Luxusurlaub auf dem Bauernhof
- Kinderparadies: Tiere zum Anfassen, Spielplätze, Gummistiefelverleih, Matschhosentouren
- privates Spa mit Sauna, Natursteinbadewanne & Bergblick
- morgendlich gelieferter Frühstückskorb mit Überraschung wie Wandertour zum Käsehersteller
- Yogamatte, Kurzhanteln, Fitnessbänder, Faszienrolle im Chalet
Neugierig öffne ich den Frühstückskorb – selbstgemachte Marillenmarmelade, Bauernbutter, Joghurt und Milch von den eigenen Kühen – als es direkt neben mir klingelt. Das Suitepad. »Wir müssen das Interview leider verschieben, wir haben einen landwirtschaftlichen Notfall«, sagt Chef Benedikt Geisler. Nach dem Gespräch poppt folgendes auf dem Suitepad auf: heute 10 Uhr Ponyreiten, 11 Uhr Traktorfahren, nachmittags Alpakawanderung. Der Bauernhof ist das Herzstück des autofreien Farm Resorts, das Familie Geisler 2020 eröffnete.
Acht Chalets mit je zwei Etagen und das Restaurant Erbhofa gruppieren sich drumherum. Urlaub auf dem Bauernhof, doch auf die luxuriöse Art. Denn die Chalets im Tiroler Baustil aus Holz, Stein und Glas sind mit viel Platz, vielen Rückzugsmöglichkeiten und viel Stil gestaltet: im Erdgeschoss das Wohnzimmer mit verglastem Kamin, eine gemütliche Eckbank mit Esstisch und die top ausgestattete Küche – alles offen. Und ein großzügiges Wellnessbad samt frei stehender Badewanne und Relax-Lounge. Draußen auf dem umlaufenden Terrassendeck die eigene Sauna, eine Natursteinbadewanne, Liegen, Kräutertöpfe und ein massiver Tisch mit Bänken.
Im Obergeschoss befinden sich die Schlafgemächer: ein Masterbedroom mit eigenem Bad und Balkon und zwei Schlafzimmer, die sich ein Badezimmer teilen. Gemeinsam ist allen der unverbaute Blick aus raumhohen Fenstern in die 2.500 m hohen Gerloser Berge. Diesen genießen nicht nur die Bauernhoftiere (zehn Hühner, vier Ponys, drei Ziegen, zehn Hasen, sieben Alpakas und 20 Kälber), sondern auch die Gäste vom Restaurant aus. Dies ist das zweite Reich von Jungbauer und Koch Benedikt. Dort kredenzt er aus regionalen Zutaten alte Familienrezepte (der Geislerhof ist seit fast 400 Jahren im Familienbesitz), »nur schöner und feiner interpretiert«. Gelernt hat er das Kochen bei Oma Thresis, die wie Eltern, Schwester und Freundin mithilft. Auch beim Notfall, wenn das Kälbchen namens Blume aus der Weide ausgebüchst ist und wieder zurückgebracht werden muss.