Infrarot-Wärmekabine: Was ist das?

Was passiert in einer Infrarot-Wärmekabine?

In einer Infrarot-Wärmekabine wird Wärme zur Entspannung und Linderung von Schmerzen eingesetzt. Bereits zu allen Zeiten und in allen Kulturen war den Menschen bewusst, dass Wärme Schmerzen lindern, Verspannungen lösen und den Körper reinigen kann. Praktisch alle Kulturen entwickelten Verfahren, um dem Körper im Ganzen oder nur stellenweise Wärme zuzuführen. Auch zum seelischen Wohlbefinden trägt Wärme bei.

Wie wirkt die Wärme auf den Körper?

Regelmäßig angewandte Infrarot-Wärmeenergie löst eine Reihe von gesundheitlichen Prozessen aus:

  •  Sie wirkt positiv auf die Selbstheilungskraft des Körpers,
  •  erhöht die Widerstandskraft und
  •  sorgt für Entspannung.

Der Körper reagiert auf das Einwirken der Infrarot-Wärme mit der Erweiterung der Gefäße, das führt zu einer besseren Durchblutung. Die erhöhte Blutzirkulation sorgt wiederum für eine verbesserte Versorgung der Zellen und eine erhöhte Herzfrequenz.

Die verstärkte Durchblutung und Erwärmung der Muskulatur lockert Verspannungen oder Reizungen der Gelenke und stärkt damit den gesamten Bewegungsapparat.

Innenansicht einer Infrarot-Wärmekabine

Wie wirkt die Wärme auf die Haut?

Infrarot-Wärme produziert ein hohes Schweißvolumen. Die Wärme dringt in den Körper ein und Schadstoffe werden mit dem Schweiß aus dem Körper geschwemmt. Die anregende Wirkung auf die Schweißdrüsen sorgt für eine intensive Hautreinigung, die verstärkte Durchblutung sorgt für eine verbesserte Elastizität der Hautstruktur und es entsteht eine weiche Haut.

Was muss man in einer Infrarot-Wärmekabine beachten?

Die Temperatur in einer Infrarot-Wärmekabine liegt meistens zwischen 32 und 36 Grad Celsius, die Aufenthaltsdauer beträgt ungefähr 30 Minuten. Nach Beendigung der Wärmebehandlung sollte der Körper fünf Minuten regenerieren. Anschließend ist eine lauwarme Dusche empfehlenswert, um die oberen Hautschichten von den ausgeschwitzten Verunreinigungen zu befreien. Nach der Wärmebehandlung sollte man mindestens einen halben Liter Wasser trinken. Der Verzehr von Obst trägt zur Normalisierung des Kalziumspiegels bei.

Der Aufenthalt in einer Infrarot-Wärmekabine dient in erster Linie der Entspannung von Körper und Geist. Gesundheitsvorsorge und Stärkung der Vitalität stehen dabei im Vordergrund.

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Idogo-Walking: Was ist das?

Was ist Idogo-Walking?

Das Idogo-Walking wurde ursprünglich als Trainingshilfe für Tai-Chi-Schüler entwickelt, sorgt aber inzwischen auch als Walk- und Laufbegleiter Furore. Idogo heißt so viel wie “I do go”, übersetzt: “Ich packe es an, ich schaffe mehr.” Dass der kleine Zauberstab beim Walking viel bringt, ist inzwischen sogar wissenschaftlich erwiesen. Eine Studie am Institut für Präventiv- und Sportmedizin Stuttgart ergab: Wer mit dem Stab walkt, kann seine Atemkapazität um 14 Prozent steigern, und das hilft beim Kalorienverbrennen.

Wie setze ich den Idogo-Stab richtig ein?

Zum Walken oder Laufen nimmt man die beiden kugelförmigen Endstücke ganz entspannt in die Hände. Halten Sie den Stab dabei locker vor dem Körper in Nabelhöhe, Handflächen zeigen nach oben. Wichtig: Lassen Sie die Arme genauso mitschwingen wie beim normalen Walken.

  • Effekt: Die drehende Bewegung der Kugelenden in den Händen aktiviert Akupunkturpunkte und verbessert so die Energiezirkulation. 
  • Arme und Schultern bewegen sich harmonischer und verkrampfen nicht. 
  • Mindestens zwei bis drei mal pro Woche trainieren, am besten je 30 bis 40 Minuten. 
  • Zum Schluss immer Stretchübungen machen – lockert die Muskeln optimal!
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Hot-Stone-Massage: Was ist das?

Hot-Stone-Massage: Was ist das?

Einfach zusammengefasst: Bei einer Hot-Stone-Massage, zu deutsch Warmsteinmassage, wird eine Massageform mit aufgeheizten Steinen verstanden. Die Steine werden vor der Massage in einem Wasserbad erwärmt und auf den Körper des zu Behandelnden gelegt. Durch die Wärme des Gesteins entspannen sich die Muskeln.

Ursprung der Hot-Stone-Massage

Bereits 2000 Jahre vor Christus wurden in China heiße Steine verwendet, um müde Muskeln wieder fit zu bekommen. Diese wurden nach der traditionellen chinesischen Medizin entlang der Meridiane eingesetzt, um so die Körperfunktionen ins Gleichgewicht zu bringen. Auch indianische und hawaiianische Schamanen nutzten die warmen Steine zur Behandlung von Kranken.

Welche Steine verwendet man bei der Massage?

Basis einer Hot-Stone-Massage sind die in sechzig Grad heißem Wasser aufgeheizten Steine. Die verwendete Gesteinsart ist der Basaltstein, der aufgrund seines vulkanischen Ursprungs die Wärme am besten speichern kann.

Wie läuft die Massage ab?

Die eigentliche Hot-Stone-Massage dauert zwischen sechzig und neunzig Minuten. Danach sollte eine Ruhepause von ungefähr sechzig Minuten eingehalten werden.

Zu Beginn der Massage legt sich der zu Behandelnde auf einige bereits erwärmte Basaltsteine, um die Muskulatur zu lockern und auf die Behandlung vorzubereiten. Mit einem Pinsel werden zunächst die Meridianen-Energielinien mit warmem Kräuteröl entlang der Wirbelsäule bis zu den Füßen nachgezogen. Danach werden bis zu vierzig erwärmte Steine entlang der Energielinien aufgelegt. Durch das Auflegen der Steine soll schon vor Beginn der Massage genügend Wärme an den Körper abgegeben werden, um auch tiefere Regionen zu lockern und somit zur Entspannung beizutragen. Die Wärme beschleunigt die Blutzirkulation und sorgt damit für eine verstärkte Versorgung der Zellen mit Sauerstoff.

Weitere Steine benutzt man zum massieren. Der Therapeut beginnt dabei am Kopf und massiert weiter in Richtung Arme, Brust sowie Bauch.

Eine zweite Möglichkeit besteht darin, eine Vibration zu erzeugen. Der Therapeut schlägt dabei leicht mit einem Stein auf einen bereits auf dem Körper liegenden Stein. Dies soll tieferliegende Verspannungen lösen.

Zum Ende der Hot-Stone-Massage kann auch eine Anwendung mit kühlen Steinen erfolgen. Durch die Wirkung von Kältereizen wird die Durchblutung und der Stoffwechsel angeregt.

Drei schwarze, rundlicher Steine liegen während einer Hot-Stone-Massage auf dem Rücken einer Frau und eines Mannes
Ein Mann wird massiert und auf seinem Rücken liegen vier schwarze, rundliche Basaltsteine

Wie wirkt eine Hot-Stone-Massage?

Eine Hot-Stone-Massage hat vor allem eine entspannende Wirkung. Zugleich hat sie jedoch noch weitere positive Einflüsse auf die unterschiedlichen Körperpartien. Dazu gehören:

  • eine Verbesserung der Durchblutung 
  • Anregung des Stoffwechsels
  • Lockerung der Muskulatur
  • Tiefenentspannung
  • Vitalisierung des gesamten Organismus
  • Anregung des Lymphflusses
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Honigmassage: Was ist das?

Woher kommt die Honigmassage?

Die Honigmassage ist ein ganzheitliches Naturheilverfahren, das als Heilmassage, therapeutisch und zur Entgiftung, eingesetzt wird. Schon die alten Ägypter wussten um die Heilkraft des Honigs und auch bei den Frauen im Orient war Honig ein beliebtes Schönheitsmittel. Der Teint wurde durch den Honig zart, rein und weich. Der Ursprung der Honigmassage selbst ist allerdings in Tibet und in Russland zu finden.

Was ist der Unterschied zu einer klassischen Massage?

Bei der Behandlung mit Honig handelt es sich um eine Bindegewebs- und Faszien-Behandlung. Es wird ausschließlich mit einer Zupf- und Ziehtechnik behandelt und sie kann sehr angenehm bis leicht schmerzhaft sein. Klassische Massagegriffe werden dabei nicht angewendet.

Was bewirkt die Honigmassage?

Durch die Zupftechnik werden Verklebungen unter der Haut gelöst sowie die Durchblutung kräftig angeregt. Alte, abgestorbene Zellen lösen sich. Der gesamte Organismus wird entgiftet und gestärkt. Energieblockaden werden durch die Behandlung entknotet.

Damit wird der Rückenbereich bis hin zum Schultergürtel behandelt. Aber auch bei der Cellulite-Behandlung an den Oberschenkeln hat sich der Honig bewährt.

Honigmassage: Honig wird mit einem Löffel auf dem Rücken einer Frau verteilt

Welche Wirkungen hat die Behandlung?

Bei einer Honigmassage entfaltet der Honig seine natürliche Wirkung als Antiseptikum, Vitaminspender und Heilungsbeschleuniger. Im Laufe der Massage verändert sich die Farbe und die Konsistenz des Honigs und gibt dem Therapeuten so Aufschluss über die Wirkung und die Verfassung des Gastes. Dabei gilt: Je reiner und natürlicher der Honig ist, desto besser.

Eine Honigmassage wirkt:

  • schmerzlindernd bei Arthrose und rheumatischen Erkrankungen,
  • löst Verspannungen speziell im Schulter und Rückenbereich,
  • regt die Durchblutung an und stärkt somit das Herz-Kreislaufsystem.
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Hamam: Was ist das?

Was ist ein Hamam?

Das Hamam ist ein traditionelles türkisches Dampfbad, das sowohl der körperlichen Reinigung, als auch der Reinigung des Geistes dient. Die Tradition des Hamam reicht bis ins Mittelalter zurück und entstand durch eine Vermischung der römischen, türkischen und byzantinischen Badekultur. Zunächst war der Besuch des Hamam nur hochgestellten Persönlichkeiten vorbehalten. Das strenge Reinlichkeitsgebot des Islam förderte jedoch die Entstehung von öffentlichen Bädern, die jedem zugänglich waren. Daher fand man Hamams oft in der Nähe von Moscheen. Dabei wurde strikt darauf geachtet, dass sich beide Geschlechter bei den Entspannungs- und Badezeremonien nicht störten.

Der Besuch des Hamam diente allerdings nicht nur der Reinlichkeit, sondern hatte schon damals auch eine soziale Komponente. Es war eine Stätte der Begegnung, der Erholung und der kosmetischen Pflege, wo man Geschäfte tätigen, Heiratsabsprachen treffen oder einfach nur entspannen und seine Anwendungen genießen konnte. Heute ist der religiöse Aspekt des Hamam in den Hintergrund getreten und das Hamam hat sich als eine Oase der Ruhe und Entspannung etabliert.

Blick auf ein schön gestaltetes Hamam mit Wasserbecken und bunten Mosaikfliesen

Wie läuft die Badezeremonie ab?

Die Hamam-Zeremonie findet in drei unterschiedlich temperierten Räumen statt. Dabei dient der erste Raum, sogunmalik oder camekan, als Umkleideraum. Dort wird die Alltagskleidung gegen ein Wickeltuch, das sogenannte Pestemal, getauscht. Nach dem Umkleiden geht es zunächst unter die Dusche, um dort den Staub des Tages abzuwaschen. Danach folgt der Gang in das Dampfbad. Bei einer Raumtemperatur von 50 bis 60 Grad Celsius

  • entspannen sich die Muskeln, 
  • die Poren der Haut öffnen sich und
  • der Wasserdampf reinigt die Atemwege.

Im Dampfzimmer, sicaklil oder hararet, befindet sich ein großer Marmorstein, auch Nabelstein genannt, der von unten aufgewärmt wird. Auf dem Nabelstein wird der Besucher bei Temperaturen zwischen 40 und 50 Grad Celsius zum Schwitzen gebracht. Anschließend wird der Körper vom Badeknecht, dem sogenannten Telak, mit einem Wasch- und Peelinghandschuh, dem Kese, abgerieben. Der Kese besteht in der Regel aus Ziegenhaar und die Massage wirkt wie ein Ganzkörper-Peeling. Durch eine spezielle Bewegungstechnik werden dabei

  • Hautschuppen und Porenablagerungen entfernt,
  • Muskeln und Sehnen gedehnt und
  • das Bindegewebe durchblutet.

Zwischendurch erfolgen immer wieder warme Wassergüsse.

Im Anschluss an diese Reinigungsmassage wird eine sehr entspannende Seifenschaummassage durchgeführt. Dabei wird der Körper vollständig mit einer duftenden Seife eingeschäumt und vom Hamam-Meister durchmassiert. Nach der Seifenschaummassage erfolgen wieder einige Wassergüsse, um den Schaum abzuspülen. Abschließend wird der Kreislauf durch einige kalte Güsse wieder stabilisiert.

Nach dieser Behandlung begibt sich der Besucher in den Kälteraum, sogukluk, in dem er sich bei einem traditionell gebrauten Tee abkühlen und entspannen kann.

Die Anwendungen im Hamam werden übrigens streng nach Geschlechtern getrennt. Oft gibt es eine Abteilung ausschließlich für Männer und einen Bereich, der den Frauen vorbehalten ist. Entsprechend werden die Frauen von weiblichen und die Männer von männlichen Behandlern betreut.

Junge Frau liegt auf Stein und erhält Seifenschaummassage im Hamam

Für wen ist ein Hamam-Besuch geeignet?

Grundsätzlich ist der Besuch eines Hamams für alle geeignet, die auch keine Probleme mit einem Saunabesuch haben. Nicht empfehlenswert oder nur nach Rücksprache mit einem Arzt ist ein Besuch im Hamam für Menschen mit

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen,
  • Thrombosen,
  • Krampfadern,
  • akuten Infektionen,
  • Entzündungen der Haut oder der oberen Atemwege.

Was muss ich beachten?

Für einen Besuch im Hamam sollte man sich mindestens drei Stunden Zeit nehmen. Durch die niedrigen Temperaturen des türkischen Dampfbades ist ein Aufenthalt im Hamam schonender als ein Besuch in der Sauna. Prinzipiell sollten Hamam-Behandlungen nicht öfter als zweimal im Monat durchgeführt werden, da die Haut Zeit braucht, um sich vom Peeling mit dem rauen Kese zu regenerieren.

Was muss ich mitbringen?

Für einen Besuch im Hamam kann man seine Saunautensilien mitbringen:

  • Handtücher
  • Bademantel
  • Badeschuhe 
  • Duschzeug
  • Eventuell Badeanzug, Bikini oder das eigene Pestemal

Dürfen auch Schwangere ins Hamam?

Das Hamam ist eine Alternative zur Finnischen Sauna, die durch ihre hohen Temperaturen eventuell belastend für den Kreislauf von Schwangeren sein kann. Im Hamam liegen die Temperaturen zwischen 40 und 60 Grad Celsius. Im türkischen und arabischen Raum besuchen die Frauen bis circa vier Wochen vor der Entbindung ein Hamam, um sich durch Entspannung auf die Geburt vorzubereiten. Die Massagen werden im Sitzen durchgeführt und im Anschluss an die Anwendungen wird kein schwarzer Tee gereicht. Um ganz sicher zu sein, sollte Sie jedoch vor dem Besuch eines Hamams mit Ihrem Frauenarzt sprechen.

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Ganzkörpermassage: Was ist das?

Was ist eine Ganzkörpermassage?

Der Begriff Ganzkörpermassage beschreibt nicht nur eine spezielle Massageform. Er ist vielmehr der Überbegriff für unterschiedliche Arten von Massagen, die den gesamten Körper umfassen. Einzig der Intimbereich wird hierbei außen vorgelassen. Neben der Ganzkörpermassage gibt es auch Teilkörpermassagen. Hier steht die Behandlung einzelner Körperteile im Fokus, wie Rücken, Schultern, Nacken, Füße, Kopf oder Gesicht. 

Die Gründe für eine Ganzkörpermassage sind vielfältig. Manchmal sind es Schmerzen in einzelnen Körperpartien, manchmal chronische Beschwerden und manchmal ist es der Wunsch nach ganzheitlicher Entspannung. Durch die Lockerung verspannter Muskeln gelingt oft auch mentale und geistige Entspannung. Der Grund: Körper, Geist und Seele sind dem ganzheitlichen Verständnis nach miteinander verbunden und beeinflussen sich gegenseitig. 

Wie wirkt die Massage?

Massagen haben neben der Lockerung der Muskulatur weitere wohltuende Wirkungen auf den ganzen Organismus. Positive Effekte hierbei sind:

  • Förderung der Durchblutung
  • Lösen von Muskelverspannungen
  • Stärkung des Immunsystems
  • Reduzierung von Stress
  • Senkung von Blutdruck und Puls
  • Lösen von Verklebungen im Bindegewebe
  • Verbesserte Wundheilung
  • Linderung von Schmerzen
  • Verbesserter Stoffwechseln in den Zellen
  • Entspannung

Manchmal werden die Massagen auch vom Arzt verschrieben und die Kosten von der Krankenkasse übernommen. Dies ist der Fall, wenn körperliche Beschwerden vorliegen, die durch eine Massage nachweislich gelindert werden können. Das sind in der Regel Verspannungen, Schmerzen oder eine Beeinträchtigung der Muskulatur oder des Skeletts. Es gibt jedoch auch Erkrankungen, bei denen eine Massage vermieden werden sollte. Dazu gehören beispielsweise akute Infekte oder eine Thrombose. 

Was wird für eine Ganzkörpermassage benötigt?

Der Masseur wählt für die verschiedenen Massagen zwischen unterschiedlichen Massage-Ölen, die es ihm ermöglichen, die Massagegriffe fließend und angenehm durchzuführen. Die Öle sind oft mit ätherischen Zusätzen angereichert, die die wohltuende Wirkung auf den Körper unterstützen. Je nach Massageart werden zudem weitere Hilfsmittel, wie Bälle oder Stäbe, genutzt. Führten früher ausschließlich Ärzten Massagen durch, gehört dies heute zu den Aufgaben von Masseuren und Physiotherapeuten

Wie läuft die Massage ab?

Der Ablauf einer Ganzkörpermassage lässt sich nicht pauschalisieren. Diese kann somit immer – je nach Therapeut und Art der Massage – variieren. Nach der Begrüßung und einem kurzen Gespräch zum Ablauf und der Abfrage der Indikationen nimmt der Gast auf der Massageliege platz. Dabei ist der zu Massierende entweder komplett entkleidet oder trägt je nach Belieben noch eine Unterhose. Während der Massage wird der Intimbereich zudem mit einem Handtuch bedeckt, in der Regel außerdem weitere Körperpartien, die in dem Moment nicht massiert werden. Das Wichtigste ist, dass der Gast sich gut betreut und rundum wohl fühlt. Dazu gehören auch die Anpassung der Zimmertemperatur sowie die Atmosphäre im Raum. 

Der Masseur beginnt die Ganzkörpermassage meist am Rücken. Hierfür nutzt er erwärmtes Öl, damit die Hände sanft über die Haut gleiten können. Darauf folgen die Arme und Beine. Je nach Massageart findet auch eine Reflexonenmassage der Hände und Füße sowie des Kopfes statt.

Im Anschluss dreht sich der Gast auf den Rücken und die Massage der Beine beginnt. Die Bauchpartie wird in der Regel durch leichte Streichungen massiert. Auch eine Behandlung der Brustmuskulatur findet in vielen Fällen statt. Die Arme werden mit Ausstreichungen bedacht und für die Oberarme intensivere Massagegriffe angewandt. Bei einigen Massagen findet zudem eine Massage von Kopf und Gesicht statt. Abschließend streicht der Masseur die rechte und dann die linke Körperhälfte aus.

Frau auf Liege erhält Ganzkörpermassage

Welche Massage-Techniken gibt es?

Bei einer Ganzkörpermassage können ganz unterschiedliche Techniken angewandt werden. Dazu gehören folgende Handgriffe: 

  • Kneten
  • Streichen
  • Drücken
  • Klopfen
  • Reiben
  • Vibrieren
  • Erschüttern
  • Schütteln
  • Hacken
  • Klatschen

Verschiedene Arten der Ganzkörpermassage

Keine Ganzkörpermassage gleicht der anderen. Im Verlauf der Jahre haben sich unterschiedlichste Massagearten in aller Welt entwickelt, die alle eine unterschiedliche Entstehungsgeschichte aufweisen und aus verschiedenen Gründen entstanden sind. Ob als Teil eines ganzheitlichen Lebenskonzepts, zur Gesunderhaltung oder zur Behebung von körperlichen Beschwerden: Das Wissen über die unterschiedlichen Arten von Ganzkörpermassagen und deren zielgerichteten Einsatz bietet eine gute Grundlage, um Massagemethoden für jede Beschwerde zu finden. Bekannte Ganzkörpermassagen sind unter anderem:

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Feldenkrais: Was ist das?

Was ist die Feldenkrais-Methode?

Die Feldenkrais-Methode ist ein bewegungspädagogisches Konzept, mit dem sich unter anderem Bewegungs- und Haltungsstörungen korrigieren lassen. Moshe Feldenkrais (1904-1984), Entwickler der Methode, war Physiker und begeisterter Judo-Anhänger. Eine Verletzung am Knie, die sich nicht besserte, veranlasste ihn, sich selbst genau zu beobachten und sein Gespür für Bewegungsabläufe zu verfeinern. Er brachte sich so selbst eine Form des Gehens bei, die es ihm erlaubte, sich schmerzfrei zu bewegen.

Moshe Feldenkrais legte Wert auf die Feststellung, dass es sich bei der von ihm entwickelten Methode nicht um ein Therapieverfahren handelt, mit dem Krankheiten vorgebeugt oder behandelt werden können. Ziel der Methode ist vielmehr eine allgemeine Verbesserung der Lebensqualität. Das Bewusstsein für den Umgang mit sich selbst soll gestärkt werden – wenn dabei eine Verbesserung von Krankheitssymptomen auftritt, so ist dies nur ein positiver Nebeneffekt. Diesem Konzept entsprechend ist die Feldenkrais-Methode keine Behandlung, sondern Unterricht.

Wie läuft eine Unterrichtsstunde ab?

Im Allgemeinen wird mit Einzelsitzungen begonnen. Dabei ist der Schüler passiv und der Lehrer führt die Bewegungen an ihm durch. In der Gruppenarbeit soll der Schüler die Bewegungen aktiv selber ausführen. Dabei ist das Ziel nicht eine schöne, sondern eine bewusste Bewegung. Um einen dauerhaften Erfolg zu erzielen, ist es notwendig, dass jeder Schüler nach der anfänglichen Anleitung die Übungen allein weiter praktiziert.

Übungen im Rahmen der Feldenkrais-Therapie

Wobei hilft die Feldenkrais-Methode?

Die Feldenkrais-Methode hat vielfältige Einsatzgebiete. Zuerst tritt eine Verbesserung der Bewegungsabläufe ein. Insbesondere wird die Methode daher bei Bewegungseinschränkungen und Schmerzen praktiziert. Allgemein führt sie zu einer besseren Haltung und Koordination. Ein weiterer unmittelbarer Effekt ist Entspannung und Stressabbau. Auf einer indirekteren Ebene liegen die Wirkung für die Persönlichkeitsentwicklung und das emotionale Wohlbefinden. Hier sind unter anderem ein verbessertes Lernvermögen, gesteigertes Selbstbewusstsein und Selbstakzeptanz zu nennen. Allgemein stellt sich mehr Beweglichkeit in körperlicher, geistiger und seelischer Hinsicht ein.

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Fußreflexzonenmassage: Was ist das?

Was ist eine Fußreflexzonenmassage?

Die Fußreflexzonenmassage ist eine Form der Reflexzonenmassage mit Konzentration auf die Füße. Hierbei werden die Reflexzonen an Fußsohle, Zehen und Fußrücken massiert und stimuliert.

Wie wirkt die Massage?

Es wir dangenommen, dass die Fußreflexzonen mithilfe der Reizleitung von Nervenbahnen in Verbindung mit bestimmten Organen stehen. Das heißt, die Fußreflexzonen spiegeln den gesamten Körper wider. Das bedeutet, jedes Organ und Körperteil wird von einer Zone an den Füßen repräsentiert. Die Unterteilung der Füße in achtundsechzig Zonen wurde in den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts von Eunice Ingham vorgenommen. Sie entwickelte eine komplette Landkarte des menschlichen Organismus in verkleinerter Abbildung auf den Füßen.

Wie genau eine Fußreflexzonenmassage wirkt, konnte bisher wissenschaftlich noch nicht nachgewiesen werden. Die Wirkung wird vor allem durch Beobachtung und Erfahrung bestätigt. Auch wenn diese Massage sehr hilfreich sein kann, so wird sie aufgrund der fehlenden Belege eher zu den Wellnessmassagen gezählt.

Physiotherapeutin macht Fußreflexzonenmassage

Wann ist eine Fußreflexzonenmassage sinnvoll?

Fußreflexzonenmassagen kommen vielfältig zum Einsatz. Ihre Wirkung hängt jedoch auch von der Erfahrung und Kompetenz des Masseurs ab. So kann die Massage zum Beispiel bei

  •  Stress
  •  Schmerzzuständen
  •  geschwächter Herz- Kreislauffunktion oder bei
  •  Entzündungen

 helfen.

Es gibt aber auch Indikationen, bei denen eine Fußreflexzonenmassage nicht angewandt werden darf. Hierzu zählen zum Beispiel

  •  Psychosen
  •  entzündete Venen oder Lymphgefäße und
  •  fiebrige Infektionskrankheiten.

Auch in der Schwangerschaft ist von einer Fußreflexzonenmassage abzuraten, da sie frühzeitig Wehen auslösen kann.

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Fünf Tibeter: Was ist das?

Was sind die Fünf Tibeter?

Der Name “Fünf Tibeter” steht für eine Abfolge von fünf Körperübungen, die Körper und Geist gesund halten sollen. Die Übungen heißen: der Kreisel, die Kerze, der Halbmond, die Brücke und der Berg. Bei den Übungen handelt sich um eine Kombination aus Gymnastik und yogaähnlichen Elementen, ergänzt um eine spezielle Atemtechnik. Das Ziel der Fünf Tibeter ist es, die Gesundheit und Vitalität eines jeden Menschen zu verbessern, wobei körperliches und geistiges Wohlbefinden gleichermaßen berücksichtigt werden sollen. Nach der traditionellen Vorstellung ermöglichen es die Übungen, das eigene Energiereservoir zu regenerieren und die Kräfte, die im täglichen Leben oft verlorengehen, wieder zu erlangen.

Woher kommt der Name?

Zum ersten Mal wurde die Abfolge der Fünf Tibeter in einem wahrscheinlich 1939 erschienenem Buch beschrieben, dass der amerikanische Weltenbummler Peter Kelder verfasst haben soll. Demnach praktizieren tibetische Mönche die Übungen seit Jahrhunderten. Nachweisbar ist die Erwähnung jedoch nur in einer Neuauflage von Harry R. Lynn aus dem Jahr 1989. Darin wird die Reise des pensionierten Offiziers Colonel Bradley beschrieben, der auf der Suche nach der ewigen Jugend einige Zeit in einem Kloster im Himalaya verbringt. Einige Jahre später kehrt er deutlich verjüngt zurück und führt dies auf spezielle Riten und Übungen zurück, deren Anwendung ihm zur Verjüngung von Körper und Geist verholfen haben sollen. Trotz des angeblichen Ursprungs der Fünf Tibeter in Tibet sind diese traditionellen Übungen in Tibet jedoch völlig unbekannt.

Wie oft sollen die Fünf Tibeter wiederholt werden?

Die Ausführung der Fünf Tibeter-Übungen ist relativ unkompliziert. Wichtig ist die tägliche Praxis. Diese beginnt mit jeweils drei Wiederholungen pro Übung, deren Anzahl von Woche zu Woche gesteigert werden sollte, bis eine Frequenz von einundzwanzig Wiederholungen pro Übung erreicht wird. Diese Anzahl sollte nicht mehr überschritten werden. Bei der Ausführung von 21 Wiederholungen dauern die Übungen insgesamt rund 15 Minuten. Immer mehr Menschen praktizieren die Fünf Tibeter-Übungen aufgrund von Empfehlungen von Ärzten, Fitnesscentern und Wellnesshoteliers.

Da die Durchführung der Fünf Tibeter energetisierend wirkt, wird empfohlen, diese nicht gegen Abend durchzuführen.

Junge Frau praktiziert im Park eine Fünf-Tibeter-Übung

Was bewirken die Übungen?

Bei regelmäßiger Durchführung erleben Übende zahlreiche positive Wirkungen. Dazu gehören:

  • Training von Muskeln, Sehnen und Gelenken
  • Aktivierung von Stoffwechselprozessen
  • Balance des Hormonhaushalts
  • Stärkung des Immunsystems
  • Stabilisierung des Nervensystems
  • Anregung der Entgiftung des Körpers
  • Tiefenentspannende Effekte
  • Stärkung der Flexibilität
  • Fokussierung auf den Atem

Die Fünf-Tibeter-Übungen im Überblick:

Bei der Ausführung der Übungen spielt der Atemrhythmus eine entscheidende Rollen. An ihm orientieren sich die verschiedenen Übungen, die alle dem Hatha-Yoga entstammen.

Der Kreisel

Bei der Übung “Der Kreisel” werden die Füße hüftbreit aufgestellt. Die ausführende Person steht aufrecht, aber mit leicht gebeugten Knien auf dem Boden. Die Arme werden waagerecht auf Höhe der Schultern ausgestreckt. Die Ellenbogen zeigen dabei nach hinten und die Handflächen nach unten. Jetzt dreht sich die Person um die eigene Achse und zählt dabei ihre Umdrehungen.

Die Kerze

Die ausführende Person liegt für diese Übung flach auf dem Rücken, die Arme sind eng und parallel am Körper positioniert. Das Kinn wird Richtung Brustbein bewegt, während beim Einatmen entweder ein Bein oder beide Beine senkrecht in die Luft gestreckt werden. Parallel zur Ausatmung bewegen sich Kopf und Bein wieder langsam hinab, bis sich die ausführende Person in der Startposition befindet. Entscheidet man sich für das Anheben eines Beines, so ist es wichtig, nach der Hälfte der Übungen das Bein zu wechseln. Der Rücken muss währen der gesamten Übung flach am Boden liegen.

Der Halbmond

Bei der dritten Übung der Fünf Tibeter kniet der Übende beckenbreit auf dem Boden und hält den Oberkörper gerade in der Luft. Dann schiebt er seine Hüfte nach vorne, lässt zugleich während des Einatmens die Schultern nach hinten kreisen und geht ins Hohlkreuz. Nun versuch er, mit seinen Händen die hinter ihm liegenden Füße zu berühren. Der Kopf sollte dabei soweit wie möglich in den Nacken gelegt werden. Im Anschluss kommt er langsam in die Startposition zurück

Die Brücke         

Die ausführende Person setzt sich mit aufgerichtetem Oberkörper und gestreckten Beinen auf den Boden. Die Hände werden neben der Hüfte abgestützt, dann wird beim Einatmen der Kopf langsam nach hinten abgesenkt. Die Knie werden gebeugt, das Gesäß und der Oberkörper angehoben. Die Arme sollen bei dieser Übung gerade bleiben. Der Brustkorb, die Hüfte sowie die Knie sollen in einer waagerechten Linie positioniert werden. Diese Stellung in Brückenform im Idealfall kurz halten und erneut mit der Ausatmung zurück in die Startposition gehen.

Der Berg

Die Fünf Tibeter-Übung “Der Berg” beginnt in der Bauchlage. Die Hände werden dabei schulterbreit in Brusthöhe neben dem Körpers positioniert, die Füße werden zugleich hüftbreit ausgestreckt. Die ausführende Person streckt ihre Arme durch, geht ins Hohlkreuz und legt ihren Kopf wieder in den Nacken. Beim Einatmen lösen sich das Becken und das Gesäß vom Boden und werden nach oben bewegt. Zugleich streckt die Person die Beine durch und lässt die Fersen zugleich den Bodenkontakt halten. Das Kinn soll zugleich Richtung Brustkorb gezogen werden, der Rücken muss gestreckt gehalten werden. Während des Ausatmen muss der Übende wieder in die Startposition zurückkehren.

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Finnische Sauna: Was ist das?

Was ist eine Finnische Sauna?

Der Begriff Sauna kommt aus der finnischen Sprache und bedeutet “Raum aus Holz”, denn in Finnland findet man Saunen häufig in Blockhütten. Die Finnische Sauna gehört zu den traditionellsten Formen des Schwitzens. Auch heute findet man noch in fast jedem Privathaushalt Finnlands eine Sauna.

Bereits in der Steinzeit gab es in Ostasien Schwitzbäder, in denen mit heißen Steinen ein Heißluftbad erzeugt wurde. Über den Weg durch Kleinasien fand das Steinschwitzbad seinen Weg nach Skandinavien und in den Mittelmeerraum Dabei veränderte sich die traditionelle Form des Schwitzbades. Es entstanden beispielsweise die traditionelle skandinavische Sauna, das türkische Hamam und in Russland die Banja.

Wie warm ist die Finnische Sauna?

Bei der Finnischen Sauna liegt die Raumtemperatur zwischen 80 und 90 Grad Celsius. Dabei ist die Luftfeuchtigkeit mit zehn bis dreißig Prozent eher gering. Vor dem Saunagang wird der Körper gründlich gereinigt, sollte aber vor der ersten Hitzephase wieder trocken sein, da die Feuchtigkeit auf der Haut das Schwitzen beeinträchtigen kann. 

Wie läuft der Saunagang ab?

Ein Saunagang sollte die Dauer von acht bis fünfzehn Minuten nicht überschreiten. Die Aufenthaltsdauer in der Sauna hängt jedoch vom individuellen Wohlbefinden ab. Mit Aufgüssen, die unterschiedlich aromatisiert sein können, wird die Luft befeuchtet und der Hitzeeffekt kurzfristig gesteigert.

Nach dem ersten Saunagang sollte man kurz an die frische Luft gehen, um die Sauerstoffversorgung zu erhöhen sowie Haut und Atemwege abzukühlen. Anschließend wird der Körper von den Füßen bis hin zum Herzen kalt abgeduscht. Zusätzlich kann man anschließend ins Tauchbecken gehen. Nach der Abkühlung folgt eine Ruhephase, die mindestens so lange dauern sollte wie der Aufenthalt in der Sauna.

In der Regel werden zwei bis drei Saunagänge absolviert. Da der Körper durch das Schwitzen viel Flüssigkeit verliert, ist es wichtig, viele mineralreiche Getränke zu sich zu nehmen.

Blick auf eine Finnische Sauna mit Panoramafenster

Lesetipp: Was muss ich in die Sauna mitnehmen? Darf ich vor dem Saunagang essen? Und muss ich in der Sauna eigentlich nackt sein? Diese Fragen und mehr beantworten wir unserem großen Sauna-Knigge. Jetzt lesen!
Ab in die Sauna: 11 Dinge, die Sie wissen und beachten sollten

Wie wirkt ein Saunabesuch?

Ein Saunabesuch in der Finnischen Sauna hat positive Effekte auf das Wohlbefinden. Dazu zählen:

  • Anregung des Stoffwechsels
  • Stärkung des Immunsystems 
  • Entspannung der Muskulatur
  • Aktivierung der Abwehrzellen
  • Erweiterung der Blutgefäße
  • Erhöhung der Herzfrequenz

Bei Infektionen, Krampfaderleiden oder Herz-Kreislauf-Problemen sollte auf einen Saunabesuch verzichtet werden.

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