Entspannung pur: 4 Wellnesshotels in der Zugspitz-Region
Wir stellen Ihnen eines der erholsamsten Gebiete für einen Wellnessurlaub in Deutschland und im nördlichen Tirol vor: die Zugspitz-Region mit ihren zahlreichen erstklassigen Wellnesshotels. Dabei sind die Wellnessangeboteso vielseitig wie die Region selbst. Eines ist fast allen Wellnesshotels rund um das Wettersteingebirge gemeinsam: Sie setzen auf Erholung und Stressabbau durch eine Kombination aus Aktivitäten und Ruhe. Die herrliche Natur bildet dafür den richtigen Rahmen.
Für Erholung und Aktivitäten gleichermaßen geeignet
Die Zugspitze ist mit ihren 2.962 Metern der höchste Berg Deutschlands und gehört zum Wettersteingebirge. Das Massiv liegt in Bayern und im Norden Tirols, südwestlich von Garmisch-Partenkirchen und zieht jährlich eine Vielzahl von Besuchern an – hauptsächlich Aktiv- und Wellnessurlauber. Das verwundert nicht, denn die Region um Garmisch hat einen ausgesprochen sportlichen Ruf und eignet sich daher hervorragend für Aktivitäten jeder Couleur: im Winter für Ski Alpin, Langlauf und Rodeln, im Sommer für Wandertouren, Radausflüge und Abenteuersportarten wie Canyoning & Co.
Das Leben der Menschen in der Zugspitz-Region mit ihren Zwiebeltürmchen, mit Lüftlmalerei und ihren von Holzbalkonen umgebenen Bauernhäusern zeichnet sich durch eine unaufgeregte Beschaulichkeit aus, die insbesondere auf den Wellnessurlauber sofort überspringt. Kein Wunder also, dass hier eine Vielzahl erstklassiger Wellnesshotels zu finden sind.
Historische Häuschen mit Holzbalkonen und Zwiebelturmkirchen in Garmisch – der perfekte Rahmen für einen entspannten Wellnessurlaub.
Das obere Isartal – Abschalten in majestätischer Natur im Das Kranzbach
Von Garmisch-Partenkirchen aus weiter ostwärts in Richtung Mittenwald passiert man im Winter glitzernde Schneelandschaften, im Sommer saftige Buckelwiesen, umgeben von dunklen Nadelwäldern und klaren Seen. Perfekter kann eine Landschaft sich nicht eignen für Erholung und Stressabbau. Rund um das Dörfchen Krün weitet sich das obere Isartal zu einer Hochebene mit dem Wettersteingebirge auf der einen Seite und dem Karwendel auf der anderen.
5*-Adults only-Refugium mit Medical Wellness, Baumwipfelsauna, Meditation House im Wald, Yogasessions und Outdoorpool.
Über eine private Mautstraße erreicht man auf 1.030 Metern Höhe das vielfach ausgezeichnete WellnesshotelDas Kranzbach. An das ursprünglich von der britischen Adligen Mary Portman vor über 100 Jahren erbaute Schloss wurde ein moderner Neubau in den Hang gebaut. Umgeben von 130.000 qm unter Naturschutz stehender Wiesen und Wälder ist Das Kranzbach die perfekte Rückzugsoase. In diesem 5-Sterne-Hotel setzt man auf absolute Ruhe und Entspannung. Ein Ort für alle, die Abstand vom Alltag suchen und durch sanfte Aktivität wieder zu sich finden wollen: keine vorbeiführende Straße, keine Nachbarhäuser, keine Veranstaltungen im Hotel und keine Kinder unter 12 Jahren – ein echtes Hideaway für ein Wellness-Wochenende in der Zugspitz-Region.
Dem Konzept entsprechend wurde hier ein spektakuläres Mediation House mitten in den Wald gebaut, das für das Meditations- und Achtsamkeitsprogramm genutzt werden kann. Ergänzt wird das Angebot durch Waldtherapie, Detox-Programme, Ayurveda und Anwendungen mit Naturkosmetik.
Ein echtes Hideaway für ruhesuchende Wellnessurlauber ist Das Kranzbach, ein modernes Refugium mit einem über 100 Jahre alten Haupthaus.
Wellness gepaart mit Nordic Lifestyle – Seefeld in Tirol
Von Krün aus in Richtung Innsbruck kann man einen Abstecher nach Mittenwald machen. Der 7.500 Einwohner zählende Markt ist nicht nur bekannt für seine schöne Fußgängerzone und die bunten Häuschen, sondern auch für die 300 Jahre alte Geigenbautradition. Von hier aus sind es nur noch 15 Minuten bis zur Olympiaregion Seefeld auf der Tiroler Seite zwischen Wetterstein und Karwendel.
Die auf einem Hochplateau in 1.200 Metern gelegene Gemeinde hat sich auf den Nordic Lifestyle fokussiert: Mit seinen 246,5 Kilometern umfassenden Loipennetz und der Schneesicherheit, finden Wellnessurlauber hier perfekte Wintersportbedingungen. Jedoch auch im Sommer ist Seefeld ein ausgezeichneter Urlaubsort, für Kletterer, Wanderer und Radfahrer – immer in Verbindung mit dem erstklassigen Wellnessangebot.
Wellnessurlaub deluxe im Alpin Resort Sacher Seefeld – Tirol
Zu den Wellnesshotels der Luxusklasse in Seefeld gehört das legendäre Alpin Resort Sacher Seefeld – Tirol der Familie Gürtler. Das Fünf-Sterne-Superior-Hotel steht nicht nur für einen großzügigen Wellnessbereich auf 4.700 Quadratmetern mit traumhaftem Naturbadesee, Pools, Saunen und Beautytreatments, sondern auch für bewusste Ernährung, Bewegung und den richtigen Umgang mit der Natur und dem Ich.
Geigenbühelstraße 185 , A-6100 Seefeld in Tirol (Tirol)
Legendäres Luxus-Wellnesshotel in der Olympiaregion Seefeld in Tirol mit Naturbadeteich, 20.000 qm Parkanlage und Gourmetrestaurant.
Zum Alpin Resort Sacher-Erlebnis gehört zudem von jeher der Genuss der Haubenküche von Andreas Rank im stylischen Ambiente des Restaurants DAS MAX oder im SALON FERDINAND.
Der traumhaft schöne Naturbadesee ist Teil des 4.700 qm großen Wellnessbereichs des Alpin Resort Sacher Seefeld – Tirol.
Das Fünf-Sterne-Hotel Klosterbräu – Moderne trifft Tradition
Zu den Traditionshäusern mitten in Seefeld gehört auch das Fünf-Sterne-Hotel Klosterbräu, ein ehemaliges Kloster aus dem Jahr 1516, das seit über 200 Jahren von der Familie Seyrling geführt wird. Die junge Generation versteht es dabei auf vortreffliche Weise, Tradition und Moderne zu vereinen und das Haus sanft in die Zukunft zu führen.
Klosterstraße 30 , A-6100 Seefeld in Tirol (Tirol)
Seit über 200 Jahren führt Inhaberfamilie Seyrling das 5*-Hotel mitten im Olympiaort Seefeld in Tirol mit viel Gespür für den Erhalt der klösterlichen Historie in Kombination mit moderner Ausstattung.
Im Hotel Klosterbräu hat man sich auf Abschalten und Relaxen spezialisiert: Gelegenheit dazu finden die Gäste reichlich im 3.500 Quadratmeter großen Spa mit seinen Pools und Saunen. Zu den Highlights gehört nicht nur die handgeschnitzte Sauna „Heiss-Zeit“ (ein absoluter Hingucker!!!), sondern auch die Lebensfeuermessung im Rahmen des YOUNIQUE-Programms, die darauf abzielt, die Lebensqualität, die Leistungsfähigkeit und die Gesundheit zu fördern.
Das romantisch-historische Ambiente im Hotel Klosterbräu sorgt für einmalige Eindrücke und mystische Entspannung.
Ideal für eine aktive Auszeit – Das Natur und Spa Hotel Lärchenhof
Wer himmlische Ruhe sucht, ist im Natur & Spa Hotel Lärchenhof hoch oben über Seefeld, am Geigenbühel, richtig. Im „marVita Spa“ setzt Familie Marcati auf Balance, Regeneration, Vitalität und Entschlackung. Unser Tipp: Das „skySpa“. Der herrliche Ausblick von hier oben auf die Gipfel und die Natur sind Entschleunigung pur.
Geigenbühelstraße 203 , A-6100 Seefeld in Tirol (Tirol)
Das 4*-Hotel thront hoch oben über dem Ort Seefeld in Tirol und bietet wohltuenden, modernen Komfort. Das zur Marcati-Gruppe gehörende Haus bietet authentische ayurvedische Treatments.
Doch auch im Lärchenhof gehört Bewegung zum Programm: Wanderwege und Biketouren beginnen direkt vor der Haustüre – mit dem Karwendelgebirge als Kulisse.
Vom „skySpa“ auf dem Dach des Natur & Spa Hotel Lärchenhof genießen Wellnessurlauber den Ausblick auf die herrliche Natur des Karwendels.
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Ab in die Sauna: 11 Dinge, die Sie wissen und beachten sollten
Im vergangenen Jahr gaben Statistiken zufolge rund fünf Millionen Deutsche an, in ihrer Freizeit häufig die Sauna zu besuchen. Wir haben mit einem Experten gesprochen und die häufigsten Fragen rund um das Thema Sauna geklärt.
Was bewirkt Sauna eigentlich? Warum ist Sauna so gesund?
In der Sauna ist es heiß und man schwitzt viel. Das soll gesund sein? „Ja“, sagt Dr. med. Rainer Brenke, ärztlicher Berater des Deutschen Sauna-Bundes. Denn Temperaturreize seien Reize, die die Gesundheit in besonderer Weise fördern. „In unserer modernen Gesellschaft setzt man sich aber zunehmend selten klimatischen Reizen aus“, sagt Brenke. Die Sauna könne diesen Mangel als besonders intensiver Reiz kompensieren. Und das funktioniert laut Brenke so:
Während des Saunagangs wird die Temperaturregulation des Körpers und damit der gesamte Kreislauf beansprucht. Das führt zu einer besseren Hautdurchblutung sowie starkem Schwitzen. Manche Teile des Immunsystems werden unmittelbar angeregt, andere gehemmt. Ein positiver Effekt davon ist, dass nach dem Saunabesuch der Blutdruck meistens sinkt.
„Sauna trägt aber auch zum Stressabbau und zur Regeneration des Nervensystems bei“, weiß Brenke. Schmerzen, zum Beispiel bei Arthrose oder Rheuma, könnten gelindert, die Beweglichkeit der Gelenke verbessert werden.
Von größerer Relevanz seien jedoch die langfristigen Effekte. Am bekanntesten: die Abhärtung, also eine geringere Anfälligkeit gegenüber grippalen Infekten. Ursachen dafür sind laut Brenke unter anderem eine bessere Durchblutung von Haut und Schleimhäuten, zum Beispiel im Nasen-Rachen-Raum, eine Stärkung unspezifischer immunologischer Abwehrmechanismen sowie eine Stabilisierung des vegetativen Nervensystems.
Durch die Blutgefäßerweiterung sinke langfristig auch der Blutdruck, was wichtig für Menschen mit Hochdruck oder Durchblutungsstörungen sei. Aber auch Menschen mit chronischer Bronchitis oder Schuppenflechte könnten von Saunabesuchen profitieren.
Wie oft sollte ich in die Sauna gehen?
Ein Saunareiz wirkt laut Sauna-Experte Brenke zwei bis drei Tage nach, daher seien ein bis zwei Saunabesuche pro Woche mit je zwei bis drei Durchgängen sinnvoll. „Die meisten Untersuchungen basieren auch auf dieser Häufigkeit, nur gelegentliche Saunabesuche führen nicht zu erwünschten Anpassungen“, erklärt der Mediziner.
Was muss ich in die Sauna mitnehmen?
Für einen gelungenen Saunabesuch brauchen Sie nur wenige Dinge. Dazu gehört vor allem ein großes Handtuch, mit dem Sie sich außerhalb der Sauna bedecken und in der Sauna selbst als Sitzunterlage nutzen. Hier können Sie ein herkömmliches Badetuch verwenden oder aber ein spezielles Saunahandtuch, das verschiedene Zusatzfeatures bietet. Manche Saunahandtücher können zum Beispiel als Kilt getragen werden und sind mit Knöpfen oder Klettverschluss verschließbar.
Egal, ob Badetuch oder Saunahandtuch: Achten Sie darauf, dass das Handtuch körperlang ist, das heißt in der Regel mindestens 1,80 Meter lang und 70 Zentimeter breit. So können Sie das Handtuch nicht nur als Sitzunterlage verwenden, sondern sich während des Saunagangs auch darauf ausstrecken. Denken Sie auch daran, ein weiteres Handtuch zum Abtrocknen einzupacken sowie eventuell ein extra Handtuch für die Haare. Und natürlich ein Haarshampoo sowie Duschgel oder Seife zum Duschen.
Auch Badeschuhe gehören ins Saunagepäck. Diese werden jedoch nicht mit in die Saunakabine genommen, sondern davor ausgezogen.
Must haves:
Körperlanges Handtuch (1,80 Meter x 0,70 Meter) zum Schwitzen und Abdecken
Handtuch zum Abtrocknen nach dem Duschen
Haarshampoo
Duschgel oder Seife
Badeschuhe
Geld
Optional:
Extra Handtuch für die Haare
Bademantel
Kamm
Haargummi
Föhn
Ohrenstöpsel für den Ruheraum (bei Bedarf)
Buch/Zeitschrift
dicke Socken
leichte Snacks
Badebekleidung falls es einen Pool gibt
Pflegeprodukte, wie Gesichtscreme, Deo oder Bodylotion
Muss ich in der Sauna nackt sein?
Sauniert wird in Deutschland prinzipiell nackt. Badesachen in der Sauna stellen laut dem Deutschen Sauna-Bund nicht nur ein hygienisches Problem dar, sondern können außerdem das Schwitzen behindern. In anderen Ländern, wie den USA, geht man hingegen meist mit Badesachen in die Sauna.
Wenn Ihnen textilfreies Saunieren unangenehm ist, können Sie ein Handtuch umlegen oder aber in extra ausgewiesene Textil-Saunen gehen. Dort können Sie Ihre Badekleidung problemlos anbehalten.
Wie läuft der Saunabesuch ab? Wie lange dauert ein Saunagang?
Für einen Saunabesuch sollte man laut Sauna-Experte Dr. med. Rainer Brenke, ärztlicher Berater des Deutschen Sauna-Bundes, bei üblichem Gebrauch etwa zwei, besser 2,5 Stunden einplanen. Beim Ablauf gibt es einige Punkte zu beachten:
Duschen vor dem Saunabesuch: Nach dem Umkleiden erfolgt zuerst eine Reinigungsdusche, danach sollte man sich gut abtrocknen. Grundsätzlich gilt: Nie nass in die Sauna gehen, da so das Schwitzen behindert wird.
Vorsicht bei kalten Füßen: Bei kalten Füßen empfiehlt Brenke vor dem ersten Saunagang ein warmes Fußbad. „Auch nach jedem Saunagang ist ein warmes Fußbad nach der zugehörigen Abkühlung sinnvoll, da es bei kalten Füßen in der Wärme der Sauna zu Fehlregulationen kommen kann“, empfiehlt Brenke.
Sitzplatzwahl in der Sauna: „In der Saunakabine selbst verweilt man ruhig und ohne viel zu reden auf einer der Bänke“, so Brenke. Die Sitzplatzwahl richtet sich dabei auch nach dem Gewöhnungsgrad. Für Sauna-Neulinge empfiehlt sich ein Sitzplatz weiter unten, dort ist die Luft weniger heiß als auf den oberen Bänken. Grundsätzlich dürfen Sie sich in der Saune hinsetzen oder legen, wo Sie möchten. Was den Abstand zum Sitznachbarn angeht, orientieren Sie sich am besten an Ihrem persönlichen Wohlbefinden und halten zu Ihrem Nachbarn so viel Abstand, wie Sie es sich auch selbst wünschen.
Dauer: Die Verweildauer in der Sauna richtet sich nach dem persönlichen Empfinden. 12 bis 15 Minuten sollten laut Brenke jedoch nicht überschritten werden.
Verlassen der Sauna: Öffnen und schließen Sie die Tür zur Sauna so schnell wie möglich, damit möglichst wenig heiße Luft entweicht. Haben Sie sich während des Saunabesuchs hingelegt, empfiehlt Brenke, sich einige Minuten vor Verlassen der Saunakabine aufzusetzen, um Fehlregulationen des Kreislaufs zu vermeiden.
Abkühlen: Der anschließende Kaltreiz gehört zum Wechselreiz der Sauna. Wer nur die Warmphase nutzt, verpasst laut Brenke viele positive Effekte. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten: Abkühlen an der frischen Luft, kalt duschen oder kalte Güsse mit Leitungswassertemperatur. „Sofern Sie keinen Bluthochdruck haben, können Sie auch das Tauchbecken nutzen“, sagt Brenke. „Aber besser nicht mit dem Kopf untertauchen.“
Ruhephase: Nach dem Kaltreiz sollten Sie sich mit dem Handtuch abtrocknen, gegebenenfalls ein warmes Fußbad nutzen und eine kurze Ruhephase – möglichst im Liegen – einhalten. Im Idealfall ist die Ruhephase so lang wie die Wärmephase.
Wiederholung: An die Ruhephase schließt sich laut Brenke ein zweiter und gegebenenfalls dritter Saunagang an, auch wieder mit anschließendem Abkühlen und Ruhen. Danach sei eine längere Ruhephase sinnvoll, um den Kreislauf und das vegetative Nervensystem „auf Erholung umschalten“ zu lassen.
Darf ich die Sauna zwischenzeitlich verlassen?
Selbstverständlich darf jeder, der sich während eines Saunabesuchs unwohl fühlt, die Sauna frühzeitig verlassen – auch wenn die Sanduhr noch nicht abgelaufen ist. Man sollte sich nicht zwingen, in der Saunakabine zu bleiben. Das widerspricht auch dem Erholungseffekt, den ein Saunabesuch bewirken soll.
Wie viel sollte ich vor, während und nach dem Saunagang trinken?
Da das Schwitzen in der Sauna mit einem großen Flüssigkeitsverlust verbunden ist, sollten Sie darauf achten, diesen nach dem letzten Saunagang möglichst bald wieder auszugleichen. „Vor und während der Sauna muss ein Gesunder nicht unbedingt trinken, nach dem letzten Saunagang je nach Durst“, empfiehlt Brenke.
Will man das ausgeschwitzte Wasser ersetzen, wäre das etwa ein dreiviertel-Liter. Nierenpatienten oder solche mit Harnsteinen können laut Brenke auch zwischen den Saunagängen trinken, um eine Konzentrierung des Urins zu verhindern.
Am besten eignen sich isotonische Getränke oder Wasser mit vielen Mineralstoffen. Problematisch sind hingegen alkoholische Getränke, da Alkohol laut Brenke die Temperaturregulation durch Eng- und Weitstellung der Gefäße behindert.
Ich habe eine Erkältung. Kann ich trotzdem in die Sauna?
Hier gilt ganz klar: „Bei vielen akuten Erkrankungen, auch mit einfachen Erkältungen und Fieber, verbietet sich ein Saunabesuch“, warnt Brenke. Durch einen Infekt sei der Körper bereits genug belastet. Außerdem bestehe die Gefahr, andere Saunabesucher anzustecken.
Ein akuter Kreuzschmerz hingegen könne durch die Sauna sogar gebessert werden. Und auch bei vielen chronischen Erkrankungen seien Saunabesuche sinnvoll, zum Beispiel bei Infektanfälligkeit, einem nicht zu extremen Bluthochdruck, Rheuma, manchen Hautkrankheiten und anderen Leiden. Brenke empfiehlt, dann einen mit der Sauna vertrauten Arzt zu konsultieren.
Darf ich vor dem Saunabesuch essen? Falls ja: was?
„Man sollte weder hungrig noch nüchtern in die Sauna gehen“, erklärt Brenke. Ein leichtes Essen, wie ein belegtes Brot, etwa ein oder zwei Stunden vor dem Saunabesuch, sei sinnvoll. Denn: „Ist der Verdauungstrakt zu sehr beschäftigt, kann das in der Sauna zu Fehlregulationen des Kreislaufs führen. Ist man hingegen zu hungrig, kann die Hitzephase der Sauna zu Unterzuckerungen führen. Das sollten insbesondere Diabetiker beachten“, so Brenke.
Stimmt es, dass ich erst ab 16 Jahren in die Sauna darf?
Für einen Saunabesuch gibt es laut dem Deutschen Sauna-Bund keine Altersbegrenzung nach oben. Kleinkinder und Jugendliche dürfen in kommunalen Saunaanlagen nur in Begleitung eines Erwachsenen in die Sauna, Näheres regelt die jeweilige Haus- und Badeordnung. In privatwirtschaftlichen Anlagen ist das Saunabaden zumeist erst ab 16 Jahren gestattet. Das liegt häufig daran, dass die Betreiber Ruhestörungen vermeiden wollen.
Nehme ich in der Sauna ab?
Saunabesucher verlieren zwar durch das Schwitzen unmittelbar Wasser, im Durchschnitt bei drei Saunagängen etwa einen Dreiviertelliter. Das gleichen sie aber durch Trinken wieder aus. „Zu einem ‚echten‘ Gewichtsverlust kommt es daher nicht“, erklärt Brenke.
Die häufigsten Aufguss-Arten
Um den Sauna-Effekt zu verstärken, kann der Saunameister einen Aufguss durchführen. Dafür wird eine Mischung aus Wasser und Aromaöl auf die bis zu 500 Grad heißen Saunasteine gegossen. Das durch den Wasserdampf erzeugte Kondenswasser legt sich auf die Haut der Saunagäste und blockiert das Schwitzen, sie heizen von innen noch mehr auf. Dabei gibt es ganz verschiedene Aufgussarten mit unterschiedlicher Intensität und Wirkung.
Aromatisierter Aufguss: Bei diesem Standard-Aufguss wird das Aufgusswasser mit einigen Tropfen ätherischen Ölen versetzt, die in der Saunakabine einen angenehmen Duft entfalten. Von Zitrone über Essenzen aus Laub- und Nadelhölzern bis hin zu Minze ist für jeden Geschmack etwas dabei.
Eis- oder Schnee-Aufguss: Hier benutzt der Saunameister anstatt Wasser Schnee oder Eiswürfel. Der Effekt: Es wird in der Saunakabine noch heißer, da der Ofen im Vergleich zu Wasser mehr Energie entwickeln muss, um Eis und Schnee zu schmelzen.
Honig-Aufguss: Nach dem Vorschwitzen reibt sich jeder Gast in einer kurzen Pause mit Honig ein, der sich durch die Hitze verflüssigt und einen wohltuenden Duft verströmt – inklusive sanftem Peeling-Effekt für die Haut.
Salz-Aufguss: Hier wird der Körper nach dem Vorschwitzen mit grobkörnigem Meersalz eingerieben, das einen reinigenden Effekt auf die Haut hat.
Bier-Aufguss: Der Saunameister schüttet ein Schnapsglas Bier über den heißen Saunastein. Das Aroma soll an frisch gebackenes Brot erinnern. Oft wird auch ein wenig Bier getrunken.
Frucht-Aufguss: Vor dem Aufguss verteilt der Saunameister saisonale Früchte an die Gäste, manchmal auch gefroren, die während des Aufgusses genossen werden.
Birken-Aufguss: Der Aufguss erfolgt mit Birkenwasser, in dem echte Birkenzweige zuvor eingeweicht wurden. Während des Aufgusses schlagen sich die Saunagäste den Körper mit den nassen Birkenzweigen sanft ab. Das fördert die Durchblutung und regt das Schwitzen besonders an.
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Mukabhyanga: Was ist das?
Was ist eine Mukabhyanga-Massage?
Bei einer Mukabhyanga-Massage wird körperwarmes Öl in unterschiedlichen Güssen langsam über den Kopf inklusive Gesicht und Nacken verteilt und mit sanften Streichbewegungen einmassiert. Bei der Mukabhyanga-Massage geht es um eine entlastende Massage des Kopfes, des Gesichtsbereiches und des Nackens. Sie ist eine Unterform der Abhyanga-Massage, bei der grundsätzlich mit sehr viel Öl und kreisenden Handgriffen gearbeitet wird. Eine besondere Rolle spielen dabei die Marma-Punkte, die als Energiepunkte einen wichtigen Einfluss auf die Harmonisierung des Energieflusses im Körper haben. Die Mukabhyanga-Massage ist eine wohltuende Massage, bei der man sanft die empfindlichen Nerven unter der Gesichts- und Kopfhaut stimuliert.
Wie funktioniert die Massage?
Bei der Mukabhyanga-Massage muss man nur den Oberkörper entkleiden. Der Bereich unterhalb des Brustbeines wird während der Anwendung mit einem Handtuch abgedeckt. In kleinen Abschnitten massiert man synchron die beiden Kopfhälften. Zumeist werden zunächst von den Ohren ausgehend die Stirn, das Gesicht, der Kopf und abschließend der Nacken vorsichtig behandelt. Eine besondere Aufmerksamkeit erfahren dabei die beiden Augenhöhlen sowie die sogenannte Tilaka – der mittige Punkt der Stirn. Überwiegend rotierende Handgriffe werden eingesetzt, die von den Patienten als angenehm empfunden werden. Im Bereich des Nackens nutzt man zusätzlich noch drückende Griffe, welche die Therapeuten unter Umständen ähnlich wie bei einer Akupressur länger halten.
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Moxibustion: Was ist das?
Ursprung der Moxibustion
Die Moxibustion (auch Moxa-Therapie, Moxa oder moxen) ist Teil der Traditionellen Chinesischen Medizin, einem seit langer Zeit bewährten Behandlungssystems. Moxibustion hat ihren Ursprung in den kalten Bergregionen Nordchinas und dient dazu – den Prinzipien der Traditionellen Chinesischen Medizin folgend – genau diagnostizierte Kälte- und Leerezustände des Körpers zu behandeln.
Dazu werden vorher definierte Punkte auf der Körperoberfläche entlang der Meridiane durch Erwärmen stimuliert. Das Erwärmen erfolgt über Hitze, die in unterschiedlicher Form vom Abbrennen des Moxakrauts stammt – eine Heil- und Gewürzpflanze, die langsam und gleichmäßig abbrennt und eine milde und tiefenwirksame Wärme erzeugt. In China gilt die Moxibustion als eine der Akupunktur gleichrangige Therapie bei einigen Indikationen.
Was ist Moxakraut?
Bei dem für die Moxibustion angewandten Moxakraut handelt es sich um getrockneten Beifuß. Diese beinhaltet sowohl ätherische Öle als auch viele weitere wertvolle Produkte wie Cholin, verschiedene Vitamine, Tanin, Kaliumchlorid, Eisen und Magnesium.
Wie wirkt Moxibustion?
Der chinesischen Vorstellung nach vertreibt die von außen zugeführte Wärme die energetische Kälte und Nässe, fördert den Qi-Fluss und stärkt das Yang. Dieses Prinzip der chinesischen Philosophie steht für Körperwärme und Körperkraft. Moxibustion dient nicht nur der Behandlung von Krankheiten, sondern ebenso der Vorbeugung. Nach westlicher Vorstellung verbessert die Moxibustion die Durchblutung des Gewebes, regt den Stoffwechsel an und stärkt das Immunsystem. Basis jeder Moxibustionsbehandlung ist eine ausführliche Diagnose auf Grundlage der Traditionellen Chinesischen Medizin.
Wie funktioniert Moxibustion?
Während man in China und Japan die Moxa-Kegel heute noch teils direkt auf die Haut aufsetzt (direkte Moxibustion) und die dabei entstehenden Blasen als Teil der Therapie sieht, wird in Europa die schonendere, indirekte Moxibustion beispielsweise mit Beifuß beschichteten Moxa-Pflastern durchgeführt.
Anwendungsformen:
Behandlung mit Moxa-Kegeln
Bei dieser Form werden Ingwerscheiben auf den Therapiepunkten platziert, auf denen kleine Kegel aus Moxa angezündet werden. Diese verglimmen langsam. Fühlt der Behandelte Hitze, verschiebt der Therapeut die Kegel zum nächsten sensiblen Punkt. Jeder Therapiepunkt wird mehrfach behandelt, bis eine deutliche Rötung der Haut zu sehen ist.
Moxa-Zigarre
Bei dieser Form führt der Therapeut die Moxa-Zigarre mit der glühenden Spitze immer Richtung der entsprechenden Therapiepunkte. Bei einem Abstand von etwa einem halben Zentimeter hält er die Distanz, bis der Patient an dieser Stelle Hitze empfindet. Dieses Verfahren wird mehrfach wiederholt.
Moxa-Nadeln
Bei diesem Verfahren wird mithilfe von erhitzten Stahlnadeln die Hitze konzentriert in die jeweiligen Therapiepunkte gegeben.
Moxa-Pflaster
Bei dieser Art verwendet der Therapeut Pflaster, bei denen die klebende Seite mit Moxa behaftet ist. Die daraus resultierende Wärmereaktion aktiviert die gewählten Therapiepunkte. Da die Pflaster einfach zu handhaben sind, sind sie für den Selbstgebrauch geeignet.
Wobei hilft Moxibustion?
Moxibustion kann bei folgenden Erkrankungen oder Beschwerden heilend und unterstützend wirken:
Asthma
Bronchitis
chronischen Schmerzzuständen
Muskelverspannungen
Rückleiden
Schwäche nach chronischen Erkrankungen
Depression
Erschöpfungszustände
Bisher ist jedoch keine wissenschaftliche Wirksamkeit nachgewiesen. Nicht angewendet werden darf die Moxibustion im Gesicht, am Kopf oder in der Nähe von Schleimhäuten. Außerdem sollte es nicht bei akuten Erkrankungen, Fieber, Schlafproblemen oder Bluthochdruck durchgeführt werden. Bei nicht sachgemäßer Anwendung kann es zu Verbrennungen mit Blasen- beziehungsweise Narbenbildung kommen.
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Moorbad: Was ist das?
Was ist ein Moorbad?
Die Basis des Moorbads ist das Naturprodukt Moor, welches aus uralten Pflanzenresten mit wertvollen Wirkstoffen wie Pektine, Cellulose, Natrium, Calcium und Magnesium besteht. Moor enthält außerdem den entzündungshemmenden Bestandteil Huminsäure.
Grundlage für ein Moorbad, das als Voll- oder Teilbad zum Einsatz kommt, ist mit Wasser vermischter Badetorf. Moor ist ein ausgezeichneter Wärmespeicher, das die Wärme nur langsam an den Körper abgibt. Als sogenanntes Überwärmungsbad kann ein Moorbad eine Temperatur von bis zu 46 Grad Celsius erreichen, wird aber als nicht so heiß empfunden.
Wie ist der Ablauf?
Entscheidet sich ein Gast für ein Moorbad, wird der Ablauf zuvor mit einem qualifizierten Mitarbeiter vor Ort durchgesprochen. Auf das Moorbad, welches unbekleidet genossen wird, folgt nach dem Abwaschen des Moors eine Ruhezeit. In dieser profitiert der Körper weiterhin von der hohen Körpertemperatur, während sich nach einer Weile tiefe Entspannung einstellt.
Moorbäder zählen zur Wärmetherapie, da sie die Körpertemperatur während des Bades um etwa 1,5 Grad Celsius erhöhen. Auf diese Weise wird ein künstliches Fieber erzeugt, das den Körperkern erwärmt und sich dadurch positiv auf die verschiedenen Körperfunktionen, auf das Immunsystem und den Stoffwechsel auswirken kann. Durch die Wärme entspannt sich zudem die Muskulatur.
Dauer des Moorbads:
Die Badezeit bei Moorbädern beträgt etwa 20 Minuten, die ganze Anwendungszeit umfasst jedoch nahezu eine Stunde.
Wann hilft die Wärmetherapie
Gute Erfolge werden bei Erschöpfungszuständen bis hin zum Burnout erzielt, ebenso bei Wechseljahresbeschwerden, Rheuma, Arthrose oder auch Osteoporose. Die guten Heilungserfolge bei Frauenleiden gehen vermutlich auf die im Moor enthaltenen Pflanzenhormone zurück.
Anwendungen mit Moor
Neben den Moorbädern lindern auch lokal angewandte Moorpackungen Beschwerden bei Rheuma, Arthrose und anderen Gelenkbeschwerden. Moorpackungen verbessern außerdem das Hautbild und fördern die Entschlackung.
Da Moorbäder sehr belastend für den Kreislauf sein können, dürfen sie nur unter Aufsicht eines Arztes durchgeführt werden. Auch bei Herzkrankheiten, Bluthochdruck und offenen Wunden sind Moorbäder nicht zu empfehlen.
Moorbäder bei Kinderwunsch?
Die spezifischen Inhaltsstoffe des Moores ermöglichen häufig eine erfolgreiche Kinderwunschbehandlung. Eine der häufigsten Ursachen für Kinderlosigkeit ist die sogenannte Gelbkörperschwäche. Auch ein Ausbleiben des Eisprungs und andere hormonelle Ursachen können die Ursache sein. Durch die im Moor enthaltenen Wirkstoffe wird der Anteil der Schwangerschaft verhindernden Hormone gesenkt und andere Hormonspiegel, die eine Schwangerschaft begünstigen, zum Beispiel Östrogen, erhöht.
Die in bestimmten Moorarten in besonders hohem Maße enthaltenen natürlichen Gerbsäuren, wie zum Beispiel Fulvin- und Ulminsäure, spielen dabei eine besondere Rolle. Sie ermöglichen und begünstigen das Eindringen der hormonwirksamen Substanzen in den Körper. Je nach dem, in welcher Landschaft das Moor liegt, enthält das Moor unterschiedliche Wirkstoffe. Daher ist es wichtig, bei der Auswahl des Kurbades darauf zu achten, dass das entsprechende Moor für die Anwendung bei Kinderlosigkeit ausdrücklich empfohlen wird. Auch sollte eine Moorbehandlung vorher mit einem Arzt besprochen werden.
Die Geschichte der Moorbäder
Moorbäder können auf eine lange Geschichte zurückblicken. Bereits der Arzt Theophrastus Bombast von Hohenheim (1493-1541), genannt Paracelsus, empfahl Moorbäder zur Behandlung verschiedener Krankheiten wie zum Beispiel Unfruchtbarkeit, Gelbsucht und Gallenleiden, Förderung der Esslust oder schnelleres Verheilen von Vernarbungen. Im 19. Jahrhundert führten Soldaten des französischen Kaisers Napoleon Bonaparte Moorbäder in Deutschland ein. Sie hatten die Moorbäder während des Ägypten-Feldzugs kennen und schätzen gelernt. Nach der Völkerschlacht bei Leipzig 1813 richtete Napoleons Bruder Jerome Bonaparte ein erstes Kurbad mit Mooranwendungen für seine Soldaten in Bad Nenndorf ein. Schließlich entstanden im 19. Jahrhundert immer mehr Moorbäder in Europa.
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Modelage: Was ist das?
Was ist Modelage?
Eine Modelage ist eine besondere Form von Maske, die nach dem Auftragen hart wird und mit Hilfe besonderer Wirkstoffe und durch Wärmeentwicklung eine reinigende, glättende, regenerierende und durchblutungsfördernde Wirkung hat. Neben der Anwendung im Gesicht eignet sich das Verfahren auch für den Körper.
Wie läuft die Behandlung ab?
Zunächst wird die Haut mit Wirkstoffen und Cremes versorgt. Die Augen sollten besonders geschützt werden, deshalb werden sie erst mit entsprechenden Präparaten gepflegt und dann mit in Lotion getränkten Wattepads abgedeckt. Wenn das Gesicht fertig präpariert ist, wird eine dünne Baumwollgaze aufgelegt. Vorsicht beim Haaransatz – Gips lässt sich nur sehr schwer aus den Haaren entfernen.
Nun kann die Gipsmaske angerührt werden. Dazu wird das trockene Gipspulver mit der vorgeschriebenen und korrekt temperierten Wassermenge im Maskenbecher zügig vermengt. Dann setzt langsam der Härtungsprozess ein. Die Konsistenz sollte puddingartig und geschmeidig sein, jedoch nicht wässrig.
Die homogene, cremige Masse trägt man dann nach der vorgegebenen Reihenfolge auf das Gesicht auf. Falls Sie den Mund abdecken, sollten Sie vorher ein Handzeichen vereinbaren. Da die Maske auf der Gaze liegt, kann sie jederzeit abgenommen werden, auch vor Ende des Aushärtungsprozesses. Nun steigt die Wärme langsam und stetig an. Die Wärme wird durch die chemische Reaktion beim Aushärtungsprozess freigesetzt. Im weiteren Verlauf härtet die Gipsmaske immer weiter aus, bis schließlich der Endzustand erreicht ist – dann kommt es zum Abkühlen.
Es ist wichtig, die Maske erst abzunehmen, wenn sie deutlich abgekühlt ist. So sind die Poren wieder geschlossen und die Wirkstoffe können in der Haut bleiben. Durch das Bewegen des Gesichts, löst sich die Maske langsam von der Haut. Danach kann eine kleine Druckpunktmassage oder idealerweise eine manuelle Lymphdrainage durchgeführt werden. So wird der Abfluss von Schlackenstoffen gefördert.
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Mental Wellness: Was ist das?
Was ist Mental Wellness?
Mental Wellness ist Teil eines ganzheitlichen Verständnisses von Wellness, das Körper, Geist und Seele umfasst. Während jahrelang insbesondere die körperliche Ebene der Gesundheit im Mittelpunkt stand, rückt nun auch das mentale Wohlbefinden in den Fokus.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert psychische Gesundheit „als Zustand des Wohlbefindens […], in dem der Einzelne seine Fähigkeiten ausschöpfen, die normalen Lebensbelastungen bewältigen, produktiv und fruchtbar arbeiten kann und imstande ist, etwas zu seiner Gemeinschaft beizutragen.“ Mentale Gesundheit bedeutet also nicht nur das Fehlen psychischer Beeinträchtigungen, sondern vielmehr eine völlige Gesundheit der Psyche. Wichtig ist dabei, dass diese nicht statisch ist, sondern sich wandeln kann.
Psychisches Wohlbefinden
Wellness steht in seinem ursprünglichen Verständnis nach Donald Ardell für das Streben nach persönlicher Exzellenz. Überträgt man dies nun auf Mental Wellness, so bedeutet dies das Streben nach dem bestmöglichen mentalen Zustand eines Individuums.
Zur mentalen Gesundheit gehören dabei
positive Sozialkontakte
die Fähigkeit zum Entspannen
Muße zum Ausführen von Hobbys
Selbstakzeptanz
Ausgewogenheit des Tag-Nacht-Rhythmus
eine strukturierte Selbstorganisation, um den Alltag zu bewältigen
Ergänzt wird dies durch die Selbstverwirklichung desemotionalen und intellektuellen Potenzials sowie die Einschätzung der Selbstwirksamkeit. Diese Definition von psychischer Gesundheit unterstreicht das emotionale Wohlbefinden als Grundstein, um ein erfülltes Leben zu führen sowie flexibel mit den unvermeidlichen Herausforderungen des Lebens umzugehen.
Verständnis von Gesundheit
Lange stand die Pathogenese, also die Entstehung von Krankheiten und deren Heilung, im Mittelpunkt der Medizin. Heute rückt jedoch immer mehr die Entwicklung und Erhaltung der Gesundheit (Salutogenese) ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Der Grad an Gesundheit oder Krankheit lässt sich dabei auf einer Skala visualisieren. Dafür kann man sich zwei gegenüberliegende Pole vorstellen: Gesundheit und Krankheit.
Man ist nicht mehr nur krank oder gesund, sondern betrachtet diese Anteile differenzierter und vor allem wandelbar. Erst ab einer bestimmten Menge von negativen Symptomen auf dieser Skala wird daher von einer Erkrankung oder Einschränkung gesprochen. Während mentales Unwohlsein oder einige psychische Belastungen gemeinsam mit einem Mental Coach bearbeitet werden können, bedarf es bei schwerwiegenden Problemen medizinisch-therapeutische Unterstützung.
Mehr als ein Glücksgefühl
Die psychische Gesundheit wird oft als positiv gewertet, wenn die Gefühlslage von Glücksgefühlen und einem Gefühl der Beherrschung der Umwelt geprägt ist. Bei Mental Wellness handelt es sich jedoch nicht um ein dauerhaft statisches Wohlgefühl, sondern um die Akzeptanz und den emotional sichereren Umgang mit sich und seiner Umwelt in guten wie in schlechten Zeiten. Während gute Zeiten von Genuss und Lebensfreude geprägt sind, werden die schlechten mithilfe von Selbstbehauptung und Bewältigungsfähigkeit durchlebt.
Das mentale Wohlbefinden wird dabei von vielen internen und externen Faktoren beeinflusst, die positive und negative Auswirkungen auf diese haben können. Negative Auswirkungen auf die mentale Gesundheit können durch interne Faktoren wie fehlende Bewältigungsstrategien bei Stress und Belastungen sein. Externe Faktoren sind beispielsweise finanzielle Probleme, belastende Beziehungen oder Probleme am Arbeitsplatz.
Stellt sich einer dieser Faktoren oder mehrere Faktoren zugleich als überwältigend heraus, kann dies zu krankhaften Veränderungen wie Einsamkeit, Angstzuständen, Beziehungsproblemen, Trauer, Depression oder chronischem Stress führen. Damit einhergehend können körperliche Beschwerdenunterschiedlichen Schweregrads auftreten wie Kopfschmerzen, ein erhöhter Blutdruck oder Schlafprobleme.
Die eigene Gesundheit verbessern
Die aktive Arbeit am eigenen mentalen Wohlbefinden umfasst Maßnahmen, die einer Verbesserung des eigenen psychischen Wohlbefindens zuträglich sind. Einige davon können beispielsweise in einem Wellnesshotel in Anspruch genommen werden, dass sich auf den Schwerpunkt Mental Wellness spezialisiert hat. Dazu gehören unter anderem:
Die Experten des Global Wellness Summits kündigten Mental Wellness bereits 2017 als Trend an. Heute ist dieser auch in der deutschsprachigen Bevölkerung angekommen – das zeigen die Ergebnisse der Umfrage Wellness-Trends 2019. Fast 25 Prozent der Umfrageteilnehmer definieren Mental Wellness als ein Thema, das für sie während einer längeren Wellness-Auszeit interessant ist. In der jungen Zielgruppe ist dieses Thema noch beliebter. Rund 30 Prozent definieren Mental Wellness als ein für sie spannendes Thema. Das Verantwortungsgefühl für die eigene Gesundheit steigt, die Menschen sind bereit, aktiv an dieser zu arbeiten.
Mental-Wellness-Auszeit
Die Suche nach Lebensfreude, ein schlechtes Stressmanagement oder dauerhafte Schlafprobleme: Die Ursachen für eine Mental-Wellness-Auszeit können verschieden sein. Coachs im Wellnessurlaub helfen den eigenen Weg zu finden, Yoga-Retreatsführenzu tiefer Achtsamkeit. Im Wellnesssurlaub erleben Gäste ein positives Ambiente und so ein ideales Umfeld, um neue Strukturen im eigenen Leben zu etablieren.
Grundsätzlich lässt sich sagen, dass die Gäste ihre Probleme in einer Mental-Wellness-Auszeit ganzheitlich von der Wurzel her angehen, sie bekämpfen nicht nur oberflächlich Symptome. Eigenverantwortung und Mitarbeit spielen daher eine wichtige Rolle, wenn Gäste im Wellnessurlaub aktiv ihre mentale Gesundheit fördern und ihr psychisches Wohlbefinden verbessern möchten.
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Meditation: Was ist das?
Die historischen Wurzeln der Meditation
Meditation entstand als ein Weg für Menschen, um ihr Bewusstsein von sich selbst zu vertiefen und das Verständnis von ihrem Dasein auf spirituelle Inhalte hin zu erweitern. In Indien gibt es Zeugnisse, dass Menschen sich etwa seit dem zweiten Jahrtausend vor Christus darum bemühen, ihr Bewusstsein zu erweitern und ihr Wesen zu entwickeln. Sie finden sich in den gleichen Schriften, die auch dem Ayurveda und dem Yoga zugrunde liegen. In China entwickelte sich eine Schule der Meditation aus dem Taoismus, aus der der Zen Buddhismus hervorging. Dieser wiederum fand seinen Weg nach Japan.
Aber auch die großen abendländischen Religionen kennen Formen der Geistesübungen: das Judentum in der Kabbala, das Christentum im Gebet sowie der Askese und der Islam im Sufismus.
Das Ziel der Geistesübungen:
In der Meditation soll der Einzelne die Begrenztheit seines eigenen Körpers, seiner Wahrnehmung und letztlich seiner menschlichen Existenz überwinden, um sich mit einem übergeordneten Prinzip zu vereinen. Diese kann – je nach Ausrichtung – verschiedene Namen haben: Kosmos, Natur, Buddha, Gott, Tao.
Unterschiedliche Formen der Meditation:
Diesem ursprünglichen Verständnis von Meditation steht die moderne Sichtweise gegenüber, die ein Mittel zur besseren geistigen und körperlichen Fitness sieht. Im Laufe der Geschichte haben sich viele Meditationsformen entwickelt, die sich unter dem Ordnungsprinzip „konzentrierende“ und „entfaltende“ Methoden zusammenfassen lassen.
Das konzentrierende Prinzip
Beim konzentrierenden Prinzip wird versucht, die Aufmerksamkeit auf einen einzigen Gegenstand zu richten, Umweltreize auszublenden und das Bewusstsein vollkommen auf dieses Objekt zu konzentrieren.
Die entfaltende Methode
Die entfaltenden Methoden leiten den Meditierenden dazu an, keinen Gedanken mehr zu haben. Dabei werden die Außenreize nicht ausgeschlossen, sondern aufgenommen, aber vom Bewusstsein nicht bewertet, erklärt oder verarbeitet.
Wie wirkt Meditation?
Meditation ist kein Verfahren, um Störungen oder Krankheiten zu heilen. Es wird jedoch ihre entspannende Wirkung genutzt, um Stress abzubauen. Sie wird empfohlen bei:
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Medical Wellness: Was ist das?
Welchen medizinischen Ansatz verfolgt Medical Wellness?
Medical Wellness – eine im deutschen Sprachraum entstandene Begriffs-Kombination – im Sinne der Präventivmedizin zu betreiben, heißt zunächst einmal, die individuellen Risikofaktoren genauer zu analysieren, als dies im ärztlichen Praxisalltag üblich und möglich ist. Daraus lassen sich dann fundierte Anweisungen für eine gesunde, ganzheitlich orientierte Lebensführung erarbeiten. Es schlägt damit die Brücke zwischen subjektivem Wohlbefinden, Prävention und ärztlich begleiteter Gesundheit.
Der Unterschied zur klassischen Medizin?
In der klassischen, kurativen Medizin steht die Heilung von Krankheiten beziehungsweise Behandlung von Symptomen im Vordergrund (Pathogenese). In Medical Spas geht es dagegen vor allem um die Förderung der Eigenverantwortung und um das Gesundsein (Salutogenese). Medical Wellness soll mit Maßnahmen der Verhaltensmedizin vorsorgen und Wellness- und Gesundheitsurlauber gesund erhalten. Dieser für das deutsche Gesundheitswesen neuartige Ansatz ist von serviceorientierten, motivierenden und einschlägig qualifizierten Mitarbeitern aus dem Medizinsektor zu leisten.
Eigenverantwortung im Fokus
Medical Wellness kann jedoch stets nur als Teilbereich innerhalb einer umfassenden Wellness-Bewegung verstanden werden, wie diese seinerzeit von amerikanischen Ärzten ins Leben gerufen wurde. Sie prägten die bekannte Definition, welche die Eigenverantwortlichkeit für die Gesundheit in den Vordergrund stellt und heute mehr denn je gilt: „Wellness ist ein aktives Bemühen um die eigene Gesundheit mit dem Ziel, dauerhaft ein Gleichgewicht von Körper, Geist und Seele herzustellen, einen ausgeglichenen Zustand von Wohlbefinden und guter Gesundheit.“
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Massagen: Was ist das?
Wie wirken Massagen?
Auch, wenn sich die Menschen schon lange der wohltuenden Wirkungen von Massagen bewusst waren, wurde die Massage erst im 20. Jahrhundert als Heilverfahren anerkannt. Inzwischen gehören Massagen zum Alltag in Massage-Praxen, Wellnesshotels und Day-Spas, in denen man aus einer stetig wachsenden Vielzahl seine bevorzugte Behandlung auswählen kann.
Jede Massage kann durch die warmen Hände und sanften Berührungen des Masseurs ein Wohlgefühl hervorrufen und damit beruhigend wirken. Außerdem werden durch die angenehmen Hautreizungen Hormone ausgeschüttet, die Glücksgefühle erzeugen können. Daneben lösen Massagen je nach Intensität und Massagetechnik Verspannungen und verbessern die Durchblutung der Muskeln. Hierbei kommt es auf die Geschwindigkeit an, in der massiert wird: Schnellere Massagetechniken haben eine anregende Wirkung. Je langsamer massiert wird, desto entspannender ist die Anwendung.
Unterschiedliche Massagen:
1. Massagen als Heilverfahren
Medizinische Massagen werden von Physiotherapeuten oder gelernten Masseuren durchgeführt. Dies unterscheidet sie von den so genannten Wohlfühlmassagen, die auch eine angelernten Kraft, z.B. eine Kosmetikerin, ausführen darf. Bei medizinischen oder auch klassischen Behandlung steht in der Regel das Durchkneten der Muskulatur im Fokus. Diese Körperbehandlungen sind in der Regel intensiver als Wohlfühlmassagen und können bis in die tieferen Gewebe- und unteren Muskelschichten einwirken.
2. Wohlfühlmassagen
Bei Wohlfühlmassagen geht es – wie es das Wort schon sagt – um ein sinnliches Erlebnis für Körper und Geist. Die Behandlungen werden oft in Kombination mit bestimmten Produkten, wie zum Beispiel bestimmte Öle, durchgeführt. Düfte und Kerzen sorgen währenddessen für eine angenehme Stimmung. Zu diesen Massage-Arten zählen die asiatischen Massagen wie beispielsweise die Thai-Massage, die Chinesische und Japanisch Massage, die Ayurveda-Massage, die Shiatsu-Massage sowie die hawaiianische Lomi-Lomi-Massage und die Hot-Stone-Massage.
Wer sollte eine Massage durchführen?
Bei allen Massagen ist es wichtig, dass sie von qualifizierten Therapeuten mit einer anerkannten Ausbildung durchgeführt werden. Genießen wiederum kann die Massage prinzipiell jeder. Bei einer Schwangerschaft oder Erkrankungen sollte man dies jedoch dem Masseur vorher mitteilen, damit er die individuellen Voraussetzungen berücksichtigen kann.