Entschleunigt auf der Überholspur
- jetzt aber raus: Tagen unterm Nussbaum und im Anschluss eine Weinbergwanderung
- jetzt aber mal langsam: Füße hochlegen und entspannen im hauseigenen PalaVita-Spa
- jetzt aber Prost: viele Rahmenprogramme rund um den Wein
Weinprobe war gestern – Wine Tasting ist heute. Das klingt schicker und passt auch besser zu den stylischen Vinotheken der Pfälzer Weingüter. Hier einen langen Tagungstag ausklingen zu lassen, tut gut, schmeckt gut und sorgt für die »Work-Pfalz-Balance«, die sich das Pfalzhotel Asselheim auf die Fahnen geschrieben hat. Nicht etwa, dass in diesem traditionsreichen Haus nicht konzentriert gearbeitet, getagt und gelernt würde. Im Gegenteil. Aber all das findet in einem so lebendigen, sinnlichen und energetisch positiv aufgeladenen Umfeld statt, dass Lernende und Lehrende es eher als bereichernd denn als belastend empfinden.
Aus der im 18. Jahrhundert erbauten Pferdewechselstation auf dem Holzweg (ja wirklich – so nannte sich die Route, auf der früher das Holz transportiert wurde) haben vier Generationen Charliers ein stetig wachsendes, sich stetig neu erfindendes Wohlfühldomizil gemacht. Das sonnige Ambiente der Räume mit ihren lichten Fronten und luftigen Giebeln, der mediterrane Charme des Innenhofs mit seinen Bruchsteinmauern, Oliven- und Feigenbäumen, das separate »Landhaus« für diejenigen, die ganz für sich sein wollen – all das prägt den Charakter dieses charmanten Privathotels, dessen Größe sich erst auf den zweiten Blick erschließt.
Allein 15 Tagungsräume mit drei Tagungsfoyers verteilen sich auf die Gebäude. Dass alle Räume bestens ausgestattet sind, versteht sich von selbst. Schließlich ist Thomas Charlier, der das Haus mit seiner Frau Patricia führt, ausgebildeter Dale Carnegie-Trainer und weiß, auf was seine Kollegen Wert legen: Licht, Luft, Platz und Ruhe, professionelle Technik und professionelle »Kümmerer«, wie sich das Tagungsteam so nett nennt. Dass man in der sonnenverwöhnten Pfalz gut »runterkommen« kann, davon zeugt schon die Schnecke im Logo des Hotels. Und sie verweist darauf, dass man durchaus auch entschleunigt auf der Überholspur landen kann.