Autogenes Training: Was ist das?

Was ist autogenes Training?

Autogenes Training stammt vom griechischen „autogen“ ab und bedeutet „aus sich selbst hervorgebracht“. Das autogene Training ist eine weit verbreitete Selbstentspannungs-Technik, die auch als „konzentrative Selbstentspannung“ bezeichnet wird. Ziel ist dabei, über Autosuggestion eine Entspannung aus sich selbst heraus hervorzurufen (im Gegensatz zu von außen herbeigeführter Entspannung).

Wie wirkt autogenes Training?

Das autogene Training wurde von dem Berliner Nervenarzt und Psychotherapeuten Professor Johann Heinrich Schultz entwickelt. Die Methode strebt einen Mittelweg zwischen aktiver Anleitung und passivem Geschehenlassen an. Die gesamte Aufmerksamkeit richtet sich dabei nur auf die inneren Erlebniswelten in der Ruhe und die stattfindende körperlich-seelische Entspannung. Um diese zu erreichen, bedient sich das Verfahren suggestiver Methoden, die als Autosuggestion bezeichnet werden. So soll ein Gleichgewicht zwischen Spannung und Entspannung erreicht werden, das einer Störung der Gesundheit und des Wohlbefindens durch anhaltenden Stress sowie Spannungsvorgänge vorbeugen kann. Das Konzept des autogenen Trainings basiert auf vier Pfeilern:

• Spannung und Entspannung
• Konzentration und Ruhe
• Training und Lernen
• Umschalten im Nervensystem und Ausbreitung von Entspannung im Körper

Übereinander gestapelte Steine mit Meer im Hintergrund

Wie funktioniert autogenes Training?

Das autogene Training wird stets in entspannter Haltung durchgeführt und enthält Schwereübungen zur Muskelentspannung, Wärmeübungen zur Entspannung der Blutgefäße, Herzübungen zur Beeinflussung der Herztätigkeit, Atem-, Sonnengeflechts- und Kopfübungen. Ziel ist es, sowohl körperlich als auch psychisch eine positive Veränderung sonst nicht beeinflussbarer Körperfunktionen und Empfindungen zu erreichen. Seelische Spannungszustände sollen ausgeglichen, Verkrampfungen gelöst und Schmerzen gelindert werden. So dient autogenes Training der allgemeinen Verbesserung des Wohlbefindens. Es wird auch eingesetzt, um die Leistungsfähigkeit zu steigern.

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Atemtherapie: Was ist das?

Was ist eine Atemtherapie?

Atmen ist für den Menschen etwas Selbstverständliches – und zugleich überlebenswichtig. Heute haben jedoch viele Menschen eine falsche Atemtechnik. So atmen viele Menschen beispielsweise flach in die Brust, anstatt tief in den Bauch einzuatmen. Bei der Atemtherapie geht es darum, sich den Vorgang des Atmens bewusst zu machen und so nachhaltig die Atmung zu erleichtern. Dabei geht es nicht nur um die Tiefe des Atmens, sondern auch um weitere Aspekte. Der Atem beeinflusst alle Funktionen des Körpers. Dabei ist die Atmung nie konstant. Sie verläuft unterschiedlich – abhängig davon, ob ein Mensch schläft oder wach ist, ob er friert oder schwitzt oder beispielsweise Schmerzen hat.

Wie läuft eine Atemtherapie ab?

Atemarbeit wird in unserem Gesundheitssystem mit zwei verschiedenen Schwerpunkten angeboten: Die Therapie der Atmung und die Therapie mit der Atmung. So befassen sich zum Beispiel Physiotherapeuten hauptsächlich mit der Therapie von Krankheiten. Dabei geht es darum, die Lungenfunktion zu stärken und die Hilfsmuskulatur zu trainieren. Dies trifft zum Beispiel auf Patienten mit Asthma, chronischer Bronchitis oder Mukoviszidose zu. Diese Form der Atemtherapie wird in Krankenhäusern und den Praxen von Physiotherapeuten durchgeführt.

Daneben gibt es unterschiedliche Ansätze, die Atemarbeit als einen Prozess zur Bewusstwerdung der eigenen Atemmuster sehen. Hier liegt der Schwerpunkt der Atemarbeit in der Prävention und Rehabilitation. Die Arbeit ist in der Regel längerfristig und soll den Patienten bei seiner Persönlichkeitsentwicklung begleiten. Diese Form der Atemtherapie gehört zu den alternativen Heilmethoden. Die Anwender gehen davon aus, dass der Atem von allen Körperfunktionen des Menschen am intensivsten mit allen anderen Ebenen des Menschen verknüpft ist.

Zwei junge Menschen im Schneidersitz halten sich ein Nasenloch zu

Wie funktioniert eine Atemtherapie?

In der Atemarbeit wird die Empfindungsfähigkeit durch bestimmte Übungen geschult. Die eigene Atembewegung wird bewusst wahrgenommen und die Entspannung der tiefer liegender Muskulatur trainiert. Grundsätzlich möchte der Atemtherapeut die Eigenverantwortlichkeit des Patienten stärken und ihm helfen, mit Stress-Situationen besser umgehen zu lernen. Auch die seelischen Prozesse, die durch die Atemarbeit ausgelöst werden können, werden vom Atemtherapeuten begleitet. 

Auch das Atemtraining, bei dem die Lungenkapazität verbessert werden soll, ist Teil der Atemtherapie. Bei dieser stehen eine Stärkung der Brustmuskulatur sowie Techniken zur Bauchatmung im Vordergrund.

Folgen einer falschen Atmung:

Findet über einen längeren Zeitraum eine falsche Atmung statt, so kann dies einige Folgen nach sich ziehen. Beispiele hierfür sind:

  • Bluthochdruck
  • Schwächung des Immunsystems
  • Herzkrankheiten
  • Verschlechterung der Konzentrationsfähigkeit

Wer führt eine Atemtherapie durch?

Die Atemtherapie gilt als Teilbereich der Physiotherapie, aus diesem Grund führen überwiegend als Atemtherapeuten ausgebildete Physiotherapeuten diese Behandlungsform durch. Als anerkanntes Heilmittel gehört es zu den Leistungen privater und gesetzlicher Krankenkassen.

Wie lange dauert eine Atemtherapie?

Wird vom Arzt eine Atemtherapie verordnet, umfasst diese in der Regel zunächst sechs Einheiten mit einer jeweiligen Dauer von etwa zwanzig Minuten. Im Idealfall üben die zu Behandelnden im Alltag zu Hause weiter.

Wann ist eine Atemtherapie sinnvoll?

Atemtherapien eignen sich als Begleitmaßnahme bei verschiedenen Erkrankungen und Beschwerden. Hierbei wird nach einer individuellen Bestandsaufnahme entschieden, welche Therapie für die einzelne Person am effektivsten ist. Typische Krankheitssymptome, bei der die Atemtherapie Anwendung findet, sind:

  • allgemeine Beschwerden beim Atmen
  • Verspannungen
  • Störungen des Kreislaufsystems
  • Rücken- und Gelenkschmerzen
  • Stimm- und Sprechstörungen
  • Ängste und Nervosität
  • Verstimmungen
  • Schlafprobleme
  • Kopfschmerzen

Ziele der Atemtherapie:

Die verschiedenen Formen der Atemtherapie werden zu unterschiedlichen Zwecken eingesetzt. Dazu zählen unter anderem:

  • der Abbau von Atemhemmungen
  • Vermeidung von falscher Atmung
  • Kräftigung der Atemmuskulatur
  • allgemeine Leistungssteigerung durch eine verbesserte Atmung
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Was sind Asanas?

Was sind Asanas?

Der Begriff „Asana“ stammt ursprünglich aus dem Sanskrit und bedeutet „feste Körperstellung“. Asanas sind somit festgelegte Körperübungen, die langsam und meditativ ausgeführt werden. Eine Asana sollte immer über eine bestimmte Zeit gehalten werden. Bewusste Atmung spielt bei der Ausführung eine entscheidende Rolle.

Es gibt verschiedene Kategorien von Asanas. Sie können sitzend, stehend oder liegend ausgeführt werden. Es gibt Vorwärts- und Rückwärtsbeugungen sowie Drehungen. Langsam und bewusst ausgeführt bringen die Körperübungen nicht nur körperliches Wohlbefinden, sondern sind auch geistige Übungen in Konzentration und Meditation.

Bei einem idealen Übungsprogramm werden alle Gelenke von den Zehen bis zu den Fingerspitzen einmal durchbewegt und alle Bereiche des Körpers einschließlich Atemapparat und Kreislaufsystem gespürt und trainiert.

Was bewirken Asanas?

Durch das Üben der Asanas verbessert sich die Muskelkraft und die Muskelspannung. Die Beweglichkeit wird erhöht und der Kreislauf angeregt. Durch regelmäßiges Praktizieren steigern sich zudem Ausdauer und Konzentration. Wichtig ist, die Übungen regelmäßig unter Anleitung eines kompetenten Lehrers zu trainieren, da ungenau oder falsch eingenommene Haltungen zu Schäden führen können.

Den Asanas werden zudem weitere positive Wirkungen zugeschrieben. Dazu zählen: 

  • Aktivieren der Muskeln
  • Aufrichtung der Wirbelsäule
  • Verbesserung der Dehnbarkeit des ganzen Körpers
  • Verbesserung der Durchblutung 
  • Unterstützung der körperlichen Entgiftung
  • Stabilisierung des Herz-Kreislauf-Systems
  • Anregung des Stoffwechsels
  • Stärkung des Immunsystems

Welche Asanas gibt es?

Die genaue Anzahl an bestehenden Asanas lässt sich nicht bestimmen. Bekannt sind beispielsweise folgende:

  • Shirshasana (Kopfstand)
  • Shavasana (Totenstellung/Entspannungslage)
  • Paschimottanasana (Vorbeuge)
  • Bhujangasana (Kobra)
  • Vrikshasana (Baumhaltung)
  • Sarvangasana (Schulterstand, Kerze)
  • Matsyasana (Fisch)
  • Shalabhasana (Heuschrecke)
  • Dhanurasana (Bogen)
  • Ardha Matsyendrasana (Drehsitz)
  • Pada Hastasana (Kopf-Fuß-Stellung)
  • Adhomukha Shvanasana (Nach unten schauender Hund/Dachstellung)

Dabei wirkt das Ausführen der Asanas positiv auf die drei Ebenen 

  • Körper
  • Geist
  • und Seele

sowie auf die energetische Ebene.

Der Sonnengruß:

Die Asanas werden typischerweise nicht als abgeschlossene Übung durchgeführt, sondern gehen ineinander über. Eine solche Abfolge wird Vinyasa genannt. Diese folgen dem Atem und ergeben so einen fließende Bewegungsablauf. Bekannt ist unter anderem der Sonnengruß, der insgesamt zwölf Asanas umfasst. Dazu gehören:

  1. Tadasana (Berghaltung)
  2. Urdhva Hastasana (Bergposition mit Händen nach oben)
  3. Uttanasana (stehende Vorbeuge)
  4. Ardha Uttanasana (halbe Vorbeuge)
  5. Adho Mukha Svanasana (herabschauender Hund)
  6. Liegestütz
  7. Ablegen
  8. Bhujangasana (Kobra)
  9. Adho Mukha Svanasana (herabschauender Hund)
  10. Ardha Uttanasana (halbe Vorbeuge)
  11. Uttanasna (volle Vorbeuge) + Urdhva Hastasana
  12. Tadasana
Junge Frau beim Yoga in der Pose des herabschauenden Hundes

Die Asanas und ihre Geschichte

In seinem Herkunftsland Indien hat Yoga eine tausende Jahre alte Tradition und umfasst durch seine starke spirituelle Ausrichtung alle Bereiche des täglichen Lebens. Die im Westen am meisten verbreitete Form des Hatha-Yoga ist allerdings weniger Weltanschauung als vielmehr Sport und Entspannungsübung.

Der Begriff Yoga stammt von der Wortwurzel „Yuj“ aus dem Sanskrit. Yuj bedeutet soviel wie zusammenbringen, sich vereinigen, aber auch den Geist bündeln und einen Punkt erreichen, der vorher unerreichbar schien.

Im Übungsprogramm des Yoga werden meistens fünf Elemente geübt. Die Asanas (Körperhaltungen), die Pranayamas (eine Technik, den Atem zu regulieren), die Rezitation (von Silben, Worten oder Textpassagen), die Meditation und das Ritual.

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Aromamassage: Was ist das?

Was ist eine Aromamassage?

Für eine Aromamassage werden ätherische Öle mit klassischen Basisölen gemischt und sanft in die Haut einmassiert. Nicht nur dort entfalten sie ihre wohltuende Wirkung. Die verschiedenen Düfte haben unter Umständen auch eine positive Wirkung auf die Psyche. Ob Entspannung oder Anregung gewünscht wird – aus einer umfangreichen Palette können die passenden Duftstoffe für die unterschiedlichsten Bedürfnisse ausgewählt werden.

Die Aromamassage basiert auf einfachen Grundtechniken der ganzheitlichen Massage und besteht aus sanften, fließenden Streichungen mit der Handfläche, tieferen Streichungen mit dem Gewicht auf dem Handballen und punktuellen mit Fingern und Daumen, die explizit Verspannungen lösen sollen. Aroma-Öl-Massagen werden in Massagepraxen, Wellnesssalons oder Wellnesshotels angeboten. Bei regelmäßiger Anwendung können Körper, Seele und Geist in Einklang gebracht werden.

Wie wirkt die Aromamassage?

Ätherische Öle für die Massage werden aus Blüten, Blättern, Wurzeln und Früchten hergestellt und haben vielfältige Heilkräfte und positive Effekte. Die Aroma-Öle gelangen bei den langsamen und fließenden Massagegriffen über die Haut in die Blutbahn und haben so eine Wirkung auf den Organismus. Sie stimulieren das Nerven-, Blut- und Lymphsystem und haben einen erfrischenden, erwärmenden, kühlenden oder entspannenden Effekt. Gleichzeitig wird das Aroma des Massageöls über die Nase aufgenommen und ins Gehirn weitergeleitet, was die Stimmung beeinflussen, Stress abbauen, positive Gefühle verstärken und allgemein das persönliche Wohlbefinden steigern kann.

Das Aroma wird an die individuellen Bedürfnisse angepasst. So eignet sich in einer stressigen Lebensphase am besten ein Aroma mit entspannender und ausgleichender Wirkung, wie zum Beispiel Lavendel oder Pfefferminz. Vor einem Fitness-Programm hingegen lohnt sich eine belebende Aromamassage mit Orange, Zitrone, Mandarine oder Lemongrass, um eine perfekte Basis für die sportliche Betätigung zu schaffen.

Masseurin verteilt Öl auf Rücken einer Frau für Aromamassage

Wann ist eine Aroma-Öl-Massage sinnvoll?

Aromamassagen helfen bei:

  • Verspannungen und Verhärtungen der Muskulatur
  • psychischem und physischem Unwohlsein
  • übermäßigem Stress
  • chronischen Rückenschmerzen
  • Schlafstörungen
  • schwachem Bindegewebe
  • der Erreichung eines tiefen Entspannungszustandes
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Aromabad: Was ist das?

Was ist ein Aromabad?

Beim Aromabad wird mit ätherischen Ölen gearbeitet, die durch ein Destillierungsverfahren aus Pflanzen gewonnen werden und somit frei von künstlichen Zusatzstoffen sind. Während des Bades liegt man in einer größeren Badewanne, in der Wohlfühlen und damit das Entspannen leicht fällt. Ätherische Öle, die sich für Aromabäder eignen, sind:

  • Thymian
  • Rosmarin
  • Rose
  • Mandel
  • Kamille
  • Nelke
  • Zitrone
  • Eukalyptus
  • Lavendel
  • Vanille
  • Mandarine

Wie wirkt das Bad?

Die Anwendungsgebiete sind sehr vielfältig. So führt das Bad zu einer angenehmen Entspannung und sensibilisiert für die Pflanzendüfte. Außerdem kann ein Aromabad das Gewebe straffen, bei der Entschlackung des Körpers und bei Hautproblemen helfen.

Aromabad in der Schwangerschaft?

Wenn man ein Aromabad in der Schwangerschaft genießen möchte, eignen sich unterschiedliche ätherische Öle. Dazu gehören beispielsweise Rosenöl, Zitrus, Johanniskraut, Lavendel oder Kastanie. Ein beliebtes Bad ist auch das Kleopatrabad, benannt nach der ägyptischen Pharaonin, die der Geschichte nach für ihre Schönheit gerne in Esel-Milch und Honig badete.

Aromabad für Zuhause?

Aromabäder können auch in der eigenen Badewanne als kurze Auszeit vom Alltag genossen werden. Hier sollte man beim Kauf der ätherischen Öle jedoch auf eine hohe Qualität achten

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Almyurveda: Was ist das?

Was ist Almyurveda?

Almyurveda bedeutet im Grunde nichts anderes, als das theoretische Wissen der klassischen indischen Heilkunst Ayurveda zu kombinieren mit der praktischen Anwendung heimischer Nahrungsmittel und Pflanzen.

Wie wird Almyurveda umgesetzt?

Bei einer ayurvedischen Anwendung spielen sechs Geschmacksrichtungen die entscheidende Rolle, um das physische und psychische Gleichgewicht zurückzuerlangen. Beim Almyurveda kommen dann noch die heimischen Kräuter und Zutaten ins Spiel.

Die Süße von Milch und Honig, das Salz und die Sole, die Bitterkeit der Enzianpflanze oder die Schärfe von Radi – diese alpinen Pflanzen, Mineralien und Nahrungsmittel sind neben Beinwell, Hagebutten, Wegerich, Löwenzahn, Arnika oder Pfefferminze die heilenden Helfer, um Almyurveda durchzuführen.

Nicht nur Geschmacksrichtungen tragen zur indisch-bayerischen Heilkunst bei, auch Vitamine und Feuchtigkeit können über äußerliche Anwendungen aufgenommen werden. Beim Radi zum Beispiel die Schärfe, um den Stoffwechsel anzukurbeln. Da der menschliche Körper über die Fußsohlen entgiftet, aber auch aufnimmt, eignet sich nichts besser als eine Radi-Fußsohlenmassage. Und gegen trockne Haut sorgen immer noch die bekannten Salatgurkenscheiben im Gesicht oder als Packung auf den Händen.

Die Alpen sind mit ihren Kräutern und Heilpflanzen, natürlichen Heilmitteln, wie Moor, Salz, Sole, Molke, Milch, Honig, Enzian, Thermal- und Mineralwasser, Nahrungsmitteln, Ölen und Heilsteinen eine wahre Naturapotheke und bieten alles, was eine a(lm)yurvedische Behandlung für die innere Balance benötigt.

Bunte alpine Pflanzen vor Bergkulisse
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Alexander-Technik: Was ist das?

Was ist die Alexander-Technik?

Die Alexander-Technik ist ein spezielles Körpertraining, das der bewussten Lösung von Verspannungen dienen soll. Negative Gewohnheiten, wie Fehlhaltungen des Körpers, die oft reflexartig eingenommen werden, sollen dabei selbstständig erkannt und verändert werden. Ziel ist das langfristige Wiedererlangen einer Körperhaltung, die eine maximale Beweglichkeit bei minimaler Belastung ermöglicht. 

Das Verfahren wurde von dem australischen Schauspieler Frederick Mattias Alexander (1869-1955) entwickelt. Ihm versagte auf der Bühne immer wieder die Stimme und da ihm keine Behandlung auf Dauer helfen konnte, suchte er nach Ursachen und Auswegen. Lockerungsübungen lösten das Problem mit der Stimme und führten zu einer insgesamt verbesserten Körperhaltung. Aus dieser persönlichen Erfahrung heraus entstand ein umfassendes Körpertraining.

Die Grundlage der Alexander-Technik basiert auf dem Verständnis, dass körperliche Angewohnheiten einen wesentlichen Einfluss auf die Handlungen im Alltag haben.

Wie funktioniert die Alexander-Technik?

Nach der Alexander-Technik steht das Verhältnis von Kopf, Hals, Nacken und Rumpf grundlegend im Mittelpunkt und wird unter dem Begriff „Primärkontrolle“ zusammengefasst. Die Alexander-Technik setzt an der Kopfhaltung an. Der Lehrer beobachtet, ob von ihr eine Verspannung des gesamten Bewegungsapparates ausgeht. Er analysiert, welche Haltung beim Sitzen, Stehen oder Gehen eingenommen wird und wie alltägliche Bewegungen ablaufen. So kann er erkennen, ob sich Gewohnheiten ausgebildet haben, die einen harmonischen Bewegungsablauf verhindern.

Bei der Alexander-Technik vermittelt der Trainer den Übenden mit sanft aufgelegter Hand auch minimale Verspannungen wahrzunehmen. Mit gezielter Korrektur leitet er ihn an, Bewegungen physiologisch richtig auszuführen. Die von Matthias Alexander entwickelten Übungen werden meistens vor dem Spiegel durchgeführt, dabei werden bestimmte Elemente wie „den Kopf freischwebend waagerecht halten“, „die Schultern breit machen und lächeln“ immer wieder unter dieser Selbstkontrolle vor dem Spiegel ausgeführt. Nach etwa fünf bis zehn Übungsstunden bildet sich eine neue Körperwahrnehmung heraus. In der Folge können bisher eingeschränkte Bewegungen, wie zum Beispiel Armbewegungen bei Schulterschmerzen, trainiert und optimiert werden.

Für wen eignet sich die Alexander-Körpertherapie?

Die Alexander-Technik ist insbesondere für Menschen sinnvoll, die ein berufliches Interesse an guter Körperhaltung und Stimmführung haben, wie zum Beispiel Schauspieler, Musiker oder Tänzer. Die Methode ist aber auch für Berufstätige geeignet, deren Belastung zu einer verspannten Körperhaltung führen kann, zum Beispiel Krankenschwestern, oder aber für Personen, die viel am Bildschirm arbeiten.

Wie läuft eine Behandlung ab?

Allgemein verläuft das Erlernen der Alexander-Technik in einem sehr langsamen Tempo. Das sorgt dafür, dass sich der zu Behandelnde jeder kleinsten Veränderung seiner Haltung bewusst werden kann. Die Unterrichtsmethoden sind dabei sprachliche Anweisungen sowie leichte, manuelle Korrekturen der Haltung des Teilnehmers. Spezielle Übungen gibt es im Rahmen der Alexander-Therapie nicht, sondern es werden die alltäglichen Bewegungsmuster genutzt und korrigiert.

Womit beschäftigt sich die Alexander-Technik?

Die Alexander-Technik wird zur Verbesserung von Beschwerden eingesetzt, die infolge von Störungen des Bewegungsapparates entstehen. Dazu gehören:

  • Rückenschmerzen
  • Schulter- und Kopfschmerzen
  • Hohes Stresslevel
  • Vegetative und psychosomatische Beschwerden
  • Angstzustände
  • Depressionen

Ist die Wirkung wissenschaftlich bewiesen?

Vollständig bewiesen ist die Wirkung der Alexander-Technik nicht. Auch wenn einige Studien besagen, dass die Alexander-Technik einen positiven Einfluss bei chronischen Rückenschmerzen aufweist, wird sie von den Krankenkassen nicht bezahlt. Aspekte der Methode finden sich jedoch im Autogenen Training oder in der Progressiven Muskelentspannung.

Wie kann ich die Alexander-Technik erlernen?

Teilnehmer, die die Alexander-Technik umfassend erlernen möchten, sollten in etwa 15 bis 30 Lektionen in einem zeitlichen Umfang von 30 bis 50 Minuten einplanen. Die Alexander-Körpertherapie kann sowohl in der Gruppe als auch im Einzelunterricht erlernt werden.

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Akupunktur: Was ist das?

Akupunktur: Was ist das?

Die Akupunktur (lateinisch etwa: „spitzer Stich“) ist eine traditionelle chinesische Heiltherapie, bei der lange, dünne Nadeln in die Körperoberfläche des zu Behandelnden gestochen werden, um Schmerzen zu lindern und den Energiefluss im Körper zu stimulieren. Die Akupunktur ist die am weitesten verbreitete asiatische Heilmethode. Auch in Deutschland wird sie von Ärzten, Physiotherapeuten und anderen Heilberuflern zur Linderung einer Vielzahl an Beschwerden angewendet. Die Akupressur kann man als Vorläufer der Akupunktur sehen.

Wie läuft eine Akupunktur-Behandlung ab?

Die Akupunktur beruht auf der Theorie der Meridiane (Energiebahnen) und der über den ganzen Körper verteilten Energiepunkte. Die chinesische Medizin unterscheidet rund 360 solcher Punkte auf dem gesamten menschlichen Körper. Diese Punkte, auch Akupunkturpunkte genannt, werden durch gezielte Einstiche mit feinen, biegsamen Nadeln stimuliert. Um die Wirkung zu verstärken, werden die Nadeln teilweise zusätzlich gedreht oder erwärmt.

Akupunktur-Behandlung mit Nadeln

Welche Wirkung hat Akupunktur?

Die Behandlung führt, nach der Lehre der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), die Lebensenergie Qi wieder in ihren optimalen Fluss zurück und soll den Patienten beim Gesundbleiben oder -werden helfen.

Wer darf akupunktieren?

Eine Akupunktur-Behandlung gehört ausschließlich in die Hände erfahrener und geschulter Ärzte beziehungsweise Therapeuten. Sie kann bei professioneller Ausführung beispielsweise in der Behandlung von Schmerzzuständen oder Suchtkrankheiten sehr wirksam sein. So wird zum Beispiel bei Operationen in chinesischen Kliniken und Arztpraxen mithilfe der Akupunktur teilweise auf den Einsatz von Narkosemitteln verzichtet. Vermehrt kommen in der westlichen Heilkunde alternativ auch Strom- beziehungsweise Laser-Impulse statt Nadeln zum Einsatz (sogenannte Elektro- beziehungsweise Laserakupunktur).

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Akupressur: Was ist das?

Was ist Akupressur?

Akupressur (lateinisch etwa: „spitzer Druck“) ist eine Druckbehandlung definierter Hautpunkte und gilt als alternatives Therapiesystem. Man kann die Akupressur als Vorläufer der Akupunktur sehen. Das Wissen um diese Behandlungsart wurde durch die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) überliefert. Demnach zirkulieren im Körper bestimmte Energien auf so genannten Meridianen. Von diesen Meridianen, auch Leitbahnen genannt, gibt es rund 20 Stück im Körper. An der Hautoberfläche befindet sich genau auf diesen Meridianen ein Netz von Punkten, an denen die durchströmenden Energien beeinflusst werden können. Die Meridiane und Punkte haben Entsprechungen zu bestimmten Organen und Körperteilen. Durch die Behandlung lässt sich Einfluss auf diese Partien nehmen.

Wie funktioniert Akupressur?

In der Regel findet die Stimulation der Akupressurpunkte mit Hilfe der Fingerkuppen des Therapeuten statt. Teilweise werden auch die Fingernägel oder Hilfsmittel zur Stimulation eingesetzt. Insgesamt soll es über 400 Akupressurpunkte am ganzen Körper geben, die meist in Vertiefungen zwischen den Knochen, Muskeln und Sehnen liegen.

Auf die entsprechenden Stellen wird dann zwischen fünf Sekunden bis fünf Minuten Druck aufgebaut. Die Intensität des Drucks hängt von der gewünschten Wirkung ab. Streben Sie eine beruhigende Wirkung an, sollte der Akupressurpunkt mit einem festen Druck stimuliert werden. Wünschen Sie eine anregende Wirkung, reicht ein sanfter Druck. Akupressur soll in der traditionellen Chinesischen Medizin dazu dienen, Spannungen abzubauen, Energieflüsse im Körper wieder zum Fließen zu bringen und Balance herzustellen.

Junger Mann auf Liege erhält am Rücken eine Akupressur-Behandlung

Wobei hilft Akupressur?

Besonders bei kleineren körperlichen und seelischen Beschwerden ist Akupressur eine gute Möglichkeit, um auf natürliche Weise Abhilfe zu schaffen. Für fast jedes Krankheitsbild gibt es entsprechende Akupressurpunkte. Folgende Probleme können behandelt werden:

  • Stress
  • Schlafstörungen
  • Schmerzen und Muskelverspannungen
  • Menstruationsbeschwerden
  • Rücken-, Nacken- und Kopfschmerzen
  • Nervosität
  • Müdigkeit und Erschöpfung
  • Übelkeit
  • Magen-Darmbeschwerden

Die Wirkung kann entweder sofort spürbar sein oder tritt nach 15 bis 20 Minuten ein. Bei einer Selbstbehandlung führen Sie die Akupressur am besten dreimal täglich durch: morgens, mittags und abends. Zwischen den Behandlungen sollte eine Pause liegen, damit sich der Effekt auch bemerkbar machen kann.

Wo kann man Akupressur lernen?

Akupressur kann in Kursen als Selbstmassage erlernt werden und soll sich auch als wirkungsvolle Ergänzung anderer Therapieverfahren eignen. Allerdings empfiehlt sich im Falle einer Eigentherapie von andauernden Schmerzzuständen unbedingt eine Klärung der Ursachen durch einen Arzt. Denn es könnte die Gefahr bestehen, dass mit der Unterdrückung der Schmerzen behandlungsbedürftige Erkrankungen übersehen werden. Die japanische Variante der Akupressur ist Shiatsu.

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AHA-Fruchtsäure-Behandlung: Was ist das?

AHA-Fruchtsäure: Was ist das?

Die Alpha-Hydroxy-Säure (kurz: AHA-Fruchtsäure) ist eine natürliche Säure, die hauptsächlich aus Obst gewonnen wird und die Fähigkeit besitzt, die Gesundheit der Haut auf verschiedene Arten und Weisen zu fördern. Zu den AHA-Fruchtsäuren gehören:

  • Glykolsäure (Glycolic Acid)
  • Milchsäure (Lactic Acid)
  • Apfelsäure (Malic Acid)
  • Zitronensäure (Citric Acid) 
  • Weinsäure (Tartaric Acid)

In der Kosmetik wird AHA-Fruchtsäure zum Peeling der Hautoberfläche genutzt, um die Zellerneuerung der Haut anzuregen und zu beschleunigen. Hierbei löst AHA-Fruchtsäure tote Hautzellen ab, die der Haut ein trockenes und fahles Aussehen geben und die Aufnahmefähigkeit der Haut gegenüber pflegenden Stoffen behindern. Werden diese toten Zellen entfernt, kann die Haut wieder vollkommen von pflegenden Cremes und Seren profitieren und beginnt wieder zu strahlen. Besonders wirksam ist AHA-Fruchtsäure bei der Behandlung von allgemein trockener Haut, Akne und Aknenarben und Hyperpigmentierung.

Ist AHA-Fruchtsäure ein Anti Aging-Mittel?

Seren und Cremes mit AHA-Fruchtsäure sind besonders effektiv bei der Behandlung von Alterserscheinungen. Dies liegt im grundlegenden daran, dass bei regelmäßiger Anwendung die kollagenen Fasern tief in der Haut angeregt werden. So kann die Haut neu aufgebaut werden, wächst widerstandsfähiger und fester nach und Fältchen werden geglättet. Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist, dass die Hautbarriere durch die AHA-Fruchtsäure gestärkt wird und in Folge dessen weniger Wasser verliert und mehr Feuchtigkeit binden kann. Das Ergebnis: Die Haut wirkt frischer und jugendlicher.

Gibt es eine besonders wirksame AHA-Fruchtsäure?

Als bewährter Wirkstoff unter den AHA-Fruchtsäuren hat sich Glykolsäure bewiesen, da sie die kleinste Molekülgröße besitzt und dadurch am leichtesten ganz tief in die Haut gelangt. Sie kann erfolgreich dehydrierte und abgestorbene Hautzellen lösen und im gleichzeitig den Hauterneuerungsprozess beschleunigen. Da es ab einem Alter von ungefähr 25 Jahren zunehmend schwieriger für den Körper wird, abgestorbene Zellen abzustoßen, kann man die Haut wunderbar mit einem AHA-Fruchtsäure-Peeling unterstützen.

Allerdings wird für eine optimale Wirkungsweise eine Konzentration der Glykolsäure von mindestens fünf Prozent benötigt. Da die Säure bei zu hoher Konzentration reizende Eigenschaften besitzt, sollte man die Dosierung nur langsam und vorsichtig steigern. Ein leichtes Brennen oder eine leichte Rötung nach der Anwendung ist normal, die Begleiterscheinungen verschwinden meist nach kurzer Zeit. Außerdem wird die Haut nach der Behandlung mit AHA-Fruchtsäure empfindlicher gegenüber Sonnenlicht, da sie durch die abtragende Eigenschaft des Peelings dünner wird. Achten Sie deshalb auf ausreichenden Sonnenschutz.

Junge Frau mit Handspiegel betrachtet ihr zarte Gesichtshaut

Ist das Peeling für jeden Hauttyp geeignet?

Allgemein eignet sich ein AHA-Fruchtsäure-Peeling für jeden Hauttypen, trotzdem sollten sich Menschen mit einer sehr empfindlichen Haut im Vorfeld von einem Facharzt behandeln lassen, um ungewollte Verbrennungen oder Rötungen zu verhindern. Auch Couperose-Patienten sollten eher auf ein AHA-Fruchtsäure-Peeling verzichten, dieses verstärkt nämlich die Durchblutung der Haut und ist bei einer Couperose-Erkrankung nicht förderlich. Ebenso an Herpes oder Viruswarzen leidende Menschen sollten von einer Anwendung absehen, da die Ausbreitung der Viren durch das Verreiben des Peelings gefördert werden kann.

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