Das aus dem Japanischen stammende Wort „Reiki“ (im Westen „Ree Ki“ ausgesprochen) wird häufig übersetzt mit „universelle Lebensenergie“. Reiki ist eine sehr alte Heilmethode, die schon vor mehr als 2.500 Jahren in alten Sanskrit-Sutras erwähnt wird. Wiederentdeckt wurde die Methode im 19. Jahrhundert von Dr. Mikao Usui. Seither wird auch vom Usui-System des Reiki gesprochen. Es beruht auf der Vorstellung, dass universelle Lebensenergie von einem Menschen auf den anderen durch einfaches Handauflegen übertragen werden kann. Reiki wird als eine kosmische, das Universum durchströmende Energie bezeichnet. Diese Vorstellung einer universellen Energie ist in vielen Kulturen bekannt. Im Christentum zum Beispiel als „Heiliger Geist“, bei den Ägyptern als „Ka“ und bei Hippokrates als „Heilkraft der Natur“.
Wie wirkt Reiki?
Reiki soll Körper und Geist in Einklang bringen. Gemäß der Reiki-Lehre wirkt es auf der körperlichen, geistigen, emotionalen und seelischen Ebene und soll dadurch die Selbstheilungfördern. Reiki geht davon aus, dass entlang der vorderen Körpermitte sieben Engergiezentren – die sogenannten Chakren – liegen. Durch das Auflegen der Hände wird die Lebensenergie weitergegeben und der gestörte Energiefluss wieder aktiviert. Da der Reiki-Gebende sich nur als Kanal für diese Energie versteht, wird ihm keine Kraft entzogen, sondern auch er soll gestärkt aus der Behandlung hervorgehen. Dabei erzeugt Reiki wie eine Massage oder autogenes Training eine tiefe Entspannung im Körper des Behandelten.
Wie läuft die Behandlung ab?
Bei einer Reiki-Behandlung liegt der Patient bekleidet auf einer Matte. Dabei legt ihm der Behandelnde die Hand auf die Stirn, um sich auf ihn einzustellen. Um die Chakren mit Energie zu versorgen, werden anschließend auch Kopf, Hals, Brustkorb, Schultern, Hüfte und unterer Rücken berührt. Laut Dr. Usui ist die Energie des Reiki weitgehend autonom: Es soll bei der Heil-Behandlung automatisch dorthin fließen, wo es gebraucht wird und auch dann wirken, wenn der Behandelte selbst nicht daran glaubt. Zugleich ist Reiki an keine Religion oder Glauben gebunden, so dass jeder Mensch es unabhängig von seiner Weltanschauung erlernen kann. Wissenschaftliche Belege für die Wirksamkeit von Reiki gibt es bisher jedoch nicht.
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Sanarium: Was ist das?
Was ist ein Sanarium?
Das Sanarium ist eine Abwandlung der traditionellen finnischen Sauna. Sie lässt sich zwischen der klassisch heißen und trockenen Sauna sowie den Dampfbädern einordnen. Sanarium ist eine geschützte Marke der Firma Klafs. Sie steht für ein besonderes Saunamodell, auf das die Firma einen Patent angemeldet hat. Umgangssprachlich werden die Begriffe Sanarium und Biosauna oft synonym verwendet.
Wie funktioniert ein Sanarium?
Das Sanarium kann als eine „sanfte“ Niedertemperatur-Sauna mit circa 50 Prozent Luftfeuchtigkeit und Temperaturen um circa 60 Grad Celsius beschrieben werden. Aus diesem Grund ist sie auch insbesondere für Saunaanfänger geeignet. Der Aufenthalt wird außerdem von Menschen vertragen, denen die klassische Sauna nicht gut bekommt. Aufgüsse mit verschiedenen ätherischen Ölen und Aromen unterstützen das Wohlgefühl während des Besuchs. Außerdem wird häufig die Farblichttherapie eingesetzt, die mithilfe der Kraft der Farben das Wohlbefinden zusätzlich positiv beeinflusst.
Wie lange ins Sanarium?
Die Aufenthaltsdauer im Saunarium sollte nicht länger als 30 Minuten betragen.
Was bewirkt ein Aufenthalt?
Ein Besuch des Sanariums hat zahlreiche positive Wirkungen auf den gesamten Körper. So fördert die Wärme die Mobilität von Muskeln und Gelenken, stärkt das Immunsystem und wirkt entspannend auf Lunge und Bronchien. Außerdem senkt das besondere Klima in der Sauna den Blutdruck und pflegt die Haut. So reinigt ein Besuch die Haut, speichert Feuchtigkeit besser und unterstützt die Aufnahme von Mineral- und Nährstoffen.
Weitere Vorzüge, die sich beim Besuch eines Sanariums ergeben:
entspannende Wirkung
Stärkung des Immunsystems
Regeneration des Körpers
Verbesserung des Hautbilds
Kräftigung des Kreislaufs
Durch die für eine Sauna milden Bedingungen haben Auszeiten im Sanarium nicht nur präventivegesundheitliche Vorteile, sondern eignen sich auch zur Verbesserung unterschiedlicher Erkrankungen. Dazu zählen:
Stoffwechselstörungen
Störungen der Durchblutung
Chronische Rückenschmerzen
Verspannung der Muskulatur
Beschwerden desHerz-Kreislauf-Systems
Es gibt jedoch auch körperliche Erkrankungen, bei denen ein Besuch des Sanariums vermieden werden sollte. Zu diesen gehören:
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Rosinenübung: Was ist das?
Was ist die Rosinenübung?
Die sogenannte Rosinenübung ist eine der bekanntesten, wenn nicht sogar DIE bekannteste Achtsamkeits-Übung. Bei der kleinen Ess-Meditation wird eine Rosine oder ein anderes Lebensmittel, wie beispielsweise eine Cranberry oder Nuss, ganz bewusst mit allen Sinnen wahrgenommen. Dabei geht es darum, sich die Gedanken und Gefühle in einem Augenblick bewusst zu machen und diese zu beobachten ohne sie zu verändern oder einzugreifen. Außerdem zeigt die Rosinenübung, dass Meditation nicht im Schneidersitz erfolgen muss und wie lehrreich jeder Augenblick sein kann.
Mit der Übung lässt sich zum einen die Idee des achtsamen Essens sehr gut vermitteln. Darüber hinaus werden grundlegende Aspekte der Achtsamkeit deutlich und erfahrbar. Bekanntheit erlangte die Rosinenübung vor allem durch das MBSR-Programm (Mindfullness-Based-Stress-Reduction) von Jon Kabat-Zinn. Er war und ist maßgeblich daran beteiligt, Achtsamkeit in die westliche Welt zu bringen.
Info vorab:
Rosinen gehören nicht zu Ihren favorisierten Lebensmitteln? Letztlich ist die Rosine nur symbolisch und damit austauschbar. Man kann die Rosinen problemlos durch vergleichbare Lebensmittel ersetzen.
Rosinenübung: Wie ist der Ablauf?
Nehmen Sie sich eine Rosine und begeben Sie sich an einen ruhigen Ort. Die Übung selbst führen Sie Schritt für Schritt durch. Akzeptieren Sie alle entstehenden Sinnesempfindungen, Gedanken und Gefühle, und geben ihnen Raum. Sollte die Aufmerksamkeit von der Rosine weg wandern, führe Sie sie einfach wieder zu ihr zurück.
Das Sehen
Beginnen Sie mit dem Sehen. Nehmen Sie die Rosine einmal ganz bewusst wahr. Entdecken Sie sie aus verschiedenen Blickwinkeln und verschiedenen Entfernungen. Nehmen Sie an, dass Sie eine Rosine zum ersten Mal in Ihrem Leben betrachten. Nehmen Sie sich die Zeit und studieren Sie die Rosine hinsichtlich Farbe, Form, Oberfläche, Schattierungen und Glanz. Wie würden Sie diese Rosine jemand Fremden beschreiben?
Das Tasten
Nun ertasten Sie die Rosine. Dafür schließen Sie am besten die Augen. Nehmen Sie die Rosine zwischen Daumen und Zeigefinger und versuchen Sie zu beschreiben, wie sich die Rosine anfühlt. Einige Wörter, die Ihnen dabei in den Sinn kommen könnten, sind zum Beispiel: weich, elastisch, rau, trocken, glatt, klebrig, dünn oder prall. Was ändert sich, wenn Sie die Rosine drücken? Welche Art von Wahrnehmungen kommen Ihnen in den Sinn?
Das Riechen
Beschnuppern Sie die Rosine und seien Sie offen für die Worte, die Ihnen durch den Kopf gehen. Gibt es Unterschiede zwischen den Empfindungen der beiden Nasenlöcher? Ändert sich die Intensität des Geruchs? Mögliche Düfte könnten beispielsweise sein: süßlich, fettig, scharf, firn, säuerlich.
Das Hören
Auch wenn es Ihnen zunächst seltsam vorkommen sollte, nehmen Sie die Rosine an ihr Ohr und achten auf Geräusche, die die Rosinen möglicherweise macht. Kann man überhaupt etwas hören? Oder vielleicht nur, wenn man sie bewegt? Wie würden Sie die Töne beschreiben? Als Knistern, quietschen, schmatzen oder ganz anders? Ist der Ton zart oder dumpf? Hören Sie auch mit dem anderen Ohr.
Schmecken
Jetzt führen Sie die Rosine an die Lippen. Dort ertasten Sie die Rosine zunächst noch einmal. Fühlt sich das anders an als wenn Sie die Rosine mit den Fingern berühren? Legen Sie die Rosine anschließend auf Ihre Zunge. Erspüren Sie ihr Gewicht und wie sich erste Geschmacksnuancen ausbreiten. Bewegen Sie die Rosine mit der Zunge durch den Mund und nehme Sie ihre Oberfläche wahr. Verändert sich die Konsistenz? Beginnen Sie dann, die Rosine langsam zu zerkauen. Kauen Sie ausgiebig ohne dem möglichen Schluckreflex gleich nachzugeben. Bleiben Sie offen und neugierig für alle Sinneswahrnehmungen. Registrieren Sie die entstehenden Empfindungen und Geschmacksnoten.
Bereiten Sie schließlich das Herunterschlucken bewusst vor und beobachten Sie den Vorgang genau. Spüren Sie die Bewegung beginnend an Zunge und Gaumen, hinten am Rachen, bis hinunter zum Magen? Verfolgen Sie die Rosine auf ihrem Weg.
Kehren Sie dann mit Ihrer Aufmerksamkeit noch einmal in den Mundraum zurück. Ist wirklich die ganze Rosine weg oder sind noch Reste im Mund? Spüren Sie dem Geschmack, der noch im Mundraum verbleibt, nach.
Eine Schlussfolgerung
Die Rosinenübung kann uns Essen wieder bewusst machen. Statt nebenbei etwas in uns hineinzustopfen nehmen wir den Vorgang der Nahrungsaufnahme bewusst und deutlich wahr. Und auch, wenn wir jetzt natürlich nicht jede Mahlzeit auf diese Art und Weise zelebrieren können, so hilft uns die Übung vielleicht doch, die Mahlzeiten ruhiger anzugehen, zwischendurch einmal inne zu halten und der Nahrungsaufnahme nachzuspüren. Ziel ist es, eine neugierige, fokussierte, nicht wertende Haltung zu praktizieren. Dem Essen mit einem unvoreingenommenen Anfängergeist begegnen. Das sind die Achtsamkeits-Prinzipien, die in allen Lebensbereichen anwendbar sind.
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Qi Massage: Was ist das?
Was ist eine Qi Massage?
Nach asiatischem Verständnis fließt in unserem Körper Energie das Qi (gesprochen: Chi) in vorgegebenen Bahnen (sogenannte Meridiane). Entstehen gesundheitliche Beschwerden und Beeinträchtigungen, gilt das Qi als gestört, weil es nicht ungehindert fließen kann. Das Ziel ist, durch die Regulierung der Meridiane wieder ein harmonisches Gleichgewicht herzustellen und tiefe Entspannung zu erreichen, um Beschwerden zu lindern und Krankheiten zu heilen.
Zusätzlich zu den Meridianen gibt es sogenannte Energiepunkte, die bei Massagen auf bestimmte Körperregionen, Organe oder Beschwerden wirken sollen – ähnlich wie zum Beispiel bei der Fußreflexzonen-Massage. Die Qi Massage (oder auch Tuina Massage) hat zum Ziel, die Energiepunkte so zu stimulieren, dass die Lebensenergie wieder frei fließen kann und durch diese Stimulation zusätzliche Effekte auf die Gesundheit und das Wohlbefinden ausgeübt werden.
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Qi Gong: Was ist das?
Die Geschichte des Qi Gong:
Die Wurzeln des Qi Gong reichen bis weit in die Geschichte Chinas zurück. Die ersten sicheren Berichte stammen aus der Zeit zwischen 770 und 221 vor unserer Zeitrechnung. Es ist eine der ältesten chinesischen Meditations- und Therapietechniken. Die Ausbreitung des Buddhismus in China führte auch zur Ausbreitung des Qi Gong. In der traditionellen Form geht es um die „Lenkung des Qi“. Qiwird als eine universelle, geistige Kraft vorgestellt, die sowohl das Universum als auch alle Wesen beseelt. Im Wesentlichen gibt es zwei Qi Gong-Formen: eine mit relativ vielen Bewegungsabläufen und das völlig regungslos durchgeführte „stille Qi Gong“.
Warum sollte man die Übungen praktizieren?
Allen Arten von Qi Gong liegt die Vorstellung zugrunde, dass Körperfunktionen nur dann richtig ablaufen können, wenn das Qi ungehindert fließen kann. Demnach liegen Krankheiten einer Blockade des Qi zugrunde. Auch emotionale Unausgeglichenheit führt der Lehre nach zu einem Stau des Qi. Dieser soll durch die konzentrierten Bewegungsübungen des Qi Gong aufgelöst werden.
Bei dieser Technik wirken drei Elemente zusammen:
die bewusste Atmung
die Bewegung
die Lenkung der Vorstellungskraft
Die verschiedenen Bewegungen lenken die Atmung, die meditative Vorstellung und das Qi durch die Organe. Sie sollen Umwelteinflüsse verblassen lassen und die innere Entspannung fördern. Für die Qi Gong-Übungen dienen Vorstellungen aus der Natur als gedankliche Hilfen. Viele Übungen tragen den Namen von Tieren und sollen deren Bewegungsablauf versinnbildlichen. Mit den langsamen Bewegungen sollen aufgewühlte Emotionen beruhigt werden.
Bei welchen Beschwerden hilft Qi Gong?
Qi Gong hat sich als begleitende Behandlung bewährt bei:
Bluthochdruck
zur Reduzierung der Medikamentendosierung bei Asthma
zur Senkung der Nebenwirkungen einer Krebsbehandlung
Daneben soll sich die Konzentrationsfähigkeit verbessern.