mehrfach wiederholt.
Moxa-Nadeln
Bei diesem Verfahren wird mithilfe von erhitzten Stahlnadeln die Hitze konzentriert in die jeweiligen Therapiepunkte gegeben.
Moxa-Pflaster
Bei dieser Art verwendet der Therapeut Pflaster, bei denen die klebende Seite mit Moxa behaftet ist. Die daraus resultierende Wärmereaktion aktiviert die gewählten Therapiepunkte. Da die Pflaster einfach zu handhaben sind, sind sie für den Selbstgebrauch geeignet.
Wobei hilft Moxibustion?
Moxibustion kann bei folgenden Erkrankungen oder Beschwerden heilend und unterstützend wirken:
Asthma
Bronchitis
chronischen Schmerzzuständen
Muskelverspannungen
Rückleiden
Schwäche nach chronischen Erkrankungen
Depression
Erschöpfungszustände
Bisher ist jedoch keine wissenschaftliche Wirksamkeit nachgewiesen. Nicht angewendet werden darf die Moxibustion im Gesicht, am Kopf oder in der Nähe von Schleimhäuten. Außerdem sollte es nicht bei akuten Erkrankungen, Fieber, Schlafproblemen oder Bluthochdruck durchgeführt werden. Bei nicht sachgemäßer Anwendung kann es zu Verbrennungen mit Blasen- beziehungsweise Narbenbildung kommen.
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Moorbad: Was ist das?
Was ist ein Moorbad?
Die Basis des Moorbads ist das Naturprodukt Moor, welches aus uralten Pflanzenresten mit wertvollen Wirkstoffen wie Pektine, Cellulose, Natrium, Calcium und Magnesium besteht. Moor enthält außerdem den entzündungshemmenden Bestandteil Huminsäure.
Grundlage für ein Moorbad, das als Voll- oder Teilbad zum Einsatz kommt, ist mit Wasser vermischter Badetorf. Moor ist ein ausgezeichneter Wärmespeicher, das die Wärme nur langsam an den Körper abgibt. Als sogenanntes Überwärmungsbad kann ein Moorbad eine Temperatur von bis zu 46 Grad Celsius erreichen, wird aber als nicht so heiß empfunden.
Wie ist der Ablauf?
Entscheidet sich ein Gast für ein Moorbad, wird der Ablauf zuvor mit einem qualifizierten Mitarbeiter vor Ort durchgesprochen. Auf das Moorbad, welches unbekleidet genossen wird, folgt nach dem Abwaschen des Moors eine Ruhezeit. In dieser profitiert der Körper weiterhin von der hohen Körpertemperatur, während sich nach einer Weile tiefe Entspannung einstellt.
Moorbäder zählen zur Wärmetherapie, da sie die Körpertemperatur während des Bades um etwa 1,5 Grad Celsius erhöhen. Auf diese Weise wird ein künstliches Fieber erzeugt, das den Körperkern erwärmt und sich dadurch positiv auf die verschiedenen Körperfunktionen, auf das Immunsystem und den Stoffwechsel auswirken kann. Durch die Wärme entspannt sich zudem die Muskulatur.
Dauer des Moorbads:
Die Badezeit bei Moorbädern beträgt etwa 20 Minuten, die ganze Anwendungszeit umfasst jedoch nahezu eine Stunde.
Wann hilft die Wärmetherapie
Gute Erfolge werden bei Erschöpfungszuständen bis hin zum Burnout erzielt, ebenso bei Wechseljahresbeschwerden, Rheuma, Arthrose oder auch Osteoporose. Die guten Heilungserfolge bei Frauenleiden gehen vermutlich auf die im Moor enthaltenen Pflanzenhormone zurück.
Anwendungen mit Moor
Neben den Moorbädern lindern auch lokal angewandte Moorpackungen Beschwerden bei Rheuma, Arthrose und anderen Gelenkbeschwerden. Moorpackungen verbessern außerdem das Hautbild und fördern die Entschlackung.
Da Moorbäder sehr belastend für den Kreislauf sein können, dürfen sie nur unter Aufsicht eines Arztes durchgeführt werden. Auch bei Herzkrankheiten, Bluthochdruck und offenen Wunden sind Moorbäder nicht zu empfehlen.
Moorbäder bei Kinderwunsch?
Die spezifischen Inhaltsstoffe des Moores ermöglichen häufig eine erfolgreiche Kinderwunschbehandlung. Eine der häufigsten Ursachen für Kinderlosigkeit ist die sogenannte Gelbkörperschwäche. Auch ein Ausbleiben des Eisprungs und andere hormonelle Ursachen können die Ursache sein. Durch die im Moor enthaltenen Wirkstoffe wird der Anteil der Schwangerschaft verhindernden Hormone gesenkt und andere Hormonspiegel, die eine Schwangerschaft begünstigen, zum Beispiel Östrogen, erhöht.
Die in bestimmten Moorarten in besonders hohem Maße enthaltenen natürlichen Gerbsäuren, wie zum Beispiel Fulvin- und Ulminsäure, spielen dabei eine besondere Rolle. Sie ermöglichen und begünstigen das Eindringen der hormonwirksamen Substanzen in den Körper. Je nach dem, in welcher Landschaft das Moor liegt, enthält das Moor unterschiedliche Wirkstoffe. Daher ist es wichtig, bei der Auswahl des Kurbades darauf zu achten, dass das entsprechende Moor für die Anwendung bei Kinderlosigkeit ausdrücklich empfohlen wird. Auch sollte eine Moorbehandlung vorher mit einem Arzt besprochen werden.
Die Geschichte der Moorbäder
Moorbäder können auf eine lange Geschichte zurückblicken. Bereits der Arzt Theophrastus Bombast von Hohenheim (1493-1541), genannt Paracelsus, empfahl Moorbäder zur Behandlung verschiedener Krankheiten wie zum Beispiel Unfruchtbarkeit, Gelbsucht und Gallenleiden, Förderung der Esslust oder schnelleres Verheilen von Vernarbungen. Im 19. Jahrhundert führten Soldaten des französischen Kaisers Napoleon Bonaparte Moorbäder in Deutschland ein. Sie hatten die Moorbäder während des Ägypten-Feldzugs kennen und schätzen gelernt. Nach der Völkerschlacht bei Leipzig 1813 richtete Napoleons Bruder Jerome Bonaparte ein erstes Kurbad mit Mooranwendungen für seine Soldaten in Bad Nenndorf ein. Schließlich entstanden im 19. Jahrhundert immer mehr Moorbäder in Europa.
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Modelage: Was ist das?
Was ist Modelage?
Eine Modelage ist eine besondere Form von Maske, die nach dem Auftragen hart wird und mit Hilfe besonderer Wirkstoffe und durch Wärmeentwicklung eine reinigende, glättende, regenerierende und durchblutungsfördernde Wirkung hat. Neben der Anwendung im Gesicht eignet sich das Verfahren auch für den Körper.
Wie läuft die Behandlung ab?
Zunächst wird die Haut mit Wirkstoffen und Cremes versorgt. Die Augen sollten besonders geschützt werden, deshalb werden sie erst mit entsprechenden Präparaten gepflegt und dann mit in Lotion getränkten Wattepads abgedeckt. Wenn das Gesicht fertig präpariert ist, wird eine dünne Baumwollgaze aufgelegt. Vorsicht beim Haaransatz – Gips lässt sich nur sehr schwer aus den Haaren entfernen.
Nun kann die Gipsmaske angerührt werden. Dazu wird das trockene Gipspulver mit der vorgeschriebenen und korrekt temperierten Wassermenge im Maskenbecher zügig vermengt. Dann setzt langsam der Härtungsprozess ein. Die Konsistenz sollte puddingartig und geschmeidig sein, jedoch nicht wässrig.
Die homogene, cremige Masse trägt man dann nach der vorgegebenen Reihenfolge auf das Gesicht auf. Falls Sie den Mund abdecken, sollten Sie vorher ein Handzeichen vereinbaren. Da die Maske auf der Gaze liegt, kann sie jederzeit abgenommen werden, auch vor Ende des Aushärtungsprozesses. Nun steigt die Wärme langsam und stetig an. Die Wärme wird durch die chemische Reaktion beim Aushärtungsprozess freigesetzt. Im weiteren Verlauf härtet die Gipsmaske immer weiter aus, bis schließlich der Endzustand erreicht ist – dann kommt es zum Abkühlen.
Es ist wichtig, die Maske erst abzunehmen, wenn sie deutlich abgekühlt ist. So sind die Poren wieder geschlossen und die Wirkstoffe können in der Haut bleiben. Durch das Bewegen des Gesichts, löst sich die Maske langsam von der Haut. Danach kann eine kleine Druckpunktmassage oder idealerweise eine manuelle Lymphdrainage durchgeführt werden. So wird der Abfluss von Schlackenstoffen gefördert.
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Mental Wellness: Was ist das?
Was ist Mental Wellness?
Mental Wellness ist Teil eines ganzheitlichen Verständnisses von Wellness, das Körper, Geist und Seele umfasst. Während jahrelang insbesondere die körperliche Ebene der Gesundheit im Mittelpunkt stand, rückt nun auch das mentale Wohlbefinden in den Fokus.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert psychische Gesundheit „als Zustand des Wohlbefindens […], in dem der Einzelne seine Fähigkeiten ausschöpfen, die normalen Lebensbelastungen bewältigen, produktiv und fruchtbar arbeiten kann und imstande ist, etwas zu seiner Gemeinschaft beizutragen.” Mentale Gesundheit bedeutet also nicht nur das Fehlen psychischer Beeinträchtigungen, sondern vielmehr eine völlige Gesundheit der Psyche. Wichtig ist dabei, dass diese nicht statisch ist, sondern sich wandeln kann.
Psychisches Wohlbefinden
Wellness steht in seinem ursprünglichen Verständnis nach Donald Ardell für das Streben nach persönlicher Exzellenz. Überträgt man dies nun auf Mental Wellness, so bedeutet dies das Streben nach dem bestmöglichen mentalen Zustand eines Individuums.
Zur mentalen Gesundheit gehören dabei
positive Sozialkontakte
die Fähigkeit zum Entspannen
Muße zum Ausführen von Hobbys
Selbstakzeptanz
Ausgewogenheit des Tag-Nacht-Rhythmus
eine strukturierte Selbstorganisation, um den Alltag zu bewältigen
Ergänzt wird dies durch die Selbstverwirklichung desemotionalen und intellektuellen Potenzials sowie die Einschätzung der Selbstwirksamkeit. Diese Definition von psychischer Gesundheit unterstreicht das emotionale Wohlbefinden als Grundstein, um ein erfülltes Leben zu führen sowie flexibel mit den unvermeidlichen Herausforderungen des Lebens umzugehen.
Verständnis von Gesundheit
Lange stand die Pathogenese, also die Entstehung von Krankheiten und deren Heilung, im Mittelpunkt der Medizin. Heute rückt jedoch immer mehr die Entwicklung und Erhaltung der Gesundheit (Salutogenese) ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Der Grad an Gesundheit oder Krankheit lässt sich dabei auf einer Skala visualisieren. Dafür kann man sich zwei gegenüberliegende Pole vorstellen: Gesundheit und Krankheit.
Man ist nicht mehr nur krank oder gesund, sondern betrachtet diese Anteile differenzierter und vor allem wandelbar. Erst ab einer bestimmten Menge von negativen Symptomen auf dieser Skala wird daher von einer Erkrankung oder Einschränkung gesprochen. Während mentales Unwohlsein oder einige psychische Belastungen gemeinsam mit einem Mental Coach bearbeitet werden können, bedarf es bei schwerwiegenden Problemen medizinisch-therapeutische Unterstützung.
Mehr als ein Glücksgefühl
Die psychische Gesundheit wird oft als positiv gewertet, wenn die Gefühlslage von Glücksgefühlen und einem Gefühl der Beherrschung der Umwelt geprägt ist. Bei Mental Wellness handelt es sich jedoch nicht um ein dauerhaft statisches Wohlgefühl, sondern um die Akzeptanz und den emotional sichereren Umgang mit sich und seiner Umwelt in guten wie in schlechten Zeiten. Während gute Zeiten von Genuss und Lebensfreude geprägt sind, werden die schlechten mithilfe von Selbstbehauptung und Bewältigungsfähigkeit durchlebt.
Das mentale Wohlbefinden wird dabei von vielen internen und externen Faktoren beeinflusst, die positive und negative Auswirkungen auf diese haben können. Negative Auswirkungen auf die mentale Gesundheit können durch interne Faktoren wie fehlende Bewältigungsstrategien bei Stress und Belastungen sein. Externe Faktoren sind beispielsweise finanzielle Probleme, belastende Beziehungen oder Probleme am Arbeitsplatz.
Stellt sich einer dieser Faktoren oder mehrere Faktoren zugleich als überwältigend heraus, kann dies zu krankhaften Veränderungen wie Einsamkeit, Angstzuständen, Beziehungsproblemen, Trauer, Depression oder chronischem Stress führen. Damit einhergehend können körperliche Beschwerdenunterschiedlichen Schweregrads auftreten wie Kopfschmerzen, ein erhöhter Blutdruck oder Schlafprobleme.
Die eigene Gesundheit verbessern
Die aktive Arbeit am eigenen mentalen Wohlbefinden umfasst Maßnahmen, die einer Verbesserung des eigenen psychischen Wohlbefindens zuträglich sind. Einige davon können beispielsweise in einem Wellnesshotel in Anspruch genommen werden, dass sich auf den Schwerpunkt Mental Wellness spezialisiert hat. Dazu gehören unter anderem:
Die Experten des Global Wellness Summits kündigten Mental Wellness bereits 2017 als Trend an. Heute ist dieser auch in der deutschsprachigen Bevölkerung angekommen – das zeigen die Ergebnisse der Umfrage Wellness-Trends 2019. Fast 25 Prozent der Umfrageteilnehmer definieren Mental Wellness als ein Thema, das für sie während einer längeren Wellness-Auszeit interessant ist. In der jungen Zielgruppe ist dieses Thema noch beliebter. Rund 30 Prozent definieren Mental Wellness als ein für sie spannendes Thema. Das Verantwortungsgefühl für die eigene Gesundheit steigt, die Menschen sind bereit, aktiv an dieser zu arbeiten.
Mental-Wellness-Auszeit
Die Suche nach Lebensfreude, ein schlechtes Stressmanagement oder dauerhafte Schlafprobleme: Die Ursachen für eine Mental-Wellness-Auszeit können verschieden sein. Coachs im Wellnessurlaub helfen den eigenen Weg zu finden, Yoga-Retreatsführenzu tiefer Achtsamkeit. Im Wellnesssurlaub erleben Gäste ein positives Ambiente und so ein ideales Umfeld, um neue Strukturen im eigenen Leben zu etablieren.
Grundsätzlich lässt sich sagen, dass die Gäste ihre Probleme in einer Mental-Wellness-Auszeit ganzheitlich von der Wurzel her angehen, sie bekämpfen nicht nur oberflächlich Symptome. Eigenverantwortung und Mitarbeit spielen daher eine wichtige Rolle, wenn Gäste im Wellnessurlaub aktiv ihre mentale Gesundheit fördern und ihr psychisches Wohlbefinden verbessern möchten.
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Meditation: Was ist das?
Die historischen Wurzeln der Meditation
Meditation entstand als ein Weg für Menschen, um ihr Bewusstsein von sich selbst zu vertiefen und das Verständnis von ihrem Dasein auf spirituelle Inhalte hin zu erweitern. In Indien gibt es Zeugnisse, dass Menschen sich etwa seit dem zweiten Jahrtausend vor Christus darum bemühen, ihr Bewusstsein zu erweitern und ihr Wesen zu entwickeln. Sie finden sich in den gleichen Schriften, die auch dem Ayurveda und dem Yoga zugrunde liegen. In China entwickelte sich eine Schule der Meditation aus dem Taoismus, aus der der Zen Buddhismus hervorging. Dieser wiederum fand seinen Weg nach Japan.
Aber auch die großen abendländischen Religionen kennen Formen der Geistesübungen: das Judentum in der Kabbala, das Christentum im Gebet sowie der Askese und der Islam im Sufismus.
Das Ziel der Geistesübungen:
In der Meditation soll der Einzelne die Begrenztheit seines eigenen Körpers, seiner Wahrnehmung und letztlich seiner menschlichen Existenz überwinden, um sich mit einem übergeordneten Prinzip zu vereinen. Diese kann – je nach Ausrichtung – verschiedene Namen haben: Kosmos, Natur, Buddha, Gott, Tao.
Unterschiedliche Formen der Meditation:
Diesem ursprünglichen Verständnis von Meditation steht die moderne Sichtweise gegenüber, die ein Mittel zur besseren geistigen und körperlichen Fitness sieht. Im Laufe der Geschichte haben sich viele Meditationsformen entwickelt, die sich unter dem Ordnungsprinzip „konzentrierende“ und „entfaltende“ Methoden zusammenfassen lassen.
Das konzentrierende Prinzip
Beim konzentrierenden Prinzip wird versucht, die Aufmerksamkeit auf einen einzigen Gegenstand zu richten, Umweltreize auszublenden und das Bewusstsein vollkommen auf dieses Objekt zu konzentrieren.
Die entfaltende Methode
Die entfaltenden Methoden leiten den Meditierenden dazu an, keinen Gedanken mehr zu haben. Dabei werden die Außenreize nicht ausgeschlossen, sondern aufgenommen, aber vom Bewusstsein nicht bewertet, erklärt oder verarbeitet.
Wie wirkt Meditation?
Meditation ist kein Verfahren, um Störungen oder Krankheiten zu heilen. Es wird jedoch ihre entspannende Wirkung genutzt, um Stress abzubauen. Sie wird empfohlen bei:
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Medical Wellness: Was ist das?
Welchen medizinischen Ansatz verfolgt Medical Wellness?
Medical Wellness – eine im deutschen Sprachraum entstandene Begriffs-Kombination – im Sinne der Präventivmedizin zu betreiben, heißt zunächst einmal, die individuellen Risikofaktoren genauer zu analysieren, als dies im ärztlichen Praxisalltag üblich und möglich ist. Daraus lassen sich dann fundierte Anweisungen für eine gesunde, ganzheitlich orientierte Lebensführung erarbeiten. Es schlägt damit die Brücke zwischen subjektivem Wohlbefinden, Prävention und ärztlich begleiteter Gesundheit.
Der Unterschied zur klassischen Medizin?
In der klassischen, kurativen Medizin steht die Heilung von Krankheiten beziehungsweise Behandlung von Symptomen im Vordergrund (Pathogenese). In Medical Spas geht es dagegen vor allem um die Förderung der Eigenverantwortung und um das Gesundsein (Salutogenese). Medical Wellness soll mit Maßnahmen der Verhaltensmedizin vorsorgen und Wellness- und Gesundheitsurlauber gesund erhalten. Dieser für das deutsche Gesundheitswesen neuartige Ansatz ist von serviceorientierten, motivierenden und einschlägig qualifizierten Mitarbeitern aus dem Medizinsektor zu leisten.
Eigenverantwortung im Fokus
Medical Wellness kann jedoch stets nur als Teilbereich innerhalb einer umfassenden Wellness-Bewegung verstanden werden, wie diese seinerzeit von amerikanischen Ärzten ins Leben gerufen wurde. Sie prägten die bekannte Definition, welche die Eigenverantwortlichkeit für die Gesundheit in den Vordergrund stellt und heute mehr denn je gilt: “Wellness ist ein aktives Bemühen um die eigene Gesundheit mit dem Ziel, dauerhaft ein Gleichgewicht von Körper, Geist und Seele herzustellen, einen ausgeglichenen Zustand von Wohlbefinden und guter Gesundheit.”
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Massagen: Was ist das?
Wie wirken Massagen?
Auch, wenn sich die Menschen schon lange der wohltuenden Wirkungen von Massagen bewusst waren, wurde die Massage erst im 20. Jahrhundert als Heilverfahren anerkannt. Inzwischen gehören Massagen zum Alltag in Massage-Praxen, Wellnesshotels und Day-Spas, in denen man aus einer stetig wachsenden Vielzahl seine bevorzugte Behandlung auswählen kann.
Jede Massage kann durch die warmen Hände und sanften Berührungen des Masseurs ein Wohlgefühl hervorrufen und damit beruhigend wirken. Außerdem werden durch die angenehmen Hautreizungen Hormone ausgeschüttet, die Glücksgefühle erzeugen können. Daneben lösen Massagen je nach Intensität und Massagetechnik Verspannungen und verbessern die Durchblutung der Muskeln. Hierbei kommt es auf die Geschwindigkeit an, in der massiert wird: Schnellere Massagetechniken haben eine anregende Wirkung. Je langsamer massiert wird, desto entspannender ist die Anwendung.
Unterschiedliche Massagen:
1. Massagen als Heilverfahren
Medizinische Massagen werden von Physiotherapeuten oder gelernten Masseuren durchgeführt. Dies unterscheidet sie von den so genannten Wohlfühlmassagen, die auch eine angelernten Kraft, z.B. eine Kosmetikerin, ausführen darf. Bei medizinischen oder auch klassischen Behandlung steht in der Regel das Durchkneten der Muskulatur im Fokus. Diese Körperbehandlungen sind in der Regel intensiver als Wohlfühlmassagen und können bis in die tieferen Gewebe- und unteren Muskelschichten einwirken.
2. Wohlfühlmassagen
Bei Wohlfühlmassagen geht es – wie es das Wort schon sagt – um ein sinnliches Erlebnis für Körper und Geist. Die Behandlungen werden oft in Kombination mit bestimmten Produkten, wie zum Beispiel bestimmte Öle, durchgeführt. Düfte und Kerzen sorgen währenddessen für eine angenehme Stimmung. Zu diesen Massage-Arten zählen die asiatischen Massagen wie beispielsweise die Thai-Massage, die Chinesische und Japanisch Massage, die Ayurveda-Massage, die Shiatsu-Massage sowie die hawaiianische Lomi-Lomi-Massage und die Hot-Stone-Massage.
Wer sollte eine Massage durchführen?
Bei allen Massagen ist es wichtig, dass sie von qualifizierten Therapeuten mit einer anerkannten Ausbildung durchgeführt werden. Genießen wiederum kann die Massage prinzipiell jeder. Bei einer Schwangerschaft oder Erkrankungen sollte man dies jedoch dem Masseur vorher mitteilen, damit er die individuellen Voraussetzungen berücksichtigen kann.
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Magnetfeld-Therapie: Was ist das?
Was ist eine Magnetfeld-Therapie?
Bei der Magnetfeld-Therapie werden natürliche oder künstliche Magnete oder Magnetfeldgeräte eingesetzt, um mit permanenten oder pulsierenden Magnetfeldern von außen auf den Körper einzuwirken. Dies soll Beschwerden und Krankheiten lindern und heilen. Schon die ägyptischen Priester nutzten die „kosmische“ Kraft magnetischen Metalls, vor allem zur Behandlung von Erkrankungen. Auch von Hippokrates gibt es Beschreibungen über Heilungen mit Magneten.
Die heutige Theorie besagt, dass die Magnetfeldwirkung alle Körperzellen aktiviert und eine Sauerstoffanreicherung im Gewebe bewirkt, wodurch der Zellstoffwechsel verbessert wird. Die Knochenbildung soll sich anregen lassen, das Hormon- und Immunsystem stimulieren, das Nervensystem beruhigen. Für diese Wirkungen fehlen zwar weitgehend wissenschaftliche Belege, die positive Wirkung ist jedoch sicherlich vom Empfinden des Einzelnen abhängig.
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Lymphdrainage: Was ist das?
Was bedeutet manuelle Lymphdrainage?
Der dänische Physiotherapeut Emil Vodder entwickelte die manuelle Lymphdrainage. Während seiner Tätigkeit an einem Institut für physikalische Therapie in Südfrankreich beobachtete er, dass Kurpatienten mit chronischen Erkältungskrankheiten oft stark geschwollene Lymphknoten am Hals aufwiesen. Entgegen der damals gängigen Lehrmeinung massierte Vodder diese vergrößerten Knoten mit vorsichtigen Dreh- und Pumpbewegungen. Die Patienten wurden gesund. Aus dieser Erfahrung heraus entwickelte Vodder die manuelle Lymphdrainage als Entstauungstherapie. Staut sich Gewebsflüssigkeit, wird die Lymphdrainage angewandt, um den Abfluss der Gewebsflüssigkeit zu unterstützen.
Wie wirkt die Lymphdrainage?
Das Lymphgefäßsystem ist neben dem Blutkreislauf das wichtigste Transportsystem im Körper und spielt auch für das Immunsystem eine wichtige Rolle. Lymphgefäße durchziehen den menschlichen Körper wie ein Netz. Sie sammeln, transportieren und filtern in Gewebeflüssigkeit gelöste „Abfälle“ wie Eiweiße, Stoffwechselschlacken und Entzündungsprodukte.
Dazwischen sind immer die Lymphknoten als sogenannte Filter platziert. Sie sind meist bohnengroß und sitzen beispielsweise nahe der Venen sowie in den Bereichen der Brust, des Halses, der Achselhöhlen, der Ellbogen und der Knie. In den Lymphknoten befinden sich weiße Blutkörperchen und Zellen, die Keime töten.
Reinigung des Bluts
Bei Erkältungen schwellen die Lymphknoten an, weil sich hier an diesem vermehrt weiße Blutkörperchen bilden. Ist der Lymphabfluss behindert, kann sich die Flüssigkeit im Gewebe stauen. Dies kann zu Schwellungen unter der Haut führen. In diesem Fall spricht man einem von Lymphödemen.
Diese können entweder angeboren sein oder durch eine andere Krankheit entstehen. Die Lymphdrainage hilft immer dann, wenn sich Lymphflüssigkeit im Gewebe staut und nicht abfließen kann. Dies kann zum Beispiel auch nach einer Operation der Fall sein.
Positive Effekte der manuellen Lymphdrainage
Entstauung des Lymphflusses
Schmerzlinderung
Muskelentspannung
Stärkung der Abwehrkräfte
Inwiefern sich eine Lymphdrainage tatsächlich positiv auf die Abwehrkräfte und das Immunsystem auswirkt, ist jedoch wissenschaftlich umstritten.
An welchen Körperstellen kann sie durchgeführt werden?
Lymphödeme können an den unterschiedlichen Gliedmaßen auftreten, zudem ist die Bildung von diesen ebenfalls im Gesicht möglich. Da die oberflächlichen Lymphbahnen nahe unter der Haut verlaufen, können rhythmische, kreisende und pumpende Bewegungen den Abfluss anregen. Außerdem kommen sogenannte Schröpf- und Drehgriffe zum Tragen. Je nach Art des Lymphödems kommen noch andere Griffe hinzu. Die Handgriffe müssen sehr sanft erfolgen. Das unterscheidet das Verfahren von einer Massage, bei der das Gewebe fest durchgeknetet und bearbeitet wird, um die tieferliegende Muskulatur zu lockern.
Auch Menschen, die ein Lipolymphödem haben, profitieren von den sanften Handgriffen. Diese meist angeborene Krankheit geht mit einer vermehrten Fettablagerung in den Beinen einher. Dadurch staut sich Lymphe. Zudem macht eine Lymphdrainage nach Sportverletzungen oder bei einer Venenschwäche Sinn.
Wer führt die mdizinische Massage durch?
Lymphdrainagen führen meist ein Masseur oder ein Physiotherapeut durch. Hierfür muss eine spezielle Weiterbildung absolviert werden. Auch ist eine Lymphdrainage immer nur ein Baustein einer Therapie. Sie läuft meisten parallel zu Krankengymnastik und Kompressionstherapie ab. Hierbei wird zum Beispiel ein Arm bandagiert oder ein Kompressionsstrumpf getragen, nachdem der Lymphfluss angeregt wurde.
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Levitiertes Wasser: Was ist das?
Was ist levitiertes Wasser?
Als levitiertes Wasser (auch: belebtes, vitalisiertes oder informiertes Wasser) wird durch verschiedene Weisen behandeltes Wasser bezeichnet, welches Gesundheitszustand und Stimmung seiner Konsumenten verbessern soll. Wissenschaftliche Hinweise auf tatsächliche Veränderungen des Wassers gibt es nicht, jedoch wird es von vielen als sehr gut trinkbar und wohlschmeckend empfunden.
Geschichte des levitierten Wassers
Ingenieur, Wasserforscher und Physiker Wilfried Hacheney (1924-2010) entwickelte das Verfahren. Dabei versteht er das Levitieren als Gegenteil zur Gravitation. Beim Levitieren werden die Wassermoleküle ultraintensiv verwirbelt. Dafür nutzt man eine 1987 entwickelte Levitationsmaschine. Seine These, dass levitiertes Wasser belebend sei, baut darauf auf, dass das stark gefilterte Leitungswasser nicht mehr so frisch wie Quellwasser sei. Das liegt daran, dass dieses nur mit hohen Druck durch die Leitungen gepresst werden kann. Wasser vertrage aber den dafür notwendigen Druck nicht, so dass dies die Struktur des Wasser verändert. In der von Hacheney entwickelten Maschine werden die unnatürlichen Einflüsse durch Verwirbelung wieder aufgehoben. Und die von Hacheney beschriebenen groben Wasser-Cluster werden wieder in feinere, dem Quellwasser nahe kommende, Kleinst-Cluster zerlegt. Physikalisch gesehen soll diese Zerstäubung unter anderem eine erheblich größere Oberfläche zum Abtransport von Giftstoffen über die Nieren ermöglichen.
Wirkung des behandelten Wassers
Anhänger Hacheneys sprechen dem levitierten Wasser zahlreiche positive Effekte zu. Dazu gehören beispielsweise
eine erhöhte Konzentrationsfähigkeit
Verbesserung der Verdauung
positive Wirkung bei Bluthochdruck
Senkung des Cholesterinspiegels
Verbesserung des Blutbildes
Es gibt keine wissenschaftlich bestätigten Untersuchungen für diese These der Wasseraufbereitung