Wellness im Fluss der Natur
- Nachhaltigkeit und Regionalität in allen Bereichen: von der Küche (Seniorchef gründete Verein Landgenuss Bayern), übers Altholz bis zu Teppichen aus recycelten Fischernetzen und Energiekonzept
- Ruheraum mit Hängeschaukeln und Panoramablick
- Fitnessstudio mit stylischen Geräten aus Holz
- tägliches Aktivprogramm mit geführten Wanderungen, MTB-Touren mit Juniorchef Andreas, Yoga oder Klangschalen-Therapie
- NaturSpa mit hochwertiger Naturkosmetik und eigener Produktlinie
- zwei Restaurants (am Fluss und im Hotel), monatlicher Musikantenstadl
Es plätschert leise. Dieses beruhigende Wasserplätschern im Hintergrund begleitet mich durchs ganze Hotel. Immer wieder entdecke ich kleine Brunnen. In meinem Zimmer steht ein Trinkwasserbrunnen mit belebtem Wasser. Auf dem Balkon blicke ich auf den gemächlich dahinfließenden Chamb, über sein unverbautes, grünes Tal bis zum Höhenzug Hohenbogen. Was für eine Lage: zwischen der Dorfkirche mit ihrer 1.200 Jahre alten Festungsmauer, dem Fluss und dem Naturpark Oberer Bayerischer Wald. Apropos Wald: Auch dieser begegnet mir ständig im Haus. In Form einer Lichtdecke mit Waldmotiv über der Bar, an unzähligen Mooswänden, in den beiden Waldsaunen – und bei der Massage. Als ich mich auf der Quarz-Liege umdrehe, schaue ich auf Baumspitzen im blau-weißen Himmel.
Das Gefühl von der Natur umarmt zu sein, unterstreicht auch das allgegenwärtige Altholz. Gastgeberfamilie Brunner, die seit Generationen auf Nachhaltigkeit und Regionalität setzt, hat das sonnengegerbte Holz von mehr als 58 alten Bauernhöfen und Stadeln abgetragen und wiederverwendet. Bei diesem Upcycling-Prozess entstand auch das altbayerische Saunadörfl, das im Stil eines Bauerndorfs gebaut und mit alten Holzöfen, Emailletöpfen und Milchkannen dekoriert ist. Hier ist auch kreislaufschonendes Schwitzen möglich, zum Beispiel in der Bauern-Brechelstube.
Zur Abkühlung gehe ich in den Saunagarten, wo es einen echten Bergstollen mit Gradierwerk aus Schwarzdornreisig gibt. Beim Abendessen erwartet mich die nächste Überraschung: Florian Brunner, der jahrelang die Spieler des FC Bayern mit seinen Kochkünsten verwöhnte, serviert heute draußen im Biergarten. Ich sitze zwei Meter über dem Wasser. Mein Blick schweift vom historischen Brotbackofen, über die kleinen Badestege und Pavillons am Ufer und ich frage mich, wo wohl die Yoga-Stunde im Winter stattfindet. Die Antwort gibt mir Juniorchefin Helena: »Auf dem Dach des Stammhauses, im neuen Yoga-Pilates-Gymnastikraum ab Herbst 2026.«
