Ja, ich will – bleiben!
- Blick auf die Königsschlösser von vielen Plätzen aus – sogar aus dem Outdoorpool, einzigartig im gesamten Allgäu!
- Berg & Tal: zwei Berghütten erweitern den Aufenthalt – eine mit Chalets zum Übernachten, die andere mit Outdoor-Yoga-Plattform
- royale Deko-Akzente als liebevolle Hommage an den bayerischen Märchenkönig
- thematisch kuratierte Literatur in Zimmern, Suiten und Spa
»Hier können Sie sich fallen lassen«, sagt Spa-Leiterin Silvia Aydt und legt die Hände auf meinen Rücken. Sie schließt zunächst selbst die Augen, um meine Verspannungen besser zu spüren – und tatsächlich fühlt sie, was mein Körper braucht: lange Streichungen den Rücken entlang, sanfter Fingerdruck auf der Kopfhaut. »Es ist so schön, wenn der Gast nach der Behandlung aufsteht und sein Blick ist ganz anders als zu Beginn«, schwärmt sie nach meiner Zirbenölmassage. Ich fühle, was sie meint – es steht auch in meinen Augen geschrieben.
Die Auswahl der Spa-Behandlungen in der »Beauty-Alm« ist sorgfältig zusammengestellt. »Kein Schicki-Micki«, betont Silvia. Stattdessen »Allgäuer Bierbad«, »Alpen Ayurveda« oder zum Beispiel das »Rübezahl-Berggeist Pärchen-Ritual« in der Private-Spa-Suite. Im Sommer wird draußen massiert, im Pavillon des Wellnessgartens – mit Blick auf die bayerischen Königsschlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau. Kein Wunder, dass in diesem Hotel schon einige Gäste auf die Knie gegangen und die Frage aller Fragen gestellt haben – vor jener Kulisse, die bereits Ludwig II. zum Träumen brachte.
Was als Pension begann, führt Familie Thurm heute in dritter Generation als »Romantic Hideaway & Boutique Spa«: individuell, konzentriert, mit vielen Rückzugsnischen. Den Abend krönt ein Vier-Gänge-Menü im Restaurant »Louis II.« (auch als Candle-Light-Dinner/Fünf-Gänge-Menü mit Aufpreis), ehe Barchef Adly an der »AlpenRausch-Bar« außergewöhnliche Kreationen kredenzt, darunter die hausgemachten »Rübezahl-Elixiere« mit Kräutern vom eigenen Dachgarten.
Wer mag, wandert tags darauf zur hoteleigenen Rohrkopfhütte zu Hüttenwirt »Baschti«, um dort die legendären Kässpatzen zu genießen. Andere schwingen sich auf die mintgrüne Vespa mit Picknickkorb oder erkunden auf Leih-Bikes einen der acht Seen in der Umgebung.
Mein eigenes »Ja, ich will« an diesem Ort? Es lautet schlicht: bleiben.
