Der Begriff Faszien leitet sich aus dem lateinischen “fascia” ab und bedeutet soviel wie “Band”, “Verbund” und “verbinden”. Heute wird das Wort Faszien synonym zum Begriff “Bindegewebe” verwendet. Faszien sind also Bindegewebsstrukturen, die alle Muskeln und Organe stützen, umhüllen und miteinander verbinden. Faszien werden auch als “Sinnesorgan der Körperwahrnehmung” bezeichnet. Das Fasziengewebe macht circa 18 bis 25 Kilogramm des gesamten Körpergewichts aus.
Faszien reagieren auf Stresshormone, aber auch auf mechanische Veränderungen, wie kleine Risse und Mikroverletzungen. Dies kann zu Bewegungseinschränkungen oder schmerzhaften Verhärtungen des Fasziengewebes, zum Beispiel an der Rückenfaszie, führen. Besonders schmerzhaft ist es, wenn die Faszien sich so sehr versteifen und verdicken, dass sie Nerven einengen.
Wo im Körper befinden sich die Faszien?
Faszien reichen vom Oberflächengewebe der Haut bis in die tiefsten Schichten bis zum Skelett. Wissenschaftler sprechen deshalb auch von einem eigenen Organ. Je nach Aufgabe im Körper können Faszien sowohl dehnbar als auch dicht, zug- und reißfest oder weich und lose sein. Aber egal welche Funktion Faszien im Körper erfüllen, sie bestehen immer aus denselben Bausteinen:
den Proteinen Kollagen und Elastin sowie
aus einem wässrig, gelartigen Gemisch aus Zucker-Eiweiß-Verbindungen und Hyaluron. Dies ist der Klebstoff im Körper.
Kollagen
Kollagene sind mit 30 Prozent Anteil an den Faszien deren wichtigste Bestandteile. Sie geben dem Menschen – und übrigens auch allen Wirbeltieren – eine feste Form. Kollagene fixieren Muskeln, Sehnen, Knochen, Gefäße und Organe an ihrem Platz. Sie geben Halt, Struktur und Stabilität und heißen deshalb auch Strukturproteine. Sie sind sehr leicht dehnbar, aber dennoch extrem reißfest.
Je nach Körperregion können Kollagenfasern sehr dünn oder mehrere Millimeter stark sein. Sie kommen als flächige Membran vor oder sie verweben sich bis tief in die Muskulatur, wo sie feinste Muskelfasern umschließen.
Am Beispiel einer quer aufgeschnittenen Grapefruit lässt sich die Aufgabe der Faszien gut erklären: Dicht an der Schale umschließt eine weiße Haut das Fruchtfleisch und stabilisiert es. Analog halten im menschlichen Körper die tiefen Faszien die Muskulatur in Form. Diese Schicht ist von zahlreichen Nerven und Blutgefäßen durchzogen und weist in jungen Jahren eine beträchtliche Zugspannung auf – zumindest so lange die kollagenen Fasern straff gespannt sind. Erst mit dem Älterwerden, bei Bewegungsmangel oder bei schlechter Lebensführung gehen die Kollagenfasern buchstäblich “aus dem Leim”. Der Körper verliert seine Spannkraft, wird schlaff und verliert seine bis dahin klar definierte Körperform.
Elastin
Das zweite wichtige Strukturprotein der Faszien ist das Elastin. Im Gegensatz zu Kollagen ist Elastin – wie der Name schon verrät – elastisch dehnbar und verleiht Spannkraft. Für Körperteile, die mechanisch beansprucht werden, ist Elastizität besonders wichtig: Mit ihrer Hilfe können sie sich maximal dehnen, um dann wie ein Gummiband in die Ausgangssituation zurückzuschnellen.
Das elastische Gewebe, das Wasser und Fett speichert, ermöglicht auch die Verschiebbarkeit von Organen. So sorgt es beim Einatmen dafür, dass sich die Lungen weiten und die Organe im Bauchraum nach unten sinken, ohne dass ein Organ die Funktionstüchtigkeit des anderen beeinträchtigt.
Eine Schwangerschaft ist nur deshalb möglich, weil die von Faszien ummantelten Organe im Bauchraum zur Seite gleiten, um dem wachsenden Baby den nötigen Platz zu verschaffen.
Unser Körper besteht zu zwei Dritteln aus Wasser, ein Viertel davon ist im Bindegewebe gespeichert. Vom Wassergehalt eines Menschen lassen sich Rückschlüsse auf die Geschmeidigkeit seiner Faszien schließen: Babys haben einen Wasseranteil von circa 80 Prozent im Körper – alles ist elastisch und fest. Ein Mensch über 70 kommt nur noch auf circa 50 Prozent Wassergehalt im Körper. Die Elastizität der Haut und Glieder wird im geringer, da die faszialen Muskelhüllen ihre Feuchtigkeit verlieren.
Wenn das fasziale Netz aus der Balance gerät, können verschiedene Beschwerden entstehen. Darunter:
Beschwerden des Bewegungsapparates:
Gelenke
Haltung
Knie- und Hüftprobleme
Kiefer
Zähneknirschen
Kopfschmerzen
Rheuma
Rücken
Schulter-Nacken
Steifheit
Mausarm,
Tennisarm
Wachstumsschmerzen
Neurologische Störungen:
Schlafstörungen
Innere Unruhe
Verdauungsstörungen
Parkinson
Fibromyalgie
Wie kann ich die Flexibilität der Faszien erhalten?
Durch extremen Sport, aber auch durch Bewegungsmangel und Schonhaltungen, emotionale Grundspannungen, Operationen oder Narben können sich die Faszien verkürzen und verhärten. Die Strömungskanäle des Zwischenzellraums verengen sich und die Lymphflüssigkeit kann nicht mehr frei im Körper zirkulieren. Das heißt, die Zellen werden nicht mehr ausreichend versorgt, die Abfallprodukte nicht abtransportiert und das Gewebe übersäuert.
Kommt es dadurch zu einem regelrechten Stau, setzt die Lymphe einen Stoff frei, der eigentlich für die Blutgerinnung bei Wunden zuständig ist: Fibrin. Seine Aufgabe ist es, bei Verletzungen wie ein “Klebstoff” das Gewebe zusammen zu halten. Die ohnehin schon ruhiggestellten Faszien beginnen zu verkleben und zu verfilzen, verlieren ihre Gleitfähigkeit und lassen so eine Regeneration der Muskelfasern nicht mehr zu. Schmerzen, Steifheit und der Verschleiß von Gelenken und der Wirbelsäule sind die Folge.
Dagegen helfen Faszien-Trainingsprogramme. Regelmäßige Übungen zum Dehnen und Federn verändern langsam, aber nachhaltig das Gewebe. Länge, Gleitfähigkeit und Stärke der Faszien passen sich den Anforderungen an.
Wie oft muss ich meine Faszien trainieren?
Mit dem Prinzip der kleinen Schritte – zweimal in der Woche für zehn Minuten federnde, dehnende und belebende Übungen – lässt sich viel erreichen. Und das nicht nur für den guten Zustand der Faszien, sondern für alle Muskeln, Organe, Knochen, Gefäße und Nerven, die es verpackt. Auch das seelische Wohlbefinden verbessert sich, wenn aufgrund biegsamer und flexibler Fazien die Schmerzen in Muskeln und Gelenken nachlassen.
Seit wann spielen Faszien in der Medizin eine Rolle?
Lange haben die Faszien in der Medizin keine Rolle gespielt. Man betrachtete sie als eine leblose Verpackung von Muskeln und anderer wichtiger Bauteile des Organismus. Erst als 2006 eine preisgekrönte Studie der Neurophysiologen und Faszienforscher Dr. Robert Schleip und Dr. Werner Klingler erschien, rückten die Faszien ins Rampenlicht.
Die Bedeutung der Faszien wurde zwar von der Medizin lange vernachlässigt, allerdings gab es schon vor Jahrzehnten Mediziner, die sich mit dem faszialen Netzwerk im Körper beschäftigt haben.
Bereits Andrew Taylor Still (1828-1917), der Begründer der Osteopathie, hatte sich intensiv mit dem Thema Faszien auseinandergesetzt. Er war wahrscheinlich der erste Faszienforscher, der herausfand, dass Faszien den Körper mit Nervenendungen versorgen und als Sinnesorgan einzustufen sind.
Helene Langevin, eine Neurophysiologin von der Universität Vermont, erforschte, dass sich die meisten traditionellen chinesischen Akupunkturpunkte entlang faszialer Linien befinden. Durch die Einstiche während einer Akupunkturbehandlung reagieren die Rezeptoren, indem sie Signale an das Gehirn und an die Muskeln senden. So werden Verspannungen gelöst und die Lebensenergie kann neu fließen.
Zu den Pionierinnen gehört in der Erforschung der Faszien die Biochemikerin Ida Rolf (1896-1979). Sie bezeichnete bereits 1971 die Faszien als ein “Organ der Form”. Sie entwickelte einen eigenen Ansatz der manuellen Therapie, bei dem die Faszien im Mittelpunkt standen – die strukturelle Integration. Jahre später wurde ihr eigener Name zum Synonym für diese Methode und ist seitdem darunter bekannt: Rolfing strukturelle Integration. Beeinflusst wurde Ida Rolf dabei von der Osteopathie und Chiropraktik, Yoga, Feldenkrais und der Alexander-Technik. Ida Rolf untersuchte die Wirkung der Schwerkraft auf den Körper und kam zu dem Schluss, dass ein Ungleichgewicht in der Körperstatik und -struktur sich negativ auf das Netzwerk von Muskeln, Bindegewebe, Faszien, Sehnen und Bändern auswirkt. So schrieb sie Verspannungen, Versteifungen und Schmerzen dem Bindegewebe und nicht etwa den Muskeln oder Knochen zu.
Wie verläuft eine Rolfing-Behandlung?
In der Regel sind zehn Sitzungen, die jeweils circa eine Stunde dauern, ausreichend. Zu Beginn der Behandlung wird sich der Rolfer ein Bild vom Bewegungsmuster seines Patienten im Sitzen, Stehen und Gehen machen. Auch Situationen am Arbeitsplatz, zum Beispiel das Sitzen am Schreibtisch, werden nachgestellt.
Danach wird der Patient auf der Behandlungsliege massiert. Dabei wird mit Händen, Handballen und Ellenbogen zielgenau und dosiert Druck auf das Gewebe ausgeübt. Der Therapeut ertastet Verklebungen und massiert so lange, bis das Gewebe die gewünschte Flexibilität erreicht hat. Zwischendurch wird der Klient immer wieder gebeten, bestimmte Bewegungsabfolgen, wie Aufstehen oder Hinsetzen auszuführen, so lange, bis die richtigen Abläufe verinnerlicht hat.
Damit der Patient sein neues Wissen verinnerlicht, aber gleichzeitig nicht überfordert wird, sollte zwischen den Sitzungen ein zeitlicher Abstand von circa zwei Wochen liegen. Wenn sich nach Beendigung der Sitzungen alte Gewohnheiten wieder einschleichen, reichen in der Regel wenige Stunden zur Auffrischung.
Generell bietet Rolfing eine gute Chance für eine bleibende Veränderung. Natürlich ist die Ausgangssituation von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Entscheidende Faktoren sind:
das Alter
der Allgemeinzustand
der Zustand der Fazien
Oder auch:
Wie groß ist die persönliche Bereitschaft für eine Veränderung?
Nimmt der Patient aktiv am Prozess teil?
Kombination mit anderen Bewegungstechniken
Fernöstliche Techniken, wie Yoga, Tai Chi oder Qi Gong, begünstigen mit ihren weichen, dynamischen Kraft- und Dehnübungen die Gleit- und Haltefunktion des Faszien. Joseph Pilates, der in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts die nach ihm benannte Bewegungslehre entwickelte, setzte auf das Training langer Muskelketten durch federnde Impulse und dehnende Übungen, die die gesamte Muskel- und Faszienkette stimulieren.
Das heutige Konzept der Faszien-Fitness setzt sich aus diesen Bewegungstechniken sowie der klassischen Gymnastik zusammen. Ratsam ist es, sich die Übungen zunächst von einem erfahrenen Trainer oder Physiotherapeuten zeigen zu lassen, um ein sinnvolles, persönliches Trainingsprogramm zusammenzustellen. Dafür reicht nach Robert Schleip ein gezieltes Training ein- bis zweimal pro Woche völlig aus.
Im Netzwerk der Faszien, das den Körper durchzieht, gibt es einige größere Muskel-Faszienketten, sogenannte “myofaziale Zugbahnen“, die gliederübergreifend für Koordination und geschmeidige Bewegungen sorgen. In einem wirksamen Faszientraining sollten Muskelgruppen also niemals isoliert aktiviert werden, vielmehr spielt die “Fernverbindung” aller Zugbahnen des Körpers eine entscheidende Rolle.
Eigenmassage mit der Faszienrolle
Für die Eigenmassage der Faszien wird eine spezielle Faszienrolle verwendet, auch Blackroll genannt. Sie streckt das fasziale Gewebe, walzt es regelrecht aus und löst dadurch verhärtete Stellen. Die Faszienrolle ist in unterschiedlichen Härtegraden und Größen erhältlich. Anfänger sollten am besten mit einem mittleren Härtegrad beginnen. Man findet auch Blackroll-Bälle speziell für die Füße, Beine, Arme oder Hände.
Gerade für Anfänger des Faszientrainings eignen sich Rollout-Übungen im Stehen. Dies gilt auch für Menschen, die in den Beinen oder den Hüften nicht so beweglich sind. Beim Rollout für die Lendenwirbelsäule klemmt die Blackroll zwischen Wand und unterem Rücken. Durch einfaches Kniebeugen wird die Lendenwirbelsäule so “ausgerollt”.
Für eine intensivere Faszienarbeit wird das Becken nach hinter aufgerichtet und man macht einen leicht runden Rücken. Dadurch kann man sich kräftiger an die Blackroll andrücken. Wenn man dabei den Oberkörper leicht nach links oder rechts wendet, wird dabei zusätzlich Druck auf die rechte oder linke Seite der Lendenwirbelsäule ausgeübt.
Bei folgenden Erkrankungen/Indikationen sollte auf das Faszientraining verzichtet werden:
/* Custom Archives Functions Go Below this line */
/* Custom Archives Functions Go Above this line */
Caldarium: Was ist das?
Was ist ein Caldarium?
Das Caldarium ist ein keramikgefliester Wärmeraum mit einer Temperatur von 40-50 Grad Celsius. Die milde Strahlungswärme, die von den beheizten Wänden, Sitzbänken und vom Fußboden ausgeht, erwärmt den gesamten Raum. Diese werden mithilfe von Hypokausten, also einer alten römischen Warmluftheizung, erhitzt.
Meist befinden sich in Caldarien zudem mehrere Becken und Wannen, in denen die Gäste Bäder in 40 bis 50 Grad Celsius warmen Wasser genießen können. Die Luftfeuchtigkeit ist – im Gegensatz zum Tepidarium – sehr hoch und beträgt nahezu 100 Prozent. Im Caldarium herrscht somit ein feucht-warmes Klima.
Oft verwöhnen Duftessenzen die Atemwege während eines Aufenthalts. Beliebt sind hierfür beispielsweise ätherische Öle und Kräutermischungen wie Lavendel, Eukalyptus oder Kamille. Die empfohlene Aufenthaltsdauer beträgt 15 bis 20 Minuten, worauf eine 20 bis 30 minütige Ruhepause folgen soll.
Wie wirkt ein Aufenthalt im Caldarium?
Eine Auszeit im Caldarium hat viele wohltuende Effekte auf den Organismus. Dazu zählen:
Anregung der Durchblutung
Abbau von Stoffwechselschlacken
Mobilisierung der Abwehrkräfte
Entgiftung und Entschlackung des Körpers
Abbau von schädlichen Umwelteinflüssen
Anregung der Herztätigkeit
Aktivierung des Kreislauf
Abbau von Stressgefühlen
Entspannung der Muskulatur
Um die positiven Wirkungen des Caldariums langfristig zu spüren, werden zwei bis drei Besuche je Woche in einem Umfang von 20 bis 30 Minuten empfohlen.
Für wen ist ein Aufenthalt geeignet?
Aufenthalte im Caldarium sind zur Vorbereitung von Saunagängen beliebt. Ebenso eignen sie sich für ältere Menschen und Kinder sowie für Personen mit Kreislaufproblemen.
Geschichte des Caldriums:
Caldarium kommt aus der lateinischen Sprache und bedeutet soviel wie “warm” oder “heiß”. Das Caldarium war bereits in der Antike fester Bestandteil klassischer römischer Thermen. Diese hatten allesamt die gleiche Struktur, denen eine identische Raumfolge zugrunde lag. So war das Caldarium mit Heißwasserbecken der erste Raum, in dem die Menschen beim Besuch einer Therme verweilten. Die Bodentemperatur betrug oft über 50 Grad Celsius, weswegen die Anwesenden meist Holzschuhe trugen. Zudem genossen viele Besucher etwa 40 Grad Celsius warme Wannenbäder, während sie den Ausblick aus den großen Fenstern genossen. Die Fenster sorgten zusätzlich für eine weitere Aufheizung des Raums.
/* Custom Archives Functions Go Below this line */
/* Custom Archives Functions Go Above this line */
Chakra: Was ist das?
Was ist ein Chakra?
Der Begriff Chakra kommt aus dem Sanskrit (einer nicht mehr gesprochene indischen Sprache) und bedeutet übersetzt soviel wie “Rad” oder “Kreis”. Das Konzept der Chakren entstammt der hinduistischen Religion. Nach der Ayurvedischen Lehre sind Chakren Energiewirbel, die sich zwischen dem sichtbaren Körper und dem unsichtbaren, feinstofflichen Energiefeld des Körpers, dem sogenannten Astralkörper, befinden. Die Chakren verbinden beide Teile miteinander und sind auch untereinander verbunden. Die Energiebahnen werden im Sanskrit “Nadis” genannt, die fließende Energie “Prana”. Chinesen und Japaner kennen ein ähnliches “Kanalsystem”, sie bezeichnen diese Kanäle als “Meridiane“.
Wie funktionieren die Chakren?
In den meisten verbreiteten Theorien geht man von sieben Hauptchakren aus, die von der Basis der Wirbelsäule bis zum Schädel lokalisiert sind. Jedes Chakra steht zu bestimmten Organen, aber auch mit dem Verhalten und der Psyche jedes Menschen in besonderer Beziehung. Gemäß der Ayurvedischen Lehre befindet sich ein Mensch in absoluter Ausgeglichenheit, wenn alle Chakren geöffnet sind und sich frei drehen können in der Geschwindigkeit, die ihnen vorgegeben ist. Dabei soll die Geschwindigkeit von unten nach oben zunehmen.
Was tun bei Blockaden?
Durch verschiedene Faktoren kann es zu Blockaden innerhalb dieser Energiebahnen kommen. Die Lebensenergie kann somit nicht mehr ungehindert fließen und es können sich Krankheitssymptome an Organen und Psyche bilden. Ziel ist daher immer der Chakrenausgleich. Durch Meditation soll es möglich sein, bestimmte Chakren gezielt anzusprechen und zu beeinflussen.
Da jedes Chakra eine spezielle Farbe hat, sollen spirituelle Menschen anhand der Aura – der Ausstrahlung der Chakren – erkennen, welches Chakra in seinem Fluss gestört ist und/oder welches Chakra am dominantesten ist.
Für die Existenz von Chakren gibt es keine wissenschaftlichen Beweise.
/* Custom Archives Functions Go Below this line */
/* Custom Archives Functions Go Above this line */
Bürstenmassage: Was ist das?
Wie funktioniert die Bürstenmassage?
Bei der Bürstenmassage wird mit Naturhaarbürsten massiert. Dabei gibt es einen Grundsatz: Es wird immer Herz-fern angefangen, zum Beispiel am rechten Fuß oder an der rechten Hand. Durch kreisende Bewegungen kann es zu einer durchblutungsfördernden und somit kreislaufanregenden Wirkung kommen. Es gibt verschiedene Borstenstärken, die individuell auf den Hauttyp abgestimmt werden.
Zum Trockenbürsten können Bürsten mit Naturborsten, aber auch Luffaschwämme oder Massageprodukte aus rauem Naturfasergewebe wie Hanf oder Sisal genommen werden. Ein anschließendes Einölen oder Eincremen erhöht das Wohlbefinden.
/* Custom Archives Functions Go Below this line */
/* Custom Archives Functions Go Above this line */
Brain-Gym: Was ist das?
Was ist Brain-Gym?
Brain-Gym (oder Brain-Walking) ist eine Methode, mit der die Lern- und Konzentrationsfähigkeit sowie die Gehirnleistung effektiv aktiviert und verbessert werden sollen. Im Gegensatz zum Gehirnjogging geht es hierbei nicht um die Lösung von Denksportaufgaben, sondern um körperliche Bewegung. Brain-Gym besteht aus einer Reihe einfacher körperlicher Übungen, durch die das Lernen erleichtert werden soll.
Nach Meinung von Dr. Carla Hannaford, Neurophysiologin und Pädagogin, findet Lernen nicht nur im Kopf statt, sondern ist ein sehr vielschichtiger Prozess, an dem der gesamte Organismus beteiligt ist. Nach den Vorstellungen von Dr. Hannaford bleibt das Lernen ohne Bewegung uneffektiv und unvollständig. Um etwas geistig verarbeiten zu können, muss man sich also ständig bewegen. So ist es zum Beispiel nur möglich, etwas zu lesen, wenn sich die Augen ständig minimal bewegen.
Kann Brain-Gym bei Lernschwierigkeiten helfen?
Auf Grundlage dieser Annahme entwickelte Dr. Paul Dennison in den siebziger Jahren in Kalifornien das System “educational Kinesiologie” (Kinesiologie in Erziehung und Schule) beziehungsweise Brain-Gym. Dr. Dennison geht davon aus, dass Lernschwierigkeiten häufig auf Blockaden im Gehirn zurück zu führen sind, die durch bestimmte Bewegungsübungen gelöst werden können und so dazu beitragen, das eigene Leistungspotenzial besser abrufen zu können.
Brain-Gym ist für Menschen jeden Altes geeignet. Es soll den Stress mindern und die Konzentrationsfähigkeit steigern und somit die Lebensqualität erhöhen.
/* Custom Archives Functions Go Below this line */
/* Custom Archives Functions Go Above this line */
Body-Wrapping: Was ist das?
Was ist Body-Wrapping?
Body-Wrapping ist eine Kombination aus Aromatherapie und Kompressionsbandagierung. Ihren Ursprüngen nach kommt sie aus der Ödemtherapie. Beim Body-Wrapping wird “der Körper umwickelt”. Die Wickel sind oft Frischhaltefolien, die um individuelle “Problemzonen” gebunden werden.
Was bewirkt die Methode?
Ziel dieser Methode ist es, die Durchblutung des Gewebes und die Lymphzirkulation anzuregen, dadurch Cellulite zu reduzieren und das Gewebe zu straffen. Dies gelingt, in dem sich der Körper unter dem Wickel besonders erwärmt und zu schwitzen beginnt. Die Fettzellen werden zudem durch den Druck komprimiert. Eine Body-Wrapping-Behandlung kann auch beim Entschlacken unterstützen. Wissenschaftlich gibt es jedoch keinen Beleg für die Wirksamkeit der Methode.
Wie funktioniert Body-Wrapping?
Body-Wrapping erfolgt in zwei Schritten. Zuerst werden die entsprechenden Körperstellen mit einer sogenannten Body-Forming-Creme massiert. Anschließend wird der Körper in zwei Lagen Folie gewickelt. Dabei wird eine Lage Folie locker und die andere straff gewickelt. Dann folgt eine Ruhepause von einer Stunde auf einer warmen Liege. Die Folie fördert die Entwicklung von Wärme und stärkt die Durchblutung. Dadurch werden die in der Body-Forming-Creme enthaltenen Wirkstoffe besonders gut aufgenommen.
Die Methode darf nicht in der Schwangerschaft oder bei sichtbaren Krampfadern angewendet werden.
Wie lange dauert Body-Wrapping?
Um einen langfristigen Effekt zu sehen, sind mehrere Anwendungen nötig. Um den gewünschten Effekt noch zu verstärken, sollte man einige Stunden vor der Behandlung nur noch Flüssigkeit zu sich nehmen. Die erhöhte Flüssigkeitsaufnahme soll es dem Körper erleichtern, die bei der Anwendung entstehenden Schlacken schneller abzutransportieren.
Kann ich die Methode Zuhause nachmachen?
Vom Durchführen der Body-Wrapping-Methode und der damit verbundenen Wickeltechnik in den eigenen vier Wänden ist in der Regel abzuraten. Ein Besuch im Kosmetikstudio ist hier empfehlenswert. Geschulte Kosmetikerinnen haben ein Gefühl für die richtige Druckstärke und können die Wickeltechnik richtig ausführen.
/* Custom Archives Functions Go Below this line */
/* Custom Archives Functions Go Above this line */
Cardio-Training: Was ist das?
Was ist Cardio-Training?
Cardio-Training ist ein Herz-Kreislauf-Training und ein anderer Begriff für Ausdauertraining. Durch die über einen längeren Zeitraum ausgeführten Ausdauersportarten wie
Schwimmen,
Walken,
Radfahren oder
Laufen
intensivieren sich Puls und Herzschlag, die Ausdauerleistung verbessert sich, das Herz-Kreislauf-System wird gestärkt und die Fettverbrennung angekurbelt. Cardio-Training kann sowohl an der frischen Luft als auch im Fitnessstudio auf dem Laufband oder dem Crosstrainer absolviert werden.
Für wen ist das Training geeignet?
Cardio-Training ist für Personen jedes Alters und Trainingszustandes eine wichtige Maßnahme, um so lange wie möglich gesund zu bleiben. Regelmäßiges Training schützt vor verschiedene Zivilisationskrankheiten wie
Herzinfarkt,
Übergewicht und
Diabetes.
Da es beim Cardio-Training nicht darum geht, bis zur völligen Erschöpfung zu trainieren, ist es wichtig, sich mit einem (Sport-)Arzt zu beraten, welche Ausdauersportart am besten geeignet ist, um das gewünschte Trainingsziel zu erreichen. Ältere Menschen oder stark übergewichtige Personen sind oft mit Walking, Nordic Walking, Radfahren oder Aqua-Fitness gut beraten, da diese Sportarten die Gelenke weniger belasten als Laufen und Joggen. Um sportlichen Überbelastungen vorzubeugen, können Pulsmessgeräte hilfreich sein. Auch sollten die Trainingseinheiten nur langsam gesteigert werden, um Sportverletzungen zu vermeiden.
Was bewirkt Cardio-Training?
Regelmäßiges Training hat vielfältige positive Auswirkungen sowohl auf die körperliche als auch auf die psychische Gesundheit. Hierzu zählen zum Beispiel:
eine erhöhte Lungenkapazität
die Stärkung des Immunsystems
die Senkung des Cholesterinspiegels
eine bessere Gedächtnisleistung und Konzentrationsfähigkeit
einer Verbesserung des Schlafs und der Regenerationsfähigkeit
Kann ich mit Cardio-Training abnehmen?
Neben der verbesserten Ausdauerleistung trägt regelmäßiges Cardio-Training auch zur Fettverbrennung bei. Bei den Trainingsmaßnahmen zur Fettverbrennung liegt der Trainingspuls in einem weit niedrigerem Bereich als beim Training zur Verbesserung der Ausdauerleistung. Dabei gilt die Faustregel: Je höher der Trainingspuls, desto geringer die Fettverbrennung.
/* Custom Archives Functions Go Below this line */
/* Custom Archives Functions Go Above this line */
Elektrotherapie: Was ist das?
Was ist eine Elektrotherapie?
Als Elektrotherapie bezeichnet man die medizinische Anwendung von elektrischem Strom. Hierbei werden vom Arzt beziehungsweise Physiotherapeuten ein oder mehrere Körperteile mit unterschiedlichen Stromformen behandelt. Man unterscheidet zwischen galvanischen, nieder-, mittel- und hochfrequenten Strömen.
Zur Durchführung der Elektrotherapie wird der Storm entweder mithilfe von Elektroden, die auf der Haut aufgeklebt werden, oder mithilfe von Elektroden in einem Wasserbad durch den Körper geleitet.
Die Elektrotherapie darf nur von zugelassenen Therapeuten durchgeführt werden. Auch wenn der Strom immer nur schwach eingesetzt wird, kann er jedoch beim unkontrollierten Einsatz zu Schäden führen. Bei unsachgemäßer Anwendung, zum Beispiel zu hoher Dosierung, kann die Therapie zu Hautschäden führen. Auch Entzündungsprozesse können durch die Behandlung gefördert werden. Nicht angewendet werden darf die Elektrotherapie bei Metallen im Körper des Patienten, akuten Entzündungen, Thrombosen oder offenen Hautstellen.
Arten der Elektrotherapie:
Galvanische Ströme als Gleichstromtherapie bewirken durch die Bewegung elektrisch geladener Teilchen (positive und negative Ionen) eine Schmerzlinderung. Zudem können sie durch eine Förderung der Durchblutung und Steigerung die Heilung unterstützen.
Niederfrequente Reizströme regen Nerven- und Muskelfasern an und veranlassen die Muskulatur, sich zusammenzuziehen. Vor allem bei geschwächter und teilgelähmter Muskulatur kann so die Funktion erhalten und eine Schwächung gemindert werden.
Bei mittelfrequenten Wechselströmen überwiegt je nach Anwendung die schmerzlindernde oder stimulierende Wirkung mit Muskelkontraktion und anschließender Muskelentspannung. Dadurch wird die Durchblutung gefördert, Schwellungen reduziert und die Muskulatur gelockert.
Die Hochfrequenztherapie führt zur Erwärmung des Gewebes, das tief im Körper liegt. Sie wirkt durchblutungsfördernd und schmerzlindernd und fördert die Muskelentspannung.
Bei einem hydroelektrischem Bad dient das Wasser als Träger des Stroms. Der Patient sitzt dafür in speziellen Badewannen mit lauwarmen Wasser, das gleichmäßig mit dem Gleichstrom durchflutet wird.
Was bewirkt eine Elektrotherapie?
Elektrotherapien werden vielfältige positive Eigenschaften zugeschrieben. Dazu zählen unter anderem:
Anregung der Durchblutung
Förderung des Stoffwechsels
Aktivierung der Muskeln
Wärmende Wirkung auf die Haut
Linderung von Schmerzen
Dementsprechend wird die Elektrotherapie bei Schmerzsyndromen am Bewegungsapparat, Muskelverspannungen und Muskelzerrungen, Muskelschwäche und Muskellähmung sowie zum Beispiel bei Inkontinenz oder Lähmung der Beckenbodenmuskulatur eingesetzt. In der Regel ergänzen aktive Übungen die passive Elektrotherapie.
Übernehmen Krankenkassen die Kosten?
Grundsätzlich übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für eine Elektrotherapie, sofern diese ärztlich verordnet wurde und die Maßnahmen zweckmäßig erscheinen.
/* Custom Archives Functions Go Below this line */
/* Custom Archives Functions Go Above this line */
Callanetics: Was ist das?
Was ist Callanetics?
Bei Callanetics handelt es sich um ein spezielles Gymnastikprogramm – eine Mischung aus Gymnastik, Yoga und Ballett, das vor allen Dingen die Problemzonen Bauch, Beine und Po trainieren soll. Zu Beginn der neunziger Jahre war die von der Amerikanerin Callan Pinckney auf der Grundlage ihrer Ballettausbildung entwickelte Gymnastikform weltweit ein großer Trend. Ziel war es, auch Untrainierten in kurzer Zeit zu einer straffen Figur zu verhelfen.
Typisch für die Übungen sind minimale, exakt und langsam ausgeführte Bewegungen, die bis zu 100 Mal wiederholt werden. Hieraus resultiert eine bessere Körperspannung, eine verbesserte Haltung und eine größere Dehnungsfähigkeit. Anfänger sollten die Übungen zunächst 10 bis 20 Mal durchführen und sich langsam auf bis zu 100 Wiederholungen steigern. Besonders effektiv ist die Kombination von Callanetics mit einer Ausdauersportart, zum Beispiel Walken.
Wie läuft das Training ab?
Callanetics kommt ganz ohne Geräte aus und auch Musik ist nicht vorgesehen, da die Übungen nicht in einem bestimmten Rhythmus absolviert werden müssen. Um die Übungen korrekt ausführen zu können, ist es sinnvoll, sich zunächst einer Gruppe anzuschließen und sich von einem Trainer anleiten zu lassen.
Beim klassischen Callanetics-Programm ist keine Aufwärmphase vorgesehen. Daher sollte das Programm um die nötigen Aufwärmelemente ergänzt werden, um das Risiko von Verletzungen zu reduzieren. Für Anfänger ist es sinnvoll, die Wiederholungen Schritt für Schritt zu machen und häufig kleine Pause einzulegen, um eine Überstrapazierung der Muskeln zu vermeiden.
/* Custom Archives Functions Go Below this line */
/* Custom Archives Functions Go Above this line */
Erlebnisdusche: Was ist das?
Was ist eine Erlebnisdusche?
Eine Erlebnisdusche zeichnet sich zum Beispiel durch verschiedene Düfte, Farben und/oder Berieselungsarten aus. Dabei ist frei wählbar, für welchen Duft, welche Farbe und welche Berieselungsart man sich entscheidet.
Ein Beispiel ist die Erlebnisdusche “Tropenregen”: 30 Grad Celsius warmes Wasser symbolisiert den Regen, der Duftstoff Mango erzeugt Frische und das grüne Licht wirkt erholsam.